Der Empfang der Kommunion unter beiderlei Gestalten, besonders das Trinken aus dem Kelch deutete Stadtpfarrer Vogl als das Aufnehmen der Lebenskraft Jesu und das Einswerden mit seiner Hingabe, damit sich Christen als Liebe in Menschengestalt erweisen. So wird das Blut Christi zum Zeichen des Aufbruchs in die Freiheit, zum Weg aus Sünde und Tod. „Was wir heute feiern, soll uns in Fleisch und Blut übergehen, damit wir den Aufbruch wagen aus der Blutleere unserer Alltäglichkeiten und der Selbstzufriedenheit, die uns selber entfremdet. Es wird der Aufbruch in das Wunder des neues Lebens, das wir dankbar in der Osternacht feiern werden.“
Nach der Eucharistiefeier wurde das Allerheiligste in Prozession zum Gebet bei der sog. „Ölbergwache“ in die Gruft der Basilika übertragen. Die Verbände der Pfarrei gestalteten bis Mitternacht die Gebetszeit und luden zum Wachen und Beten mit dem Herrn ein.
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Bilder: R.Ehrmann














