In seiner Predigt ging Stadtpfarrer Thomas Vogl auf die Bedeutung der Osterbotschaft am leeren Grab ein. Nicht das leere Grab begründet den Auferstehungsglauben, sondern die Begegnung mit dem Auferstandenen. „Der christliche Auferstehungsglaube ist keine Fixierung auf einen Ort, sondern das Sich Festmachen an einer Person, an Jesus Christus. Seine neue Präsenz hat das Leben der Jünger und damit der Welt verändert. Sie konnten nicht schweigen von dem, was sie durch den Auferstandenen erfahren haben. Und darum verkündet auch heute die Kirche die Botschaft vom Leben hinein in die Leere, die viele Menschen gegenwärtig ängstigt und umtreibt: in die Leere der Ratlosigkeit über den Amoklauf in Winnenden; in die Leere an den Arbeitsplätzen, weil die Wirtschaftskrise keine Aufträge mehr möglich macht; in die Leere der bangen Fragen, wie es weitergehen soll. … Österliche Menschen wissen jedoch im Dunkeln um das Licht, im Leid erwarten sie die Erlösung und im Tod sehen sie das Leben. Christen lassen die Gräber leer zurück und erfüllen die Welt mit Leben.“
Nach dem Wortgottesdienst empfing der kleine Luca Bayer das Sakrament der Taufe und wurde so in die Kirche und in die Pfarrgemeinde aufgenommen. Alle Gläubigen erneuerten ihr Taufversprechen und ließen sich dazu mit dem Taufwasser besprengen.
Nach der festlichen Eucharistiefeier und der Segnung der Osterspeisen wurde an jeden Mitfeiernden ein gesegnetes Osterbrot am Ausgang der Basilika verteilt, wo das von der Jugendfeuerwehr bewachte Osterfeuer die Nacht erhellte.
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