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Wie Kanonikus Karl Raster am Beginn seiner Predigt sagte, freue er sich sehr vom Diözesanbischof den Auftrag erhalten zu haben, das Sakrament der Firmung in Waldsassen spenden zu dürfen. Die schöne Basilika sei ihm von seinem Studium 1957 im nahen Fockenfeld noch in guter Erinnerung. Die Firmung mache den jungen Christen fit für den großen Kampf des Lebens der auf einen noch wartet, sagt Karl Raster. Das Leben, das auf einen noch wartet sei abenteuerlich schön und wer an Gott glauben kann, für den sei dies noch viel interessanter und dies weil man wisse woher man kommt, wohin man geht und dies alles einen Sinn hat. Das ganze Leben sei eine große Entscheidungsschlacht zwischen oben und unten, zwischen Gott und dem Widersacher, sagte der Prediger. Dieser Kampf spiele sich nicht etwa in Afrika ab, sondern im Herzen in der Seele des Einzelnen und dabei sei man einem mächtigen Druck ausgesetzt und dabei die Entscheidung hoffentlich immer für Gottes Geist falle. Der Heilige Geist sei kein Märchen oder ein Phantasiegebilde, sondern Gott von Gott, Licht vom Licht. Der Heilige Geist führe hinein in das große Geheimnis des dreifaltigen Gottes, die ständige Einheit zwischen Gottvater und Gottsohn. Mit der Spendung des Sakramentes der Firmung werde der Geist Gottes dem Menschen aufs neue gegeben, wir sollen Menschen sein, durch den die Einheit kommt, vor allem die Einheit mit sich selbst und dazu dränge der Heilige Geist den man mit der Firmung neu empfange, sagte anonikus Karl Raster. Am Schluss seiner Predigt rief er die Firmlinge auf: „Macht was großes aus euerem Leben, ihr seit zu Größerem und nicht zum Mickrigen berufen, lasst euch nicht verführen und verwirren, glaubt an das Gute im Menschen, an das Gute in der Welt, lasst euch von der Gottesmutter an der Hand nehmen durch das Leben und zu Jesus hin führen“. |
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