Die heiligsten Tage unseres Glaubens, das österliche Triduum

E7D19571„Still leuchtet die Liebe Jesu in dieser finsteren Nacht.“

„Wir gehen hinein die heiligsten Tage unseres Glaubens, das österliche Triduum vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn. Wir gehen hinein in eine Nacht, die nicht nur finster, sondern bitter und traurig wird. Trotzdem leuchtet still ein Licht: die Liebe und Hingabe Jesu. Wenn wir uns jetzt daran dankbar erinnern, diese Liebe feiern und im Dienst an den Menschen weitertragen, können wir diese und jede bittere Nacht durchschreiten hinein in das Licht von Ostern.“

Mit diesen Worten begrüßte Stadtpfarrer Thomas Vogl zusammen mit den Pfarrvikaren P. Marianus und P. Romanos und Gemeindereferentin Gertrud Hankl alle Mitfeiernden, besonders aber auch die Erstkommunionkinder, denn in wenigen Wochen werden sie ja erstmals nicht nur das Gedächtnis Jesu mitfeiern, sondern den Leib Christi empfangen.

Pfarrvikar P. Romanos ging in seiner Predigt auf die zweifache Begegnung mit Christus am Gründonnerstag ein: in der Fußwaschung zeigt er sein menschliches, dienendes und liebendes Antlitz. Er kniet sich vor seinen Jüngern nieder, von Mensch zu Mensch. In Brot und Wein, die alten Zeichen des Pasachmahles von ihm neu gedeutet als sein Leib und Blut, offenbaren ihn als den Gottmenschen, als den Sohn Gottes, der sich ganz und gar hingibt.

Der Ritus der Fußwaschung wurde neben verdienten Pfarrangehörigen, die seit vielen Jahren schon an diesem Ritus teilnehmen, an den Mitgliedern des Familiengottesdienstkreises vollzogen. Stadtpfarrer Vogl erinnerte dabei an die Worte von Bischof Rudolf bei der Altarweihe, dass „ja die Fackel des Glaubens an die nächste Generation weitergegeben werden soll“ und gerade dieser Dienst mit der Vorbereitung und Gestaltung der Familiengottesdienste besonders wahrgenommen wird.

Nach der Kommunionfeier, bei der die Gläubigen zum Empfang von Leib und Blut Christi eingeladen waren, wurde erstmals wieder nach der mehrjährigen Sanierung der Krypta das Allerheiligste zum Gebet bei der Ölbergwache dorthin in feierlicher Prozession übertragen. Bis Mitternacht gestalteten die Verbände der Pfarrei die Gebetsstunden in der Erwartung des Karfreitags.

 

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