Langjaehrige Ehepaare von Pfarrei geehrt

P1130564Zwanzig Ehepaare waren am Sonntag der Einladung des  Sachausschusses Ehe und Familie im Pfarrgemeinderat gefolgt und gemeinsam bei einem Dankgottesdienst in der Basilika und anschließenden Stehempfang im Jugendheim ihr Ehejubiläum zu feiern.
  Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich viel Jubelpaare der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt sind. Angefangen von der porzellanenen bis hin zur eisernen Hochzeit haben sich Paare versammelt um in Gottesdienst gegenüber Gott Dank zu sagen für die vielen Jahre des gemeinsamen Beisammenseins. Wir schließen uns diesem Dank an und wollen uns gleichsam ermutigen lassen, dass es möglich ist treu zu sein und zu einander zu stehen auch innerhalb der Pfarrei, Gott ist treu und stehe zu jedem der an ihn glaubt, sagte der Stadtpfarrer.

Viele der Jubelpaare würden heute nicht da sitzen, wenn sie nicht großzügig gewesen wären und über Vieles hinweggesehen hätten, sagte Vogl in Anlehnung an das Tages-Evangelium vom Gutsbesitzer und seinem Weinberg. Die damals getroffene Wahl des Ehepartners habe sich so bestätigt, weil man erfahren durfte es kommt alles ins Lot, weil einer dem anderen von seiner Großzügigkeit etwas gibt. Die inneren Werte sind es die alles zusammen halten und durch das gemeinsame Leben tragen, sagte Vogl. Mit der Segnung am Schluss des Gottesdienstes wünschte er den Jubelpaaren noch viele gemeinsame Jahre und lud namens des Pfarrgemeinderates zu einem kleinen Stehempfang ins Jugendheim ein.
  Dort hieß Sachausschusssprecher Markus Scharnagl die Jubelpaare willkommen und freute sich darüber, dass die Teilnehmerzahl noch angewachsen ist. Ursprünglich war man von fünfzehn Ehepaaren laut Voranmeldung ausgegangen. Mit einem Zitat sprechend sagte Scharnagl, ist eine Ehe schließen leicht, eine Ehe zu erhalten schon schwerer, ein Leben lang miteinander glücklich zu sein, eine Kunst! Wie er weiter sagte, wissen alle, dass es für eine lange Ehe kein Erfolgsrezept gibt, aber eines sei klar es geht nur zu zweit. Dazu trug  der Sprecher einen kleinen dazu passenden Text vor der da lauter: Aufeinander zugehen, ohne den eigenen Weg zu verlieren, einander annehmen, ohne sich selber aufzugeben, miteinander in Herzensnähe baden, ohne darin zu versinken. Diese Zeilen rundete Markus Scharnagl wiederum mit dem humorvollen Satz von Ernst Ferstl ab der da lautet:“ Bei genauerem Wegschauen sieht man oft sehr deutlich, dass alles halb so schlimm ist“ ab. 
  Nach einem Prosit mit einem Glas Sekt auf noch viele gemeinsame Jahre überreichte Stadtpfarrer Thomas Vogl ein Glückwunschkarte der Pfarrei und Markus Scharnagl eine beim Gottesdienst mit geweihte Kerze, die Frauen des Sachausschusses Ehe und Familie liebevoll mit entsprechenden Motiven gestaltet haben.
  Seit 65 Jahren verheiratet sind Marianne und Franz Grzesina, seit 60 Jahren Maria und Albert Schneider sowie Annemarie und Klaus Suchanek und 50 Jahre Inge und Arthur Ascherl.

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Bilder & Textbeitrag: Georg Koch