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Erntedankfeier 2018

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Bilder: M.Demmer

Diözesanwallfahrt Christlicher Frauen- und Mütterverein

P1150343Annähernd 600 Wallfahrerinnen aus den vielen Zweigvereinen des Bistums waren der Einladung des Diözesanvorstandes „Christlicher Frauen –und Mütterverein“ Regensburg am Samstag zur Diözesanwallfahrt nach Waldsassen gefolgt. Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich so viele Frauen zusammen mit ihrem Geistlichen Beirat Prälat Alois Möstl an der Spitze, im „Herzen des Stiftlandes - in der Basilika Waldsassen“ begrüßen zu können. Wie er sagte, könne sich nicht erinnern, dass sich so viele Frauen auf den Weg zu einer Wallfahrt nach Waldsassen gemacht hätten. Er freute sich besonders darüber mit Geistlichem Beirat Alois Möstl den ehemaligen „Chef“ aus seiner ersten Kaplanzeit in Regensburg begrüßen zu dürfen. Im Anschluss an den Gottesdienst, der vom Basilikachor gestaltet wurde, bekamen die Wallfahrerinnen von Stadtpfarrer Thomas Vogl noch eine kurze Kirchenführung. Nach dem Mittagessen in den Waldsassener Gaststätten, traf sich der Großteil der Frauen mit ihrer Diözesanbeirat und der Diözesanvorsitzenden Gertrud Pledl am Nachmittag zur Abschlussandacht in der Dreifaltigkeitskirche Kappl.

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Text & Bilder: Georg Koch

Logo für die Kinder- und Jugendarbeit

180920 Pfarrei Logo 1Ende letzten Schuljahres hat der Sachausschuss Jugend aufgerufen, ein Logo zu entwerfen, das die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei widerspiegelt. 5 Vorschläge gingen ein und die Mitglieder des Sachausschusses, mit Sven Schiml an der Spitze, hatte die schwierige Aufgabe, einen Gewinner/in zu küren. Alle eingereichten Vorschläge waren sehr gut. Letzten Endes musste man sich doch für ein Logo entscheiden. Der Gewinner ist   Justus Spuhler. Alle TeilnehmerInnen wurden auf ein Eis eingeladen und erhielten ein kleines Geschenk.

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12. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland

IMG 2741Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, hat zusammen mit der Pfarrei und dem Kloster den 12. Wallfahrtstag geleitet.
Die Verbände zogen wieder in einer Sternwallfahrt zur Basilika, wo danngemeinsam der Festgottesdienst gefeiert wurde.
Nach dem Gottesdienst wurde den Gläubigen mit der Kreuzreliquie derEinzelsegen erteilt.
Ein Bericht und die Predigt des Apostol. Nuntius zum Nachlesen folgen.

 

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Zwei Neue im Seelsorgeteam

Stadtpfarrer Thomas Vogl begrüßt Pfarrvikar Pater John Gali und Pastoralpraktikant Frater Gregor Schuller in der Pfarrei.

zum Bericht des Neuen Tag: Zwei Neue

Nachruf H.H.Pfarrer i.R. Andreas Bock

Nachruf

Die Katholische Pfarrgemeinde Waldsassen trauert um

H. H. Pfarrer i.R.

Andreas Bock

Seit 1998 wirkte er als Ruhestandsgeistlicher in der Pfarrei. Er war eine stets zuverlässige Hilfe bei der Feier der Gottesdienste vor allem in den Altenheimen St. Maria/St.Martin, im Krankenhaus und in der Basilika. Für die Begleitung der Kranken und Sterbenden und die unkomplizierte Hilfsbereitschaft in seiner ruhigen und bescheidenen Art gilt ihm ein aufrichtiges Vergelt’s Gott!

Der barmherzige Gott lohne ihm seinen priesterlichen Dienst

und schenke ihm das ewige Leben.

Den Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme und Verbundenheit im Gebet.

Pfarrei St. Johannes Evangelist, Waldsassen

BGR Thomas Vogl

Stadtpfarrer

Für die Kirchenverwaltung                                        Für den Pfarrgemeinderat

Martin Rosner                                            Andreas Grillmeier und Sabine Ernstberger

Kirchenpfleger                                                 Sprecher/-in des Pfarrgemeinderates

Predigt - Fernseh-Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt

Hier gehts zum Download: - Predigt Fernseh-Gottesdienst

Liebe Schwestern und Brüder!

„Welterschöpfungstag“ - Vielleicht haben Sie auch davon im Radio gehört oder in der Zeitung gelesen. Das ist der Tag, an dem rechnerisch die Ressourcen der Erde, die innerhalb eines Jahres auch wieder nachwachsen können, aufgebraucht sind. Ab diesem Tag leben wir auf „Öko-Pump“ sozusagen. Heuer war das am 1. August. So früh war das noch nie. 1970 fiel dieser Tag auf Ende Dezember, 30 Jahre später dann bereits auf September und heuer also auf den 1. August. Der derzeitige Lebensstil von uns Menschen überholt die Regenerationsfähigkeit der Erde immer schneller.

„Welterschöpfungstag“ – der Name allein lässt aufhorchen und es klingt innerlich ein Seufzer mit. Aber ob dieser Tag ein Bewusstsein für unseren Umgang mit der Schöpfung schafft und uns umdenken, ja anders handeln lässt? Ich würde es mir wünschen.

„Welterschöpfungstag“ – Was die Erde betrifft kennen auf andere Weise auch viele Menschen. Mehr und mehr fühlen sie sich erschöpft und ausgelaugt. Die Kraft reicht oft nicht mehr aus. Ein gesunder Rhythmus zwischen Arbeit und Freizeit geht verloren, Leib und Seele werden überfordert. Viele fühlen sich ständig gedrängt und gehetzt. Selbst in der Urlaubszeit wie jetzt, können sie nicht wirklich abschalten und sich erholen.

Gegen diese ‚Erschöpfung‘ der Welt und der Menschen ist für mich das heutige Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel wie ein »‘Schöpfungs‘tag«, der etwas neu und gut werden lässt. Er ist nicht berechnet, nicht festgemacht an einem tatsächlichen Datum, sondern ein Tag, der durch und über alle Zeiten hinweg seine Kraft entfaltet. Die ersten Christen hatten im Glauben ein feines Gespür, dass Maria in ihrer besonderen Beziehung zu Jesus Christus nicht nur auf diese Welt und Zeit beschränkt bleiben kann, sondern darüber hinaus für den Himmel bestimmt ist. Was sie selbst „in guter Hoffnung“ beim Besuch Elisabeths als Loblied auf Gott anstimmt, ist der Grund für diese Glaubenshoffnung: Gott rettet, er schaut auf die Niedrigen und erhöht sie, die Hungernden beschenkt er mit Gaben, er nimmt den Menschen an und hat Erbarmen mit ihm. Das hat Gott vor allem an Maria wahr gemacht. Mit Leib und Seele lässt er sie eine neue Schöpfung werden. Das ist eine tief im Glauben verwurzelte Hoffnung der Christen, einst und jetzt. Gottes schöpferisches Tun, das Maria preist, ist auch uns allen zugesagt. Er schaut auf mich, besonders dann, wenn es mir an Lebenskraft fehlt. Er stillt meine Sehnsucht nach Leben. Er nimmt mich an, wo ich es selber nicht vermag. Und das alles in letzter Konsequenz bis in den Tod, ja gegen ihn. Der letzte Feind, der Tod, ist entmachtet. Wir müssen zwar sterben, werden aber in Christus alle lebendig gemacht werden (vgl. 1 Kor 15, 21b), bekennt der Apostel Paulus.

Wenn an diesem Festtag nach altem Brauch Heilkräuter und Blumen gesammelt und zum Gottesdienst mitgebracht werden, dann ist das ein ganz sinnlicher Ausdruck dafür, wie wir Gottes Verheißung und sein schöpferisches Tun für unser Leben teilen und weiterführen können. Wie mit den Kräutern könnten wir es auch für unser Leben machen: das sammeln und bündeln, was Lebenskraft hat, heilend wirkt und schön ist. Und das dankbar vor Gott bringen und von ihm segnen lassen.

Dieser »Schöpfungstag« Mariä Himmelfahrt lädt ein, meine Lebenskräfte und Lebensfreude zu bündeln gegen das, was überfordert und niederdrückt. Auf meinem Lebensweg und meinen Wegen ins Leben hinein gilt es daher aufmerksam zu sein für das, was mir guttut und Kraft gibt. Wo finde ich für mich selbst Orte und Zeiten, die mich neu lebendig werden lassen, wenn ich erschöpft bin? Wo sind Freunde, die für mich da sind, wenn ich sie brauche? Pflege ich diese Freundschaften? Wem kann ich Hilfe und Stütze sein und wie kann ich das Leben mit anderen teilen und es neu werden lassen? Maria ist besonders heute an ihrem großen Festtag und in den vielen ihr geweihten Kirchen für viele Menschen eine Anlaufstelle für ihre Sorgen und Anliegen. „Schwester im Glauben“ wird sie auch manchmal genannt. Das können auch wir füreinander sein: Schwestern und Brüder für unseren Glauben, wenn wir nicht nur in einer menschlichen, sondern auch in einer geistlichen Sorge einander begleiten und erfahren lassen, dass wir in Christus lebendig werden.

Die Mönche, die einst diese herrliche Kirche vor über 300 Jahren erbauten und sie unter den Schutz Mariens stellten, wussten damals schon um etwas, das auch heute noch in den Klöstern gepflegt wird: die „Rekreation“ am Abend eines jeden Tages – eine Zeit der Er-holung, die täglich kleine „Neu-schöpfung“ in der Gemeinschaft für sich selbst und für die anderen.

Liebe Schwestern und Brüder, der „Welterschöpfungstag“ mahnt einen anderen Lebensstil an, damit die Schöpfung bewahrt bleibt. Das heutige Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel erinnert uns an den »Lebenstil« Gottes, der uns nicht nur in dieser Zeit und Welt bewahrt, sondern darüber hinaus einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde bereithält. „Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein.“ – so hat Martin Gutl in einem Psalmgedicht formuliert. Und weiter heißt es: „Wenn Gott uns heimbringt aus den schlaflosen Nächten, aus dem fruchtlosen Reden, aus den verlorenen Stunden, … aus der Angst vor dem Tod, wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein! … Denn Gott, unser Gott, ist ein Gott der ewigen Schöpfung, ein Gott, der mit uns die neue Erde, den neuen Himmel gestaltet. Er lässt uns kommen und gehen, lässt uns sterben und auferstehen.“[1]

Amen.

 


[1] Martin Gutl, Der tanzende Hiob, Graz, S. 63

Romwallfahrt 2018

BGPP5362Am Sonntag früh, den 29. Juli,  machten sich 25 Minis und ihre Begleitpersonen auf den Weg. Vom Flughafen München aus,  ging es mit der Lufthansa nach Rom. Am Nachmittag landeten wir in dem noch heißeren Rom. Unsere Pension lag sehr günstig; nicht weit von Santa Maria Maggiore weg. Ab Montag früh machten wir Rom „unsicher“. Zu den Hauptattraktionen gehörten natürlich der Diözesangottesdienst in der Lateranbasilika, die Sehenswürdigkeiten des antiken Roms und natürlich die Besichtigung des Petersdoms und der Kuppel, wo wir uns leider 3 Stunden lang anstellen mussten, um die Sicherheitsschleusen zu passieren. Unseren Papst Franziskus haben wir leider nur von ganz weit gesehen, denn ganz viele Minis durften nicht mehr auf den Petersplatz zur Audienz – auch wir leider nicht.

In ganz Rom traf man auf Minis  - Erkennungszeichen: der Pilgerhut – jede Diözese hatte ihren eigenen. Natürlich lud der ein,  getauscht zu werden. Begehrtes Tauschobjekt war auch der kleine Schlauchschal.

Es war eine ganz harmonische Gruppe und die großen Minis führten durch die Stadt. Jede und jeder hat eine Sehenswürdigkeit durch ein kleines Referat vorgestellt.

GLGO3833Dank der vielen großzügigen Spenden der Waldsassener Pfarrgemeinde,  konnte an jedem Abend das Essen von der Gemeindereferentin bezahlt werden.

Am Freitag, den 3. August, ging es wieder in Richtung Heimat und ereignisreiche Tage neigten sich dem Ende zu.  Viele waren sich sicher: das nächste Mal fahre ich wieder mit. 

Das gute Leben und der Tod

Sterben, das ging damals anders als heute. In den Oberpfälzer Klöstern gab es eine lebendige Gedenkkultur. Heute ist der Tod ein Tabuthema. Mit seinem Festvortrag will Andreas Trampota die Brücken in die Gegenwart schlagen.

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Blick in den Barocksaal während Andreas Trampotas Festvortrag.

Wolfgang Steinbacher

(wpt) Der Tod, er bedeutet nicht nur das Ende der diesseitigen Existenz. Er stellt auch Hinterbliebene vor eine schwere, oft unmöglich zu bewältigen scheinende Herausforderung. Wie erfahren wir das Sterben? Hat sich unser Umgang mit diesem Thema in den letzten Jahrhunderten verändert? Vielleicht hat ja das gute Leben Auswirkungen auf die Sterbestunde eines Menschen. Das war Kernthema des Festabends im Barocksaal beim vierten Oberpfälzer Klostersymposium der Provinzialbibliothek. Der Titel der Veranstaltung und der dazugehörigen Ausstellung: "Mors - Tod und Totengedenken in den Oberpfälzer Klöstern".

"Unser Tod, das ist keiner mehr. Das wird in der heutigen Zeit oft beklagt. Unser Sterben ist ein Tabuthema, aber der Tod lässt sich nicht verdrängen", leitete die Leiterin der Provinzialbibliothek, Siglinde Kurz, den Abend ein. Bürgermeisterin Brigitte Netta bezeichnete das Sterben in ihrem Grußwort als "den Endpunkt des Diesseitigen." Der Verlust einer nahestehenden Person hinterlasse oft eine Leerstelle, von der es nicht leichtfalle, sie zu akzeptieren.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Festvortrag von Andreas Trampota. Er ist Professor für philosophische Ethik an der Hochschule für Philosophie in München. Er wollte Vergangenheit und Gegenwart miteinander vereinen. Zu Beginn zitierte er die mit Platon in Verbindung gebrachten Worte: "Philosophieren heißt sterben lernen." "Der Tod", so Trampota, "ist unser ständiger Begleiter, er ist nicht nur ein Ereignis irgendwann." Ihm zufolge ist der Tod ein zutiefst menschlicher Akt. Der Mensch sei das einzige Wesen, das sich seiner eigenen Sterblichkeit bewusst ist. Dieses Wissen führe zu einem tiefen Gefühl der Verunsicherung. "Dagegen gibt es nur ein Heilmittel. Die Liebe." Die Erfahrung des Todes hänge stark mit dieser zusammen. Wir müssten "uns erst einmal selbst genommen werden", damit sich unsere Sicht auf die Welt verändere. Das gute Leben, das sei heute in erster Linie mit praktischen Fragen verknüpft.

Der Mensch heute handle häufig zweckorientiert, er sei immer zu aktiv, um seine Ziele zu erreichen. "Der Tod ist etwas, das wir erleiden. Man könnte sogar sagen, er ist das Passivste, was uns passieren kann", gab er zu bedenken. Wenn der Mensch nun täglich mit dieser Unverfügbarkeit lebe, dann erkenne er an, nicht alle Aspekte des eigenen Daseins steuern zu können. "Wenn Menschen handeln, dann ist das nicht alles. Wir leben auch nach der Dimension des Sinns", führte er weiter aus. Erst durch die Endlichkeit werde das Leben zu etwas Kostbarem. "Sonst würde alles in Bedeutungslosigkeit versinken. Wir müssen das Leben als etwas Abgeschlossenes betrachten, erst dann kommen der Wert und der Sinn ins Spiel", ergänzte er. Durch die Verbindung des Aktiven mit dem Unverfügbaren erfahre das Leben erst seinen ihm eigentümlichen Sinn.

Der Tod ist etwas, das wir erleiden. Man könnte sogar sagen, er ist das Passivste, was uns passieren kann.

Professor Andreas Trampota

Das Fazit:

Das Fazit der Organisatoren

Christian Malzer und Georg Schrott, die beiden umtriebigen Organisatoren des Symposiums, waren sich einig: "Es bleibt noch viel zu tun. Es ist aber auch schon einiges gemacht worden." Beide zeigten sich mit dem Ablauf des Symposiums sehr zufrieden. Die nächsten Schritte sind schon geplant. Im Frühjahr wird ein Tagungsband mit den Beiträgen der Referenten erscheinen. Die Grundlage dafür bildet Andreas Trampotas Festvortrag. Die Tagung habe gezeigt, dass durchaus Interesse am damaligen Leben in den Klöstern bestehe, sagte Malzer. "Uns wurden neue Facetten des Themas aufgezeigt und wir konnten neue Zugangswege dazu finden", freute er sich. Drei Jahre, das sei eine realistische Zeitspanne, bis das nächste Symposium stattfindet

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330 Jahre Verehrung des Katakombenheiligen St. Deodatus

Hl. DeodatusWenn am kommenden Sonntag wieder das traditionelle Hl.-Leiber-Fest in der Basilika von Waldsassen gefeiert wird, so steht diesmal sogar  ein Jubiläum besonderer Art an, indem nämlich vor genau 330 Jahren mit den Gebeinen des hl. Deodatus die älteste Ganzkörper-Reliquie dem Zisterzienserkloster im Stiftland gewidmet wurde und hier bis heute eine ansehnliche Verehrung erfährt.

Über den Erwerb der Reliquie hat sich im Pfarrarchiv sogar noch die entsprechende Original-Urkunde auf Pergament vom 25. Mai 1688 erhalten,  ausgestellt von dem Regensburger Domherrn Dr. Ignatius Plebst und versehen mit einem stattlichen Wachssiegel.

Obgleich die 10 „Heiligen Leiber“ der Waldsassener Basilika aufgrund vieler Umbrüche und Veränderungen in den letzten Jahrzehnten nicht mehr den hohen Stellenwert einnehmen, den sie in der Barockzeit einmal hatten, so gelten sie bei den Gläubigen bzw. in der Pfarrei immer noch als begehrte Schutzheilige, um z.B. die Stadt samt den umliegenden Fluren vor Unwettern und sonstigen Unglücken zu bewahren.

Tibi Chrtiste 2Weithin entstanden ist der Kult mit den „Heiligen Leibern“ in der frühen Neuzeit, als man 1578 in Rom wieder die unterirdisch angelegten Katakomben entdeckte und dabei auf die sterblichen Überreste frühchristlicher Märtyrer stieß. In der Folgezeit wurde daraufhin eine Vielzahl solcher Gebeine erhoben, die – zunächst in Holzkästchen gebettet - von den Kirchen und Klöstern meist in Süddeutschland, in Österreich und in der Schweiz gerne erworben wurden. In der Barockzeit nahm die Verehrung und Präsentation solcher Reliquien noch zu, nachdem sich auch geschickte Hände aus Frauenklöstern oder unter Laienbrüdern fanden, um die „neuen Heiligen“ prächtig zu verzieren und sie in kunstvollen Schreinen den Gläubigen zur Verehrung zu präsentieren.

Offenbar erbat man sich auch im wiedererstandenen Kloster Waldsassen eine solche Reliquie, die am 15. März 1687 aus den Kallixtus-Katakomben in Rom erhoben wurde und zunächst in die Domstadt Regensburg kam, wo sie im Mai 1688 dem Zisterzienserkloster Waldsassen mit einer förmlichen Widmung zugestellt und wohl umgehend auch übermittelt wurde. 

Nachdem im Frühjahr 1689 mit dem Neubau der Stiftskirche begonnen wurde, erhielt der Reliquienschatz vorerst einen Platz in der Hauskapelle, wo dem damaligen Superior P. Nivard Christoph bei seinem nächtlichen Chorgebet im März 1690 mit der Reliquie sogar eine lichtvolle, übernatürliche Erscheinung zuteil geworden ist, über die er umgehend ein „Libell“ verfasste.

Tibi Chrtiste 3Nachdem die Stiftskirche 1704 eingeweiht und in der Folgezeit noch weiter ausgestattet wurde, erhielt auch der Hl. Deodatus zunächst seine Präsentation auf dem Bernhardsaltar. Dazu wurde 1721 die Landgerichtssekretärsgattin Magdalena Sinner in Amberg beauftragt, die filigrane Fassung der Knochenteile vorzunehmen.  Beim Jubiläum des Klosters 1733 wurde der Schrein mit den Gebeinen von St. Deodatus im Festzug mitgeführt und von Fackelträgern begleitet.

In der Folgezeit erwarb das Zisterzienserstift unter Abt Eugen Schmid bis 1744 noch weitere 5 solcher Ganzkörper-Reliquien, z.T. mit den Blutgefäßen, wobei die kunstvolle Fassung für die Seitenaltäre nun allesamt dem ordenseigenen Frater Adalbert Eder (1707 – 1777) übertragen wurde.

Als man 1756 unter Abt Alexander Vogel das Heilige-Leiber-Fest etablierte, verfügte die Stiftskirche bereits über acht solcher Reliquien, außerdem waren noch 2 Heilige Leiber in der Gnadenkapelle in Tirschenreuth eingefügt und präsentiert worden, die auch Frater Eder aufbereitet hatte. Wenig später stieg die Zahl in Waldsassen sogar auf zehn und erfolgte nun eine teilweise Umgruppierung in der Stiftskirche. Bei einem Vergleich zwischen der schlichten Arbeit von Frau Sinner mit dem Leib des Hl. Deodatus gegenüber den geradezu klassischen Arbeiten von Frater Eder ist ein deutlicher Unterschied dahingehend festzustellen, dass Frater Eder zweifellos der fähigere und versiertere Fachmann gewesen sein muss, obgleich er eigentlich Autodidakt gewesen sei, wie es heißt.

Dank der Kontinuität im kirchlichen Bereich des Stiftlandes haben sich die Heiligen Leiber der Basilika bis heute in der angestammte Fassung erhalten, wenngleich die barocken Samt- und Seidenstoffe in der Urfassung durch das Tageslicht und die UV-Strahlung erkennbar ausgebleicht worden sein dürften. Doch dies sollte dem verehrungswürdigen Status bzw. der überkommenen Reliquienverehrung keinen Abbruch tun.

Bericht: Robert Treml

Bilder: 1 x Robert Ehrmann; 2 x Georg Schrott

Verabschiedung von Pater Marianus Kerketta

Die Pfarrei Waldsassen hat Pfarrvikar P. Marianus offiziell verabschiedet und ihm für seine dreieinhalbjährigen Dienst in der Seelsorge ein herzliche Vergelt’s Gott gesagt. Stadtpfarrer Thomas Vogl dankte ihm in der Predigt für all das, was er mit den Menschen der Pfarrei geteilt hat: seine Bereitschaft da zu sein, seine Herzlichkeit und Menschenfreundlichkeit, die Erfahrung Weltkirche zu sein und einen Blick in die Situation seiner Heimat in Indien zu geben, die vor allem mit der Unterstützung des Schulprojektes verbunden war. Im Namen der Gremien dankte Pfarrgemeinderatssprecherin Sabine Ernstberger dem scheidenden Pfarrvikar für sein Zugehen auf die Menschen und sein echtes Interesse an ihrem Leben. Zur Erinnerung und zum Dank überreichte sie ihm mit Stadtpfarrer Thomas Vogl zwei Schiefertafeln mit Lambertsglas gestaltet. Für die Abtei sprach Frau Äbtissin Laetitia Fech die Abschiedsworte und stellte besonders seine geistlich tiefe Beziehung zu Christus bei der Feier der Gottesdienste und sein bescheidenes frohes Wesen heraus. Bürgermeister Bernd Sommer freute sich, im Namen der Stadt für das Wirken zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu danken. Ein bay. Brotzeitkorb als Proviant für den Anfang in Gangkofen und eine Uhr mit dem Stadtwappen sollen Dank und Erinnerung sein. Für die Verbände schließlich sprach Frau Gudrun Sirtl und übereichte eine weiter Spende für das Schulprojekt in der Heimat von P. Marianus. Wer dies noch unterstützen möchte, kann gerne im Pfarrbüro einen Betrag dafür abgeben.

Nach dem Gottesdienst hatte der Pfarrgemeinderat einen kleinen Stehempfang im Pfarrgarten vorbereitet, so dass auch noch persönlich vom Pfarrvikar Abschied genommen werden konnte. Ende August wird dann P. Marianus von Waldsassen nach Gangkofen ziehen. Sein Nachfolger P. John Gali vom Kloster Fockenfeld wird ab dem 8. September seinen Dienst in der Pfarrei beginnen.

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Bilder: M.Demmer

Firmung 2018

IMG 0829Am Freitag, den 6. Juli 2018 durften 71 Mädchen und Jungen das Sakrament der Firmung empfangen. Der H. Herr Weihbischof Josef Graf war extra aus Regensburg angereist, um den festlich gekleideten Firmlingen Gottes Geist zuzusprechen.

In einem kurzen Anspiel durch Benedikt Scharnagl, Julia Bauer und Max Neumann, wurde noch einmal die Fußball WM und die Begeisterung Vieler angesprochen. Im Mundart - Gespräch der Drei wurde deutlich, dass wir als Christen auch zu einer Mannschaft gehören, die mit unendlich vielen Mitgliedern weltweit im Einsatz ist. Der H. Herr Weihbischof griff dieses Thema dann auch gleich in seiner Predigt auf und betonte, dass wir ganz besonders von Jesus begeistert sein dürfen und diese Begeisterung auch weitertragen sollen. Wir gehören zur Mannschaft Jesu; dies zeigte sich auch auf dem großen Bild der Firmvorbereitung im Seitenaltar, wo Jesus als guter Hirte zu sehen war und jeder Firmling als kleines Schaf.

Bei der Firmung selber hatte der H. Herr Weihbischof für jeden Firmling ein paar persönliche Worte. Das machte bei vielen großen Eindruck und den Bischof so menschlich.

Am Ende der Firmfeier wurde mit dem Bischof noch ein großes Gruppenbild am Hochaltar gemacht. Dieser Tag wird für die Neugefirmten und Ihre Patinnen und Paten unvergessen bleiben.

Ein großer Dank gilt all denen, die dazu beigetragen haben, dass die Kinder auf dieses große Fest so gut vorbereitet wurden. Allen voran natürlich den Tischmüttern. Ein Dankeschön auch allen Schulen, die so vielen Minis freigegeben haben, damit sie der Feier, durch ihren Dienst, die nötige Würde verleihen konnten.

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