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Fragebogen-Aktion des SA Kinder- und Jugendarbeit

Kirche lebt von der Begegnung und dem Austausch. Der SA Kinder- und Jugendarbeit hat aus diesem Grund 2 Fragebögen erarbeitet, damit als erster Schritt die Stimme eines JEDEN Einzelnen bewusst wahrgenommen wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Fragebögen.

Einsendeschluss ist Sonntag, 08.07.2018.

Fragebogen Erwachsene: Erwachsene

Fragebogen Kinder und Jugendliche: Kinder und Jugendliche

Einführung des neuen Pfarrgemeinderat

4a9e4157 d7bb 48f4 a61a db592d595a43Nach seiner bereits nach Ostern stattgefundenen konstituierenden Sitzung wurde der neue Pfarrgemeinderat mit einem festlichen Gottesdienst offiziell eingeführt und vorgestellt. Vor allem aber wurde gemeinsam Gottes Segen für die bevorstehenden Aufgaben erbeten.

Georg Bäumler wurde nach 28 Jahren Mitgliedschaft verabschiedet und Stadtpfarrer Thomas Vogl dankte ihm mit einem Buchgeschenk für seine langjährige Treue und die verschiedenen Aufgaben (Schriftführer, Einteilung der Lektoren und Kommunionhelfer), die er übernommen hatte. Auch Herrn Christian Mittereder überreichte Stadtpfarrer Vogl ein Buchgeschenk für seine 16-jährige Arbeit als Vorsitzender und Sprecher des Pfarrgemeinderates und dankte für die stets gute und freundschaftliche Zusammenarbeit. Ihm folgt als Sprecherin Frau Sabine Ernstberger nach, die zusammen mit Andreas Grillmeier und Steffi Siller die Arbeit des PGR zusammen mit Stadtpfarrer Vogl koordinieren.

Ein Hoffnungsträger aus der Pfarrei Waldsassen

Mit Herzblut für den Familienbetrieb

hier der Link zum Artikel: mit Herzblut

Lange Tradition, ungewisse Zukunft: Michael Richtmann ist in den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Eltern eingestiegen.
Er will den Hof übernehmen. Kann man als Landwirt überleben? Aufgeben wollte der Jungbauer nicht. 
Heute blickt er hoffnungsvoll nach vorne.

Noch etwas verschlafen und wackelig auf den Beinen, ansonsten aber putzmunter und kerngesund: Zwei Kälbchen haben am Morgen das Licht der Welt erblickt. Michael Richtmann freut sich. Sanft streichelt der Landwirt durch ihr weiches Fell, gibt ihnen Milch zu trinken. In den nächsten Tagen wird er für die Kälber „Mama-Ersatz“ sein. Momente wie diese zeigen: Da ist einer am richtigen Platz. Nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhändler und einem Landwirtschaftsstudium in Triesdorf arbeitet Michael Richtmann nun wieder dort, wo er aufgewachsen ist: Im elterlichen Milchviehbetrieb in Kondrau. Früher hieß es meist: „Der Jüngste übernimmt den Hof“, da wurde nicht lange gefragt. Heute ist das nicht mehr so, sagt der 27-Jährige und fügt mit einem Schmunzeln hinzu: „Der Jüngste in der Familie bin ich trotzdem.“

Michael ging es nicht anders als vielen jungen Menschen, die sich beruflich orientieren und ihre Zukunft planen. Die Arbeitswelt ist vielfältig und voller Möglichkeiten. Landwirtschaft zählt nicht zu den Boom-Branchen. Michael hat viele Interessen, engagiert sich bei der Feuerwehr und in der Katholischen Landjugendbewegung. Nach dem Studium standen ihm alle Türen offen. Mit dem Bachelor in der Tasche konnte es richtig losgehen. Doch gerade da sah es düster aus. Es war im Jahr 2015, der Milchpreis war völlig am Boden. „Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt“, erinnert sich Michaels Vater, Hubert Richtmann. Umso mehr erfüllt ihn die Entscheidung seines Sohnes, in den elterlichen Betrieb einzusteigen, mit Stolz. In ein paar Jahren wird Michael den Hof übernehmen und damit den Weg einschlagen, der für ihn schon immer an erster Stelle stand. „Ich hab mir nie etwas anderes vorstellen können und auch nicht vorstellen wollen“, sagt er.

Sechsundvierzig Damen warten nun auf ihn. Echte Schwergewichte. Eine ausgewachsene Kuh kann stolze 800 Kilogramm auf die Waage bringen. Links im Stall haben die jungen Kühe ihren Platz, auf der rechten Seite die Muttertiere. „Die kennen mich“, sagt Michael, „sie wissen, dass ich es bin.“ Neugeborene männliche Kälber gehen in den Verkauf, weibliche bleiben auf dem Hof. Seit rund fünf Jahren bekommen sie Namen, durch die Abstammung und Geschichte der Tiere leichter im Gedächtnis bleiben. Gerda, Maria, Ina oder Elena heißen sie. Der Anfangsbuchstabe orientiert sich am Namen der Mutter. „Bei einer Geburt fiebert und leidet man mit der Kuh“, erzählt der junge Landwirt. Wenn alles glatt läuft, „ist das das Schönste, was passieren kann.“ Michael hat schon viele Geburten miterlebt. Geht es nach ihm, dürfen gerne noch einige folgen. „Die Frauennamen gehen mir so schnell nicht aus.“

Auch in Zukunft von der Landwirtschaft leben zu können, darauf hoffen nur noch wenige der kleineren Familienbetriebe. Produktions- und Nebenkosten steigen seit Jahren. Der Milchpreis bietet nach wie vor keinen Anlass zu Freudensprüngen.
Im Gegenteil. Der Preisdruck wird zum Teufelskreis. Will sich ein Betrieb weiter finanzieren, muss er die Milchproduktion erhöhen. Dafür braucht es mehr Kühe. Zusätzliche Kühe benötigen neue Ställe. Wer die Investition nicht stemmen kann, hat ein Problem. Viele Betriebe geben auf. Die Statistiken sind eindeutig: Pro Jahr schließen rund fünf Prozent der Milchbetriebe in Deutschland. Hinter den Zahlen stehen Schicksale. Meist trifft es die kleinen Betriebe. Mit den Tieren geht auch die Tradition. Im Stall erlischt das Licht für immer. Mitwachsen oder schließen – dazwischen gibt es wenig Spielraum.

Alles leer, alles dunkel - eine Horrorvision.

Eines Tages in den Stall zu kommen, alles leer, alles dunkel: Für Michael ist das eine Horrorvision. „Das möchte ich nicht miterleben.“ Nachdenklich blickt der ansonsten lebensfrohe Landwirt zu seinen Kühen. Landwirtschaft sei nicht mit industriellen Betrieben oder Firmen vergleichbar, meint er: „Jede Firma muss Alternativen suchen, wenn es nicht läuft. Ganz so einfach ist das in der Landwirtschaft aber nicht.“ Es hänge mehr dran.

Mehr – dazu gehört vor allem die lange Tradition. Viele kleinere Betriebe sind seit Jahrhunderten fest in der Familie und am Ort verankert, auch der der Richtmanns mit 50 Hektar Land und 7,5 Hektar Wald. Vor kurzem haben sie sich auf Spurensuche begeben und Ahnenforschung betrieben. Das Ergebnis: Die Wurzeln des Hofes gehen wohl bis ins 17. Jahrhundert zurück. Eine lange Zeit. „Da will man nicht das letzte Glied in der Reihe sein.“ Mit einer Landwirtschaft zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal bei Null zu beginnen, sei zudem aussichtslos. Alle Felder, alle Flächen sind vergeben. Wer einsteigen möchte, muss immense Summen investieren. Die Möglichkeiten von Privatpersonen oder Familienbetrieben übersteigt das weit. Auch Vater Hubert weiß: „Ist ein Hof einmal aufgegeben, dann für immer.“ Er selbst hat den Betrieb nach dem Tod seines Vaters übernommen und musste vieles mit seiner Frau Gerlinde alleine stemmen. Mit eigenen Händen hat er den Stall gebaut, nur beim Dach hatte er etwas Hilfe. „Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen“, überlegt Michael: „Heute heißt es überall: schnell fertig sein, um schnell Geld zu verdienen.“ Technik, Maschinen, Automatisierung – es hat sich viel verändert in der Landwirtschaft. Doch so nützlich das ist, den menschlichen Blick auf Natur und Tiere kann keine Maschine ersetzen.

Hubert und Michael Richtmann, Landwirte mit Leidenschaft.Auch Vater Hubert weiß: „Ist ein Hof einmal aufgegeben, dann für immer.“ Er selbst hat den Betrieb nach dem Tod seines Vaters übernommen und musste vieles mit seiner Frau Gerlinde alleine stemmen. Mit eigenen Händen hat er den Stall gebaut, nur beim Dach hatte er etwas Hilfe. „Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen“, überlegt Michael: „Heute heißt es überall: schnell fertig sein, um schnell Geld zu verdienen.“ Technik, Maschinen, Automatisierung – es hat sich viel verändert in der Landwirtschaft. Doch so nützlich das ist, den menschlichen Blick auf Natur und Tiere kann keine Maschine ersetzen.  

Wie im Bilderbuch

Auf Schotterwegen und vorbei an Wegkreuzen geht es zu den Feldern. Die Richtmanns bauen Mais, Weizen oder Gerste an, das später zu Futter verarbeitet wird. In einer Landwirtschaft muss alles aufeinander abgestimmt sein: die Fruchtfolge auf dem Feld, das Tierfutter, der Dünger. „Ein großer Kreislauf“, sagt Michael, nimmt eine Bodenprobe und klopft sich die Erde von den Fingern. Die Winter in der Oberpfalz sind zäh; Äcker erwärmen sich nur langsam und brauchen besondere Aufmerksamkeit. Nur auf gesunden Böden wächst gutes Futter für beste Milch. Bei gutem Wetter reicht der Blick von den Feldern bis nach Waldsassen. Die Kirchtürme der Basilika ragen zwischen den Häusern hervor. Wenn die Sonne die Felder berührt und langsam am Horizont versinkt, wirkt das wie aus dem Bilderbuch. Die Menschen würden sich gerne eine romantische Vorstellung von der Landwirtschaft bewahren, meint Michael. Es hingen eben Kindheitserinnerungen dran.Mit der Kanne loszuziehen und Milch vom Bauern nebenan zu holen, gehöre auch dazu.

„Wir sehen, dass es funktioniert.“

Traumberuf ohne Feiertage

Kindheitserinnerungen werden seit Kurzem im Supermarkt wach. Dort gibt es die Milch der Richtmanns, frisch vom Hof und zum Selberzapfen. Fast wie früher. Nur aus den Milchkannen sind Glasflaschen geworden. Ein Konzept, das frische Milch einfacher denn je für alle zugänglicher macht. Lange Transportwege, der Umweg über die Molkerei, Verpackungen und Müll gehören damit der Vergangenheit an. „Unsere Euphorie war groß“, berichtet Michael. Er erinnert sich noch gut an die anfänglichen Überlegungen in der Familie: Wenn sie nur einen Bruchteil der Milchmenge verkaufen würden, die täglich über die Supermarktkasse wandert, wäre das Projekt ein voller Erfolg. Und tatsächlich – alle Erwartungen wurden übertroffen! Regionale Produkte zu fairen Preisen seien gefragt, meint Michael. Menschen setzen sich wieder mit der Frage auseinander, was gut für sie und die Umwelt ist. So kommt der Zeitgeist dem Projekt entgegen. „Ein Kunde hat mir gesagt: Das ist das Beste, was ich jemals getrunken habe“, berichtet Michael und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Das Beste überhaupt.“ Zuspruch, der gut tut. Ihre positiven Erfahrungen möchten die Richtmanns teilen, um auch Familienbetrieben in anderen Regionen einen Weg aus dem Teufelskreis zu zeigen. 

Lokale Bäckereien werden nun mit Milch aus Kondrau beliefert und immer mehr Supermärkte in der Region sind vom Frischmilch-Konzept überzeugt. Bald wird es noch mehr Oberpfälzern und Oberfranken möglich sein, die Milch der Richtmanns ganz frisch in der eigenen Flasche mit nach Hause zu nehmen. Grund genug, voller Hoffnung in die Zukunft zu blicken, meint Vater Hubert: „Wir sehen, dass es funktioniert.“ Michael hat seinen Traumberuf gefunden – auch ohne Feiertage und Wochenenden, auch wenn der Tag auf dem Hof um halb sechs beginnt und mit dem Abendessen noch lange nicht zu Ende ist. Seit Kurzem brennen im Stall nachts noch die Lampen. Kuh Elena hat den Lichtschalter gefunden.

„Mutig, zuversichtlich und glaubensstark:
Landwirte wie die Richtmanns brauchen wir heute!“

Sonja Wagner, Bayerische Milchkönigin 2017/2018

Eine Zukunft in der Landwirtschaft? – Ja!

Große Traktoren und süße Kälber begeistern – auch mich, lange bevor ich 2011 mein Landwirtschaftsstudium begonnen habe. Sich als junger Mensch aber bewusst für die Landwirtschaft zu entscheiden, bedeutet vor allem eines: Verantwortung übernehmen. Es erfordert Mut. Doch die junge Generation glaubt an morgen. In ihr keimt der Wunsch, auf unserer Erde Spuren zu hinterlassen, nahe an der Schöpfung zu sein, mit Achtsamkeit und Weitsicht Verantwortung für die Welt zu übernehmen und sie nachhaltig mitzugestalten. So wird es möglich, einen Ort zu schaffen, an dem es sich leben und arbeiten lässt.

Elisabeth Homeier, Referentin für Agrar-, Verbraucherschutz- und Ökologiefragen der Katholischen Landjugendbewegung Regensburg

Fronleichnamsfest 2018 in Waldsassen

Feierliche Fronleichnamsprozession in Waldsassen

IMG 6471Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika begann der Festtag, der mit der Prozession durch die Stadt und den vier Altären mit der Verkündigung des Evangeliums, Lobpreis, Bitte und Segen begangen wurde. Die Verbände gestalteten wieder die Altäre und Blumenteppiche, Kinder und Eltern des Kinderhauses St. Michael nahmen ebenso wie die Erstkommunionkinder und Firmlinge an der Prozession teil. Die ganze Vielfalt des kirchlichen und öffentlichen Lebens zeigte sich im Glauben an die Gegenwart Jesu im Sakrament des Altares verbunden.

In seiner Ansprache am 4. Altar vor der Basilika stellte Stadtpfarrer Thomas Vogl fest, „dass Christen praktische Menschen seien. Pragmatisch sogar. Oder wie sollte man das sonst nennen, als man begann statt Brot, das in der Eucharistiefeier gebrochen und geteilt wurde, kleine Hostien zu backen und als Leib Christi zu empfangen? Seit dem 9. Jahrhundert ist das so.

Und Katholiken sind noch praktischer veranlagt, denn im Vergleich zu unseren evangelischen Schwestern und Brüdern ist die Kelchkommunion, der Empfang des Blutes Christi, die Ausnahme statt die Regel.

Eigenartig: Wir sprechen vom „Allerheiligsten“ und gehen so sparsam damit um: das wäre ja so umständlich, aufwändig, ja und dann auch noch, wo der andere schon aus dem Kelch getrunken hat….

Nun, wir geben uns heute alle Mühe, feiern Fronleichnam festlich und feierlich, Respekt! „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ sagen wir, aber wir reduzieren und es fehlt uns nicht wirklich was. 1000 Jahre Praxis lügen nicht und gute alte Lehre der Kirche bestätigt: in der einen wie der anderen Gestalt ist immer der ganze Christus.

Warum glauben wir der Alltagsweisheit „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.“ dem Wort Jesu aber folgen wir nicht: „Nehmt und esst! Nehmt und trinkt!“?

Bequeme Pfarrer? Ja, aber nicht nur! Vielleicht ist in uns allen eine unterbewusste Scheu oder sogar Angst vor Blut, das Leben und Opfer ist. Scheu, Angst vor den Konsequenzen: Kein Leben ohne Hingabe, keine Liebe ohne Opfer. „Bis aufs Blut.“ sagen wir. Der Herr hat es getan.

„Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinke?“ (Mk 10,38) fragt Jesus die Jünger Johannes und Jakobus, die sich um Ehrenplätze im Himmel Gedanken machen. Könnte ich es? Diese Hingabe leben?

„todernst schenkt er uns

reinen wein ein

in ihm ist wahrheit

sein testament

alles für uns

mit seinem blut unterschrieben“

andenken an

eine große liebe

gegen den gedächtnisschwund

grundlage

einer stiftung

für mehr leben“

(Andreas Knapp, abendmahl, in: Heller als Licht, Würzburg 2014, S. 23.)

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Eine Maiandacht einmal anders

IMG 20180516 WA0008Die Firmlinge der Pfarrei Waldsassen gestalteten am 15. 05.2018 eine Maiandacht mit dem Vergleich „ Maria und der Kaktus“ und ließen es etwas „BLUMISCH“ werden.

Schon im Mittelalter wurde Maria liebevoll „Rose ohne Dornen“ und „ Schönste aller Blüten“ genannt. Diese Namen beschreiben Maria als eine Frau, deren Leben aufgeblüht ist in der Liebe Gottes.

Was uns so ein Kaktus alles über das Leben lehren kann, trugen die Jugendlichen in Begleitung von Tanja Scharnagl, Doris Zabiegly und Sabine Ernstberger durch eine Meditation vor. Ein Kaktus ist sehr aufnahmefähig, speichert Wasser, hat Dornen und blüht hin und wieder in voller Pracht. Er muss selbst in der größten Dürre am Leben bleiben und seine Dornen schützen ihn vor Schädlinge, die ihm das Wunderbare im inneren nehmen wollen. Und das Schönste seiner doch so dornigen Art ist das BLÜHEN.

Auch Maria speicherte eine frohe Botschaft in sich. Sie musste mit ansehen wie ihr Sohn am Kreuz hing und sie immer wieder Enttäuschungen erfahren hatte. Doch in Ihrem Inneren speicherte sie das Wichtigste in ihrem Leben ab, und das ist die Liebe zu Gott.

Als Symbole wurden Wasser, ein Schwamm, die Dornenkrone und Blüten vor dem Altar niedergelegt. Musikalisch wurden sie von Gemeindereferentin Frau Gertrud Hankl mit ihrer Gitarre sowie von Silvia Gmeiner an der Orgel begleitet.

Erstkommunion 2018

IMG 6007Freundschaft mit Jesus feiern und leben

28 Kinder der Pfarrei feierten am Sonntag vor Christi Himmelfahrt ihre Erstkommunion in der Basilika. Es wurde ein froher und besonderer Festtag für diese jungen Christen.

Stadtpfarrer Thomas Vogl ging in seiner Predigt auf die Freundebücher ein, die viele der Kinder haben, um darin ihre Freunde eintragen zu lassen. Gemeinsam wurde überlegt, was Jesus alles in so ein Freundebuch schreiben würde. Das Ergebnis erhielten dann alle Kinder am Nachmittag zusammen mit der Erinnerungsurkunde, um es in ihr Freundebuch einzulegen und sich so an die Freundschaft mit Jesus immer wieder erinnern zu lassen und sie beim Gottesdienst zu feiern.

Zur Erneuerung des Taufversprechens entzündeten die Kinder ihre Erstkommunionkerzen mit Licht der Osterkerze und bekannten ihren Glauben. Ebenso waren sie dann zum Kommunionempfang um den Altar versammelt, wo sie dann zum ersten Mal ihren Freund Jesus empfingen.

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Der neue Pfarrgemeinderat nimmt seine Arbeit auf

Pfarrgemeinderat 2018Mit der konstituierenden Sitzung am Donnerstag, 5. April 2018, hat der neu gewählte Pfarrgemeinderat seine Arbeit aufgenommen. Stadtpfarrer Thomas Vogl dankte allen, die wieder oder neu im Gremium mitarbeiten und damit einen wesentlichen Beitrag zur seelsorgerlichen Arbeit in der Pfarrei beitragen. Nach der Berufung weiterer Mitglieder durch Stadtpfarrer Thomas Vogl wählte das Gremium Andreas Grillmeier und Sabine Ernstberger als Sprecher/-in und Stefanie Siller zur Schriftführerin. Christian Mittereder, der bisher als Sprecher engagiert das Gremium leitete gilt ein aufrichtiges Vergelt’s Gott für alle bisherige Zeit und Mühe in dieser Verantwortung. In mehreren Sachausschüssen arbeiten die Mitglieder neben den Sitzungen auch mit weiteren Pfarrangehörigen: Kinder und Jugend, Ehe und Familie, Mission-Entwicklung und Frieden, Caritas und Soziales, Öffentlichkeitsarbeit, Feste und Feiern. Neben den nächsten Sitzungsterminen wurde ein Klausurtag für den 26.-27.10.2018 festgelegt, der sich schwerpunktmäßig mit dem Thema „Jugendarbeit“ beschäftigen wird, zu dem auch bereits der Diözesanjugendpfarrer Christian Kalis zugesagt hat. Termin für einen Pfarrausflug wird Samstag, der 29. September 2018, sein mit der Abtei Metten bei Deggendorf als Ziel.

Jubelkommunionfeier in der Basilika

Jubelkommunion2018Auch in diesem Jahr hatte die Pfarrei am Weißen Sonntag, dem früher traditionellen Erstkommuniontag zur Jubel-kommunion in die Basilika eingeladen. 29 Frauen und Männer erinnerten sich an den Tag ihrer Erstkommunion vor 35, 40, 50, 60 und sogar 75 Jahren und dankten dafür in einem feierlichen Gottesdienst mit Stadtpfarrer Thomas Vogl, der selbst 40-jährige Jubelkommunion feiern durfte

 

Osternachtfeier in der Stiftsbasilika – „Ostern soll erregen!“

01 Osternacht18 1Der Höhepunkt des ganzen Kirchenjahres wurde in Waldsassen wieder mit einer beeindruckenden Osternachtfeier begangen. Schon vor dem Einzug der Osterkerze spiegelt sich das große Osterfeuer auf dem Basilikaplatz im goldenen Kugeltabernakel der Basilika und nimmt sie die Gläubigen in der Basilika mit hinein in den Auftakt der Feier. Stadtpfarrer Thomas Vogl segnete draußen zusammen mit den Mitbrüdern P. Marianus und Pfarrvikar Markus Hochheimer,  über 50 Ministrantinnen und Ministranten, den Kommunionkindern und Firmlingen das Feuer bereitet die Osterkerze, die dann am Zug der langen Prozession von P. Marianus in die dunkle Basilika getragen wurde. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ wurde ihr Licht an alle Gläubigen weitergegeben, um dann im Schein der vielen Lichter das Exsultet, das Osterlob zu singen.

Dann wurde Nachtwache gehalten mit den Lesungen der Schöpfungsgeschichte, dem Auszug aus dem roten Meer und der Verheißung des Propheten Ezechiel, dass Gott uns allen ein Herz aus Fleisch gibt. Nach den Wochen der Fastenzeit wurde nach der neutestamentlichen Lesung das Halleluja erstmals wieder mit großer Freude gesungen, der Freude der Osterbotschaft, die im Evangelium verkündet wurde. „Christ ist erstanden“ – das  Osterlied der Gemeinde bekräftige noch einmal, was gerade verkündet wurde.

Den Begriff der „Erregungsgesellschaft“ als eine Beschreibung gegenwärtiger Phänomene ständiger Empörung und Vorwürfe, griff Stadtpfarrer Thomas Vogl in seiner Osterpredigt auf. „Ein Grund dafür liegt im Wesen des Menschen, der von Natur aus eher doch ein Angsthase ist. Mediale Strukturen und Vorgänge nutzen das und beuten den Menschen fast regelrecht aus damit. Natürlich gibt es Situationen und Erfahrungen, die uns Angst machen und aus der Bahn werfen können. Tod und Ungewissheit lösen das zutiefst aus. Davon erzählen die Osterbericht immer zuerst. Schrecken und Entsetzen packt die Frauen, so der Evangelist Markus. Sie fliehen und behalten das, was sie gesehen haben, für sich. Keine Erregung, keine Aufregung darüber, sondern Schweigen. Ostern kommt ins Stocken. Markus erwähnt zum Schluss seines Evangeliums, dass der Auferstandene noch einmal Maria von Magdala erscheint und als die Jünger ihrer Botschaft immer noch nicht glauben, ergreift er selbst die Initiative und tadelt die Jünger für ihren Unglauben und ihre Verstocktheit. Eine Erregungsgesellschaft, diese Jünger. Und heute?“

„Die Dynamik der Erregungsgesellschaft würde ich mir manchmal für uns Christen wünschen. – so Stadtpfarrer Vogl. „Nicht die Methoden und Folgen, aber diese Dynamik. Erregung hat ja auch etwas mit Vitalität zu tun, körperlich, seelisch, emotional. Wo ist das spürbar in unserem Leben als Christen, der Verkündigung, der Feier der Gottesdienste? Ostern ist das Fest schlechthin, das anregen und erregen soll im guten Sinn: mein Leben und die Welt sind nicht schlecht und bedauernswert, aber auch immer noch zu verbessern. Schöpfungsgeschichte und Exodus gehören zu jeder Osternachtfeier, auch zu jedem Mesnschenleben. Anfang und Durchbrüche immer wieder aufs Neue von der Auferstehung Jesu her inspiriert.“

Unsere Taufbewerberin, Frau Nicole Katsikis hat sich von der frohen Botschaft und von Menschen, die diese leben, anregen lassen. Da ist etwas in Bewegung gekommen, hat eine Dynamik erhalten. So ist ihre Taufe nicht nur für sie ein Ziel und Anfang zugleich, sondern auch die Anfrage an mich: Angsthase oder „Osterhase“ Ostern ist das Fest eines erwachsenen und reif gewordenen Glaubens. Eines Glaubens, der Erregungspotential hat, Kräfte weckt. Lassen wir uns darum nicht davon abhalten, wie der junge Mann am Grab die Osternbotschaft auszurichten. Mag sie für so manche keine Anregung mehr enthalten, so hat sie doch dieses Potential. Sie will kein Selbstläufer sein, sondern braucht mich und dich, damit sie weitergeht. Christen haben von Ostern her das Zeug, in vitalen Sonne zu erregen, Lebensfreude und Lebenskraft zu wecken, weil uns vor der Zukunft nicht bange sein muss. Ostern verheißt eine Zukunft, die mich im Heute zuversichtlich leben und die Welt gestalten lässt.“

Ein bewegender Moment war schließlich die Erwachsenentaufe von Frau Nicole Katsikis und ihre anschließende Firmung, zu der ihr Sohn Dominik als Ministrant der Pfarrei das Chrisamöl brachte. Auch das Kind Lena Tragl wurde durch die Taufe in die Gemeinschaft der Kirche aufgenommen. Schließlich erneuerten alle Gläubigen ihr Taufversprechen, zu dem dann das Osterwasser über die Gläubigen in der Basilika verteilt wurde.

Nach der Eucharistiefeier und Segnung der Osterspeisen wünschten die Mitarbeiter der Pfarrei allen Mitfeiernden frohe und gesegnete Ostern und verteilten auf dem Basilikaplatz, wo das Osterfeuer noch brannte und wie jedes Jahr von der Jugendfeuerwehr Waldsassen vorbereitet und während der Liturgie beaufsichtigt wurde, kleine gesegnete Osterbrote an alle Mitfeiernden. Die Glocken der Basilika läuteten festlich beim Hinausgehen und begleiteten die Osterwünsche, die man sich zusagte hinein in diese heiligste Nacht des Jahres

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Bilder: M.Demmer

Deinen Tod, oh Herr, verkünden wir

Karfreitag in der Basilika Waldsassen

Mit dem Kreuzweg am Vormittag und der Feier der Karfreitagsliturgie zur Todesstunde des Herrn feierte die Pfarrgemeinde das Geheimnis des Karfreitags. Nach dem Einzug und Gebet in Stille stand zunächst das Hören auf das Wort Gottes, besonders der Johannespassion im Mittelpunkt, die in diesem Jahr in gesungener Form solistisch und chorisch vorgetragen wurde.

Nach den großen Karfreitagsfürbitten wurde das Kreuz feierlich in die Mitte der Gemeinde getragen und dreimal enthüllt und erhoben. Die Priester, Äbtissin und Schwestern die Abtei, die große Zahl der Ministranten und alle Mitfeiernden der Liturgie verehrten das Kreuz persönlich und legten dazu auch Blumen vor dem Kreuz nieder.

Traditionell klingt der Karfreitag in Waldsassen am Abend mit der sog. „Grabmusik“ des Basilikachores aus. Motetten zur Passion und Meditationen gesprochen von Stadtpfarrer Thomas Vogl betrachten noch einmal das Geschehen des Karfreitags und führten in die Stille der Grabesruhe des Herrn.

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Bilder: M. Demmer

Gründonnerstagsfeier in der Basilika - Beginn des österlichen Triduums

E7D21689In dichter und gesammelter Atmosphäre wurde mit der feierlichen Abendmahlsmesse in der Basilika das österliche Triduum. Stadtpfarrer Thomas Vogl sagte einleitend: „Wir feiern Jesu dienende Liebe, seine Hingabe bis zum Tod und den Sieg über Tod und Grab. – Jetzt gibt es kein zurück mehr, keine „Vielleicht?!“, kein „Ja, aber…“, sondern das Mitgehen seines Weges hinein ins Leben.

Pfarrvikar P. Marianus machte in seiner Predigt deutlich, dass wir in dieser Feier in den Abendmahlssaal hineingenommen sind, um das Beispiel der Fußwaschung zu sehen und davon für unser Leben zu lernen und um die Tiefe und Bedeutung jeder Eucharistiefeier zu verstehen und daraus zu leben.

Das Beispiel der Fußwaschung wurde wieder an 12 Christinnen und Christen der Pfarrgemeinde vollzogen: Rudolf Hahn, Robert Treml und Hermann Vogl für langjährige Dienste in der Pfarrei und damit auch für die älteren Pfarrangehörigen; Hans Grillmeier unterstützt das Team der Sozialstation als ehrenamtlicher Geschäftsführer; Frau Gudrun Sirtl hat zusammen mit der KAB die Aktion der Kleiderkammer für Flüchtlinge und Bedürftige ins Leben gerufen; Frau Dr. Annemarie Schraml gibt mit ihrer „Aktion Feuerkinder“ ein großartiges Beispiel dienender Liebe und Sorge über unser Land hinaus; die ausscheidenden PGR-Mitglieder Robert Ehrmann, Annika Friedl und Michael Schnurrer haben sich in verschiedenen Bereichen engagiert; die erwachsene Taufbewerberin Nicole Katsikis soll auf ihrem Weg des Christwerdens das wesentliche Beispiel des Christseins erfahren, ebenso das Erstkommunionkind Patrick Bauer und die Firmbewerberin Lisa Neumann.

In Stille empfingen bei der Kommunionfeier die Gläubigen Leib und Blut Christi. Mit dem Lied „Hört das Lied der finstern Nacht…“ wurde der Beginn der Ölbergwache eingeleitet. Der Liturgische Dienst, Kommunionkinder und Firmlinge zogen gemeinsam mit dem Allerheiligsten in die Krypta der Basilika, wo dann bis Mitternacht die Verbände die Gebetsstunden gestalteten. Die Kinder und Jugendlichen waren nach der Abendmahlsmesse zu einer Agapefeier im Miniheim und zogen dann mit Fackeln zur Ölbergkapelle, die Herr Willi Härtl mit Kerzen und Blumen geschmückt hatte. Gemeindereferentin Gertrud Hankl gab dort einen geistlichen Impuls, der mit dem Taizé-Gesang „Bleibet hier und wachet mit mir!“ ausklang.

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Bilder: R. Ehrmann

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Bilder: T.Vogl 

Passion in Wort und Ton

Organist Gerhard Siegl und Stadtpfarrer Thomas Vogl gestalten Passion mit Musik von Marcel Dupré und Texten von Paul Claudel

zum Artikel des Neuen Tag: Passion

Ergebnisliste Pfarrgemeinderatswahl 2018

Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderats sind:

- Grillmeier, Andreas
- Burger, Michael
- Mittereder , Christian
- Ernstberger, Sabine
- Demmer, Monika
- Scharnagl, Markus
- Heinrich, Rita
- Sagstetter, Maria
- Siller, Stefanie
- Sirtl, Gudrun
- Kunz, Marianne
- Spachtholt, Maria

Ersatzmitglieder sind:

- Illmann, Waltraud
- Laab, Gerhard
- Michalski, Barbara
- Schiml, Sven
- Pinzer, Andrea
- Riedl, Bernhard
- Söllner, Matthias
- Raithel, Martin