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Pater Marianus wird 40

P1130075Pater Marianus Kerketta feierte am Donnerstag 10. August seinen 40. Geburtstag. Stadtpfarrer Thomas Vogl und das gesamte Pfarrteam gratulierten mit Blumen und einen Geburtstagspräsent dazu recht  herzlich. Stadtpfarrer Vogl und auch alle anderen wünschten sich, dass Pater Marianus noch lange hier in Waldsassen bleibt. Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta zeigte sich überrascht und bedankte sich für das stets herzliche Miteinander und die insgesamt freundliche Aufnahme in der Pfarrei. Wie er sagte gefalle es ihm sehr gut und wünsche sich auch persönlich noch weiter in Waldsassen beliben zu dürfen. Anschließend lud Stadtpfarrer Thomas Vogl zu einer kleinen Feier bei einem Gläschen Sekt ein.

Bild- und Textbeitrag: Georg Koch

Tauferinnerungsfest

DSCI0277Auf Einladung des Sachausschusses Ehe und Familie des Pfarrgemeinderates feierten die Vorschulkinder der beiden Kinderhäuser ein Tauferinnerungsfest. Beim gemeinsamen Beginn im Kath. Kinderhaus St. Michael begaben sich die Kinder auf die Reise durch die Wüste zum Jordan und hörten von der Taufe Jesu duch Johannes den Täufer. Anschließend empfing Stadtpfarrer Thomas Vogl die Kinder vor der Basilika und konnte auch viele Angehörige begrüßen. Er erklärte anschaulich, die einzelnen Handlungen bei der Taufe, so durfte jedes Kind am Chrisam riechen. Am Ende wurden die mitgebrachten Taufkerzen an der Osterkerze entzündet. Mit einer Stärkung bei Kuchen und Limo im Ministrantenheim endete die Tauferinnerung.

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Pfarrer i.R. Andreas Bock feiert goldenes Priesterjubiläum

P1120828Mit einem Dankgottesdienst in der Altenheimkirche feierte Ruhestandspfarrer Andreas Bock am vergangenen Freitag sein goldenes Priesterjubiläum. Mitkonzelebrant war neben Stadtpfarrer Thomas Vogl auch der Bruder des Jubelpriesters Pfarrer i.R. Hans Bock.
  Dazu konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl neben den Bewohnern des Altenheimes und der Pfarrei, auch Familienangehörige von  Andreas Bock mit begrüßen. Gemeinsam dürfe man diesen Festtag begehen und dabei auf 50 Jahre als Priester zurückblicken. Alles was in dieser Zeit geschehen ist sei ein sehr wertvolles und auch kostbares Geschenk Gottes, sagte der Stadtpfarrer und erinnerte kurz an das Wirken von Andreas Bock nach der Priesterweihe am 29. Juni 1967. Nach Kaplansjahren in Vohburg, Wackersdorf und Schwandorf, folgten weitere Stationen als Pfarradministrator und Pfarrer von Oberhausen. Gesundheitlich angeschlagen und als Pfarrer in den Ruhestand versetzt, kam Andreas Bock am 1. Juni 1998 nach Waldsassen und übernahm die durch den Tod von Pfarrer Oswald Mayerhöfer frei gewordene Aufgabe als Altenheimseelsorger von Sankt Maria. Neben dieser sehr wichtigen Aufgabe bedankte sich Stadtpfarrer Thomas auch für das nahezu 20-jährige seelsorgerische Mitwirken in der Pfarrei selbst. Getreu des Namenspatrons, dem Heiligen Andreas, habe Andreas Bock als Pfarrer die Menschen zu Christus hingeführt, indem er ihnen das Wort Gottes verkündete und die Sakramente spendete. Namens der Pfarrei gratulierte Stadtpfarrer Thomas Vogl Vergelt´s Gott für das segensreiche Wirken und wünschte weitere schöne Jahre im Kreise der Seniorinnen und Senioren des Altenheimes. 
  Am Schluss des Gottesdienstes bedankte sich der Jubilar bei Stadtpfarrer Thomas Vogl und den Pfarreiangehörigen für die gut Auf- und Annahme hier in Waldsassen wozu er gerne sein Mitwirken und Arbeiten im seelsorgerischen Dienst gerne eingebracht habe. Sein Dank galt auch seinen Angehörigen die aus Regensburg angereist waren und anschließend mit ihm dieses Jubiläum in kleinem Kreis zu feiern.

Aufnahme & Text: G.Koch

Stellungnahme von Bischof Rudolf zur sog. "Ehe für alle"

Stellungnahme zur sogenannten „Ehe für alle“

von Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg

Regensburg, 28.06.2017

Aller Voraussicht nach wird dem Bundestag am kommenden Freitag, 30. Juni, ein Gesetzentwurf zur Abstimmung vorgelegt, der homosexuelle Partnerschaften in allem mit der Ehe gleichstellt.

Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, bedeutete dies die Abkehr von einer in der Menschheitserfahrung seit unvordenklichen Zeiten hochgehaltenen und vom Grundgesetz ausdrücklich geschützten Institution: vom Verständnis von „Ehe“ als dauerhafter Gemeinschaft von Mann und Frau, offen auf Nachkommenschaft und als einziger Ort, an dem Menschen auf natürliche Weise gezeugt und zur Welt gebracht werden.

Niemand wird diskriminiert, wenn die Ehe als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau als der Ort der Zukunftseröffnung einer Gesellschaft privilegiert und besonders geschützt wird.

Das Gesetz ginge nur einen kleinen Personenkreis unmittelbar an. Mittelbar aber betrifft es die ganze Gesellschaft. Gesetze sind immer auch norm- und bewusstseinsbildend. Ich bin daher überzeugt, dass wir der heranwachsenden Generation einen besseren Dienst erweisen, wenn wir ihr die Ehe weiterhin als besonders geschützte Gemeinschaft von Mann und Frau und damit als Orientierungspunkt und Wegweiser zu einem gelingenden Leben gerade auch im Dienst an der Zukunft der Gesellschaft vor Augen stellen.

Angesichts der schon lange besorgniserregenden demographischen Entwicklung in unserem Land verdienten anstelle der geforderten Gleichstellung vielmehr die Förderung von Ehe und Familie im Sinne des Grundgesetzes alle Kraft und Phantasie der politisch Verantwortlichen.

Ich appelliere an alle Abgeordneten, im Falle einer Abstimmung ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden und an der vom Grundgesetz besonders geschützten Ehe als einer Verbindung von einem Mann und einer Frau festzuhalten.

„Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsgedenken 2017

E7D20260Am Vorabend des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus haben sich in der Basilika evangelische und katholische Christen aus Waldsassen in der Basilika zum ökumenischen Versöhnungsgottesdienst versammelt. Stadtpfarrer Thomas Vogl leitete zusammen mit Diakon Fritz Lieb und Pfarrvikar P. Romanos Werner den Gottesdienst, der musikalisch von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter mit den in beiden Gesangbüchern enthaltenen Liedern gestaltet wurde.

Dankbare Erinnerung, aber auch Buße und die Bitte um Verzeihung führten zum Schrifttext des Gottesdienstes, dem Weinstockgleichnis Jesu im Johannesevangelium, das Diakon Lieb und Stadtpfarrer Vogl in einer „gemeinsamen“ Predigt auslegten und auf die so elementare Verbindung zu Jesus Christus als Basis für die Verbundenheit der Christen in der Ökumene verwiesen.

Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis wurden zu fünf ökumenischen Verpflichtungen für die Zukunft Kerzen als Zeichen des Gebetes und der Hoffnung entzündet. Fürbittgebet, Vater unser und Segen beschlossen den Gottesdienst.

Inspiriert vom Weinstockgleichnis beschenkten sich die beiden Gemeinden mit einem Weinstock als bleibende Erinnerung und auch „Mahnung“, aus der Verbundenheit mit Christus ökumenische Früchte zu bringen.

Alle Mitfeiernden waren schließlich noch in den Pfarrgarten neben der Basilika zum Eisessen eingeladen, was zum lauen Sommerabend gerne angenommen wurde und in Gesprächen das gute Miteinander in Waldsassen sichtbar und erlebbar machte.

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Bilder: R.Ehrmann

Erstkommunion 2017

     
Kommunion 2017 104  Kommunion 2017 108  Kommunion 2017 127 
Kommunion 2017 140  Kommunion 2017 204  Kommunion 2017 215
Kommunion 2017 248  Kommunion 2017 294  Kommunion 2017 383
 Kommunion 2017 458  Kommunion 2017 486  Kommunion 2017 530
Kommunion 2017 580  Kommunion Dankandacht 38  Kommunion Dankandacht 43

Aufnahmen: M.Demmer, M.Scharnagl

Familienfrühstück 2017

IMG 6378Großen Zuspruch fand kürzlich das Familienfrühstück des Sachausschusses "Ehe und Familie" des Pfarrgemeinderat Waldsassen. Fast 140 Erwachsene und Kinder konnte Markus Scharnagl, Sprecher des Sachausschuss, im Jugendheim-Festsaal zum gemeinsamen Frühstück begrüßen. Kinder, Eltern und auch Großeltern durften sich am reichhaltigen Büfett bedienen. Kaffee wurde den Gästen am Tisch durch die Mitglieder des Sachausschuss gereicht.

"Wir freuen uns, das die Familien diese Angebot so freudig annehmen", sagte Markus Scharnagl im Hinblick darauf, das auch wieder einige neue junge Familien mit Kindern, der Einladung zum Familienfrühstück gefolgt sind. Auch Stadtpfarrer Thomas Vogl und Pater Romanos Werner nutzten die Gelegenheit, sich vor den Gottesdiensten zu stärken. Im Anschluss besuchten alle Kinder den Familiengottesdienst in der Basilika. Jedes Kind brachte dazu einen selbstgebastelten Fisch mit. Die einzelnen Arbeiten sind dann während des Gottesdienst an einer Tafel zum einem großen Fisch gestaltet worden. Einen herzlichen Dank richtet Markus Scharnagl an die Mitglieder des Sachausschuss Ehe und Familie: Sie hätten auch diese Veranstaltung, sowie auch alle anderen Veranstaltungen im Jahreskalender, perfekt vorbereitet.

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Reibungsloser Umzug

IMG 0911Reibungslos ging am Donnerstag der Umzug der Bewohner des Altenheimes St. Maria von der Egerer Straße ins neue Domizil, ins Alten- und Pflegeheim St. Martin in der Eichendorffstraße vonstatten. Nach dem Frühstück herrschte in St. Maria schon emsiges Treiben. Angehörige, die zum Teil schon in den Tagen zuvor Sachen in die neue Bleibe transportiert und Zimmer etwas hergerichtet hatten, holten ihre Lieben ab. Hausmeister Christian Mittereder und seine Helfer waren mit Transportfahrzeugen zur Stelle um zusammen mit Heimleiter Bernhard Riedl die Umsiedelung der insgesamt 35 Heimbewohner durchzuführen. Um den Transport der Bettlägrigen und Pflegebedürftigen kümmerte sich der Pflegedienst des ARV.
Bei Eingang des Altenheimes St. Martin wurden die neuen Bewohner mit einem Willkommens-Tranzparent begrüßt. Stadtpfarrer Thomas Vogl, der kurz in St. Martin vorbeischaute freute sich über den guten Ablauf des Umzuges und hieß dabei zusammen mit Pflegedienstleiterin Andrea Eckstein stellvertretend für alle Elisabeth Bäuml willkommen, die von Tochter Ursula Ernstberger und Enkelin Andrea ins neue Zuhause gebracht wurden.

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Bilder und Textbeitrag; G. Koch

Umzug ins Altenheim St.Martin

P1120579Das Alten- und Pflegeheim der Pfarrei St. Maria in der Egerer Straße ist Geschichte. Nach einem letzten Gottesdienst am vergangenen Dienstagabend, ist für die Bewohner großer Umzug ins Haus St. Martin in der Eichendorffstraße angesagt.

  Zum letztmaligen Gottesdienst in gewohnter Umgebung konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl neben den Bewohnern auch Angehörige und Pflegepersonal begrüßen. Wir wollen und müssen mit diesem Gottesdienst gleichsam Abschied nehmen und auch Dank sagen, nicht weil allein weil eine Geschichte hier und jetzt ende, sondern auch weil es auch weiter gehe in einer neuen Umgebung, sagte der Stadtpfarrer. Der Dank bei dieser Eucharistiefeier gelte insbesondere für all das was hier geschaffen wurde für das Haus, das über Jahrzehnte hin viele Menschen beherbergt habe und auch all jenen die mit ihrem Dienst Nächstenliebe anderen geschenkt haben, sagte Thomas Vogl. Er wünschte den Seniorinnen und Senioren, dass dieser Neuanfang und schnelles Eingewöhnen im Alten- und Pflegeheim St. Martin gelingen möge. Dafür überreichte Stadtpfarrer Thomas Vogl am Schluss des Abschiedsgottesdienstes allen Seniorinnen und Senioren im Gottesdienstraum und auf den Stationen ein vorher gesegnetes Schutzengel-Andenken der sie beim Umzug heute Donnerstag behüten und beschützen soll

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Bilder & Textbeitrag: Georg Koch

Osternachtfeier in der Stiftsbasilika – „dass Finsternis abspringt“

E7D19739Das Gedicht „Ostern“ von Reiner Kunze zitierte Stadtpfarrer Thomas Vogl zum Glockengeläut vor dem Gloria, um es dann in der Predigt noch einmal aufzugreifen. Es endet mit den nüchternen Zeilen: „Doch obwohl die glocken / so heftig gegen die mitternacht hämmerten / nichts an finsternis sprang ab“

Gegen diese Finsternis wurde vom gesegneten Osterfeuer draußen auf dem Basilikaplatz die brennende Osterkerze in die finstere Basilika getragen. Mit dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi“ an alle Gläubigen, die dann im Schein der Kerzen das Exsultet hörten.

So wurde Nachtwache gehalten mit den Lesungen der Schöpfungsgeschichte, dem Auszug aus dem roten Meer und der Verheißung des Propheten Ezechiel, dass Gott uns allen ein Herz aus Fleisch gibt. Nach den Wochen der Fastenzeit wurde nach der neutestamentlichen Lesung das Halleluja erstmals wieder mit großer Freude gesungen, der Freude der Osterbotschaft, die im Evangelium verkündet wurde. „Christ ist erstanden“ – das  Osterlied der Gemeinde bekräftige noch einmal, was gerade verkündet wurde.

„Ob der Dichter nur feststellt, was wir selbst sehen?“ – dachte Stadtpfarrer Vogl in seiner Osterpredigt das Gedicht weiter. „Die Finsternis springt nicht einfach ab, wenn wir Glocken läuten und Halleluja singen, die Finsternis der Gewalt ob in Syrien, in Ägypten gegen koptische Christen, in Schweden, hierzulande gegen Fußballer. Es wäre längst nicht damit getan, wenn es keine Assagds, Erdogans, Kim Jong uns oder wie auch immer sie heißen mögen, gäbe. Es sind nicht nur die oder andere, ich selbst bin es auch immer wieder, wo keine Finsternis abspringt, weil ich mich einfach nicht ändern mag, auf mein Recht poche, mir das nicht mehr gefallen lasse, nicht bereit bin, etwas zu überdenken oder etwas zu bekennen. „nichts an finsternis“ der Härte und Unmenschlichkeit springt ab. Und was so das Leben formt, das auch den Glauben. Die Zeugen der Osterbotschaft, die Evangelisten wissen darum, verschweigen es nicht und benennen auch den Grund dafür: Angst. Die Wächter zittern und fallen wie tot zu Boden vor Angst. Die Frauen eilen voll Furcht und auch Freude zu den Jüngern, aber ich glaube, es ist vor allem die Angst. die ihnen Beine macht. Der Engel und der Auferstandene, so hörten wir im Evangelium versuchen zu beruhigen: Fürchtet euch nicht! Es ist wie ein Hämmern an ihre verängstigten, finster gewordenen Herzen.

Osterglocken läuteten damals nicht in Jerusalem, hämmerten nicht gegen die Mitternacht, aber Finsternis sprang ab, Licht brach sich durch. Die Frauen Maria Magdalena und die andere Maria, die Jünger, dann ein Paulus und immer mehr verkündeten wie Glocken, das Tröstliche, das gelang, dem Tod die Macht und dem Leben die Angst zu nehmen. ‚Etwas an die große Glocke hängen’ – sagen wir ja und meinen, dass soll gehört werden, das muss hinaus. Aber wie soll das heute gehen, wenn es zwar die großen Glocken der Kirchen gibt, dieser aber dann als Ruhestörung empfunden werden und wenn einmal Ruhe sein könnte wie an den stillen Tagen, diese dann partout zum „Heidenspaß“ werden muss? Bei allem Respekt vor dem Bundesverfassungsgericht, aber die Ausnahme vom Tanzverbot am Karfreitag damit zu begründen, weil eine solche Veranstaltung als weltanschauliche Abgrenzung gegen das Christentum zu sehen ist, ist für mich nicht nachvollziehbar. Doch gerade in solchen Situationen ist es gut, sich immer wieder das bewusst zu halten: Gott ist nicht von der Mehrheit der Meinung abhängig. Er handelt nicht nach Umfragetrends. Auferstehung geschieht nicht nach Abstimmung und Mehrheitsbeschluss. Ob es denn je dazu gekommen wäre?

Liebe Schwestern und Brüder, hängen wir die Osterbotschaft an die große Glocke und nicht an das Glöckchen des Lindt-Goldhasen mit ihrem Gebimmel, die zwar Kassen, aber keine Herzen klingen lässt!

Lass doch dich Osterbotschaft an deine Mitternacht hämmern, wo du müde und lustlos geworden bist, du verlegen wirst, wenn es darum geht, zu Christus und seinem Evangelium zu stehen. Und Finsternis springt ab, jedes Jahr aufs Neue, wenn du Ostern feierst, wenn Eltern ihre Kinder zur Taufe bringen und mit den Paten Vorbild im Glauben sein wollen, wenn du dich zur Beichte durchringst, am Sonntag zur Kirche kommst, Gott den Vorzug gibst, über deinen Schatten springst und zur Versöhnung bereit bist.

Und hämmern wir an die Mitternacht der Herzen der Menschen unserer Tage, damit Finsternis abspringt. Wie es gehen kann, hat Gott uns vorgemacht am 1. Tag der Schöpfung: „Die Erde war wüst und wirr, Finsternis lag über der Urflut.“ – Ist das nicht ein Bild für unsere Welt heute? „Gott sprach: Es werde Licht!“ – Es werde! Nicht unser: ja mei, es ist halt so, da kann man nichts machen, nichts ändern. Nein, ein „Es werde!“ sollen wir leben, schöpferisch, mutig, mit der Lust, etwas auszuprobieren, etwas zu wagen, auch wenn wir scheitern, es wenigstens zu versuchen und nicht bleiben zu lassen. Ostern ist doch Anfang, Hoffnung, Leben und Licht. Finsternis springt ab. So etwas Tröstliches gelingt auch heute und weiterhin und das Staunen hört nicht auf.“

Dieses österliche Staunen wird immer wieder auch in der Geburt von Kindern wahr, so Stadtpfarrer Thomas Vogl überleitend zur Tauffeier. Er begrüßte die beiden Familien, die Amelie und Xaver zur Taufe brachten und in dieser Osternacht in die Gemeinschaft der Kirche und der Pfarregemeinde aufgenommen. Pfarrgemeinderatssprecher Andreas Grillmeier gratulierte im Namen der Pfarrei und überreichte ein Präsent. Dann erneuerten alle Gläubigen ihr Taufversprechen, zu dem dann das Osterwasser über die Gläubigen in der Basilika verteilt wurde.

Nach der Eucharistiefeier und Segnung der Osterspeisen wünschten die Mitarbeiter der Pfarrei allen Mitfeiernden frohe und gesegnete Ostern und verteilten auf dem Basilikaplatz, wo das Osterfeuer noch brannte und wie jedes Jahr von der Jugendfeuerwehr Waldsassen vorbereitet und während der Liturgie beaufsichtigt wurde, kleine gesegnete Osterbrote an alle Mitfeiernden. Die Glocken der Basilika läuteten festlich beim Hinausgehen, damit die letzte Finsternis abspringt und der Wunsch „Frohe Ostern!“ wahr ist und bleibt.

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Die heiligsten Tage unseres Glaubens, das österliche Triduum

E7D19571„Still leuchtet die Liebe Jesu in dieser finsteren Nacht.“

„Wir gehen hinein die heiligsten Tage unseres Glaubens, das österliche Triduum vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn. Wir gehen hinein in eine Nacht, die nicht nur finster, sondern bitter und traurig wird. Trotzdem leuchtet still ein Licht: die Liebe und Hingabe Jesu. Wenn wir uns jetzt daran dankbar erinnern, diese Liebe feiern und im Dienst an den Menschen weitertragen, können wir diese und jede bittere Nacht durchschreiten hinein in das Licht von Ostern.“