Langjaehrige Ehepaare von Pfarrei geehrt

P1130564Zwanzig Ehepaare waren am Sonntag der Einladung des  Sachausschusses Ehe und Familie im Pfarrgemeinderat gefolgt und gemeinsam bei einem Dankgottesdienst in der Basilika und anschließenden Stehempfang im Jugendheim ihr Ehejubiläum zu feiern.
  Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich viel Jubelpaare der Einladung des Pfarrgemeinderates gefolgt sind. Angefangen von der porzellanenen bis hin zur eisernen Hochzeit haben sich Paare versammelt um in Gottesdienst gegenüber Gott Dank zu sagen für die vielen Jahre des gemeinsamen Beisammenseins. Wir schließen uns diesem Dank an und wollen uns gleichsam ermutigen lassen, dass es möglich ist treu zu sein und zu einander zu stehen auch innerhalb der Pfarrei, Gott ist treu und stehe zu jedem der an ihn glaubt, sagte der Stadtpfarrer.

Pater Marianus wird 40

P1130075Pater Marianus Kerketta feierte am Donnerstag 10. August seinen 40. Geburtstag. Stadtpfarrer Thomas Vogl und das gesamte Pfarrteam gratulierten mit Blumen und einen Geburtstagspräsent dazu recht  herzlich.
Stadtpfarrer Vogl und auch alle anderen wünschten sich, dass Pater Marianus noch lange hier in Waldsassen bleibt. Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta zeigte sich überrascht und bedankte sich für das stets herzliche Miteinander und die insgesamt freundliche Aufnahme in der Pfarrei.
Wie er sagte gefalle es ihm sehr gut und wünsche sich auch persönlich noch weiter in Waldsassen beliben zu dürfen.
Anschließend lud Stadtpfarrer Thomas Vogl zu einer kleinen Feier bei einem Gläschen Sekt ein.

Bild- und Textbeitrag: Georg Koch

Tauferinnerungsfest

DSCI0277Auf Einladung des Sachausschusses Ehe und Familie des Pfarrgemeinderates feierten die Vorschulkinder der beiden Kinderhäuser ein Tauferinnerungsfest. Beim gemeinsamen Beginn im Kath. Kinderhaus St. Michael begaben sich die Kinder auf die Reise durch die Wüste zum Jordan und hörten von der Taufe Jesu duch Johannes den Täufer. Anschließend empfing Stadtpfarrer Thomas Vogl die Kinder vor der Basilika und konnte auch viele Angehörige begrüßen. Er erklärte anschaulich, die einzelnen Handlungen bei der Taufe, so durfte jedes Kind am Chrisam riechen. Am Ende wurden die mitgebrachten Taufkerzen an der Osterkerze entzündet. Mit einer Stärkung bei Kuchen und Limo im Ministrantenheim endete die Tauferinnerung.

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Pfarrer i.R. Andreas Bock feiert goldenes Priesterjubiläum

P1120828Mit einem Dankgottesdienst in der Altenheimkirche feierte Ruhestandspfarrer Andreas Bock am vergangenen Freitag sein goldenes Priesterjubiläum. Mitkonzelebrant war neben Stadtpfarrer Thomas Vogl auch der Bruder des Jubelpriesters Pfarrer i.R. Hans Bock.
  Dazu konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl neben den Bewohnern des Altenheimes und der Pfarrei, auch Familienangehörige von  Andreas Bock mit begrüßen. Gemeinsam dürfe man diesen Festtag begehen und dabei auf 50 Jahre als Priester zurückblicken. Alles was in dieser Zeit geschehen ist sei ein sehr wertvolles und auch kostbares Geschenk Gottes, sagte der Stadtpfarrer und erinnerte kurz an das Wirken von Andreas Bock nach der Priesterweihe am 29. Juni 1967. Nach Kaplansjahren in Vohburg, Wackersdorf und Schwandorf, folgten weitere Stationen als Pfarradministrator und Pfarrer von Oberhausen. Gesundheitlich angeschlagen und als Pfarrer in den Ruhestand versetzt, kam Andreas Bock am 1. Juni 1998 nach Waldsassen und übernahm die durch den Tod von Pfarrer Oswald Mayerhöfer frei gewordene Aufgabe als Altenheimseelsorger von Sankt Maria. Neben dieser sehr wichtigen Aufgabe bedankte sich Stadtpfarrer Thomas auch für das nahezu 20-jährige seelsorgerische Mitwirken in der Pfarrei selbst. Getreu des Namenspatrons, dem Heiligen Andreas, habe Andreas Bock als Pfarrer die Menschen zu Christus hingeführt, indem er ihnen das Wort Gottes verkündete und die Sakramente spendete. Namens der Pfarrei gratulierte Stadtpfarrer Thomas Vogl Vergelt´s Gott für das segensreiche Wirken und wünschte weitere schöne Jahre im Kreise der Seniorinnen und Senioren des Altenheimes. 
  Am Schluss des Gottesdienstes bedankte sich der Jubilar bei Stadtpfarrer Thomas Vogl und den Pfarreiangehörigen für die gut Auf- und Annahme hier in Waldsassen wozu er gerne sein Mitwirken und Arbeiten im seelsorgerischen Dienst gerne eingebracht habe. Sein Dank galt auch seinen Angehörigen die aus Regensburg angereist waren und anschließend mit ihm dieses Jubiläum in kleinem Kreis zu feiern.

Aufnahme & Text: G.Koch

Stellungnahme von Bischof Rudolf zur sog. "Ehe für alle"

Stellungnahme zur sogenannten „Ehe für alle“

von Dr. Rudolf Voderholzer, Bischof von Regensburg

Regensburg, 28.06.2017

Aller Voraussicht nach wird dem Bundestag am kommenden Freitag, 30. Juni, ein Gesetzentwurf zur Abstimmung vorgelegt, der homosexuelle Partnerschaften in allem mit der Ehe gleichstellt.

Sollte dieses Gesetz verabschiedet werden, bedeutete dies die Abkehr von einer in der Menschheitserfahrung seit unvordenklichen Zeiten hochgehaltenen und vom Grundgesetz ausdrücklich geschützten Institution: vom Verständnis von „Ehe“ als dauerhafter Gemeinschaft von Mann und Frau, offen auf Nachkommenschaft und als einziger Ort, an dem Menschen auf natürliche Weise gezeugt und zur Welt gebracht werden.

Niemand wird diskriminiert, wenn die Ehe als Lebensgemeinschaft von Mann und Frau als der Ort der Zukunftseröffnung einer Gesellschaft privilegiert und besonders geschützt wird.

Das Gesetz ginge nur einen kleinen Personenkreis unmittelbar an. Mittelbar aber betrifft es die ganze Gesellschaft. Gesetze sind immer auch norm- und bewusstseinsbildend. Ich bin daher überzeugt, dass wir der heranwachsenden Generation einen besseren Dienst erweisen, wenn wir ihr die Ehe weiterhin als besonders geschützte Gemeinschaft von Mann und Frau und damit als Orientierungspunkt und Wegweiser zu einem gelingenden Leben gerade auch im Dienst an der Zukunft der Gesellschaft vor Augen stellen.

Angesichts der schon lange besorgniserregenden demographischen Entwicklung in unserem Land verdienten anstelle der geforderten Gleichstellung vielmehr die Förderung von Ehe und Familie im Sinne des Grundgesetzes alle Kraft und Phantasie der politisch Verantwortlichen.

Ich appelliere an alle Abgeordneten, im Falle einer Abstimmung ihrer historischen Verantwortung gerecht zu werden und an der vom Grundgesetz besonders geschützten Ehe als einer Verbindung von einem Mann und einer Frau festzuhalten.

„Vom Konflikt zur Gemeinschaft“ Ökumenischer Versöhnungsgottesdienst zum Reformationsgedenken 2017

Am Vorabend des Hochfestes der Apostel Petrus und Paulus haben sich in der Basilika evangelische und katholische Christen aus Waldsassen in der Basilika zum ökumenischen Versöhnungsgottesdienst versammelt. Stadtpfarrer Thomas Vogl leitete zusammen mit Diakon Fritz Lieb und Pfarrvikar P. Romanos Werner den Gottesdienst, der musikalisch von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter mit den in beiden Gesangbüchern enthaltenen Liedern gestaltet wurde.

Dankbare Erinnerung, aber auch Buße und die Bitte um Verzeihung führten zum Schrifttext des Gottesdienstes, dem Weinstockgleichnis Jesu im Johannesevangelium, das Diakon Lieb und Stadtpfarrer Vogl in einer „gemeinsamen“ Predigt auslegten und auf die so elementare Verbindung zu Jesus Christus als Basis für die Verbundenheit der Christen in der Ökumene verwiesen.

Nach dem gemeinsamen Glaubensbekenntnis wurden zu fünf ökumenischen Verpflichtungen für die Zukunft Kerzen als Zeichen des Gebetes und der Hoffnung entzündet. Fürbittgebet, Vater unser und Segen beschlossen den Gottesdienst.

Inspiriert vom Weinstockgleichnis beschenkten sich die beiden Gemeinden mit einem Weinstock als bleibende Erinnerung und auch „Mahnung“, aus der Verbundenheit mit Christus ökumenische Früchte zu bringen.

Alle Mitfeiernden waren schließlich noch in den Pfarrgarten neben der Basilika zum Eisessen eingeladen, was zum lauen Sommerabend gerne angenommen wurde und in Gesprächen das gute Miteinander in Waldsassen sichtbar und erlebbar machte.

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Bilder: R.Ehrmann