Jahresschluß-Gottesdienst mit Eucharistischem Segen

001Beim Jahresschluß-Gottesdienst am Silvesterabend wurde Rückschau auf das vergangene Jahr 2016 gehalten. Vor dem ausgesetzen Allerheiligsten wurde nochmals an viele Ereignisse erinnert, die sich während des Jahres ereigneten hatten. Pfarradministrator Pater Romanos hatte diese in  mehrere Aufzählungsblöcke unterteilt und mit dazu passenden Fürbitten verbunden. Mit dem abschließenden Eucharistischen Segen wurde die Hoffnung verknüpft, dass das Neue Jahr 2017 ein friedvolleres und segensreicheres Jahr werden möge als 2016.

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Weihnachtskonzert des MGV Waldsassen in der Basilika

E7D16136Auch in diesem Jahr veranstaltete der Männergesangverein 1865 e.V. Waldsassen ein Weihnachtskonzert als Benefizveranstaltung für die Innenrenovierung der Basilika. Fast schon eine kleine Tradition ist es mittlerweile und lockt Besucher aus nah und fern, so dass die Basilika bis aus den letzten Platz gefüllt war.

Die Leitung lag in Händen von Herrn Josef Schwägerl, der für den erkrankten Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter einsprang. Am E-Piano begleitete der junge Organist Lars Amann aus Windischeschenbach.

Stadtpfarrer Thomas Vogl sprach zwischen den einzelnen Abschnitten Gedanken zu Weihnachten und zum Jahreswechsel und dankte allen Mitwirkenden und ebenso allen Besuchern für ihre Spenden zugunsten der Renovierung. 

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Fest des Hl. Evangelisten Johannes - Patrozinium der Basilika

E7D16039Fast wie ein dritter Weihnachtsfeiertag ist für die Pfarrei das sich an die festlichen Tage anschließende Patrozinium der Basilika zum Fest des Hl. Evangelisten Johannes. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde es von Stadtpfarrer Thomas Vogl in Konzelebration mit Pfarrvikar P. Marianus und Pfr. i.R. BGR Martin Neumeier am Abend zusammen mit den Schwestern der Abtei und vielen Gläubigen aus der Pfarrei und darüber hinaus gefeiert.

In seiner Predigt zitierte Stadtpfarrer Thomas Vogl ein Wort von Martin Buber: „Wer mit den Menschen reden will, ohne mit Gott zu reden, dessen Wort vollendet sich nicht; aber wer mit Gott reden will, ohne mit den Menschen zu reden, dessen Wort geht in die Irre. Die wahre Anrede Gottes weist den Menschen in den Raum der gelebten Sprache.“ Darauf Bezug nehmend meinte Pfr. Vogl, dass man die Evangelien als „Raum gelebter Sprache“ bezeichnen könnte und gerade der Evangelist mit dem Anfang seines Evangeliums, dem Prolog, der jedes Jahr das Weihnachtsgeheimnis auf tiefe Weise meditiert und verkündet, in diesen Raum gelebter Sprache hineinführe. Es ist der Raum der Kommunikation Gottes mit dem Menschen in seiner Menschwerdung und umgekehrt des Menschen mit Gott, die sein Leben heiligt. „Was sind Grundworte solch gelebter Sprache?“, fuhr Pfarrer Vogl in seiner Predigt fort. „Was sind Grundworte für einen Christen, die einen Lebensraum eröffnen? Drei scheinen mir wichtig: »Ich glaube dir, Gott.« Und das heißt immer auch »Ich glaube dir, Mensch.« Der Raum des Vertrauens öffnet sich mit und in diesem Wort. Das zweite ist »Ich bete für dich.« und das heißt immer auch zugleich »Ich bin für dich da, ich helfe dir.« Das Patrozinium mit dem Fest des Hl. Johannes führt in diesen Raum hinein. Die Heiligen als Fürsprecher erinnern uns an den Dienst des Gebetes und der Hilfe füreinander. Und schließlich als drittes Wort »Ich verzeihe dir.« und dieses braucht immer auch »Ich bitte um Verzeihung.« So findet man zur wahren Anrede Gottes und zur rechten Rede mit dem Menschen im »Raum der gelebten Sprache«.

Zum Abschluss des Gottesdienstes wurde traditionell der Johanniswein gesegnet, der dann beim anschließenden Umtrunk den Gläubigen gereicht wurde.

Festliche Kirchenmusik mit der Nicolai-Messe von Joseph Haydn boten auch bei diesem Gottesdienst wieder der Basilikachor, die Solisten und das Orchester mit Frau Siliva Gmeiner an der Orgel. Die Leitung hatte in Vertretung des erkrankten Kirchenmusikers Andreas Sagstetter, Pfarrvikar P. Romanos.

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Predigt Stadtpfarrer Thomas Vogl in der Hl. Nacht 2016

Heilige Nacht 24. Dezember 2016, Basilika Waldsassen

Liebe Schwestern und Brüder!

Ich bleibe einfach immer wieder daran hängen und es hat sich eingehakt in meinem Denken und Fühlen. Es tröstet mich und lässt mich gleichzeitig zweifeln. Ich möchte es gerne weitersagen und habe Angst, dass es nicht gehört oder als zynisch empfunden wird. Das Wort der Engel an die Hirten: „Fürchtet euch nicht!“

„Sie fürchteten sich sehr.“, heißt es von den Hirten. Dabei sind sie doch einiges gewohnt, sie kennen die Nacht und ihre Bedrohungen von außen wie von innen. Doch was in dieser Nacht vor sich geht, ist etwas völlig Neues und Anderes, fremd und daher beängstigend. „Sie fürchteten sich sehr.“

Wir kennen auch die „Nacht“, wir wissen um die globalen Bedrohungen, die erschreckenden Ereignisse, aktuell und immer wieder von Neuem. Es gibt viele berechtigte Sorgen und Fragen, aber auch viele diffuse Ängste, leider geschürt und provoziert. Wir werden nicht von einer geheimnisvollen Himmelserscheinung oder Engeln aufgeschreckt, sondern von den immer neuen Schrecken, die die Erde und vor allem Menschen anderen Menschen zumuten und antun, in Berlin, München, Zürich, Belgien, Aleppo, Istanbul, der Ukraine, … wie fürchterlich, dass die Liste noch viel länger aufzuzählen wäre.

Dennoch und gerade deswegen: „Fürchtet euch nicht!“ – Die Botschaft des Weihnachtsevangeliums ist kein Appell und keine Parole, sie beschwichtigt auch nicht einfach oder redet etwas schön, sondern nennt ein Grund, einen, der tragen und ermutigen kann: „Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren.“ – Diese Botschaft darf nicht verstummen, auch wenn sie scheinbar immer weniger hören und jene, die sie hören oder einmal gehört haben, können oder wollen sie oft nicht mehr recht glauben. Lieber hört man sich tausendmal die immer hilfloser werdenden Erklärungsversuche an, warum unsere Welt so fürchterlich geworden ist, und verfällt zu leicht denen, die am lautesten und einfachsten alles erklären wollen. Bekommt aber dabei nur noch mehr Angst und Wut, Zorn, vielleicht sogar Hass. Die einen wollen die Freiheit schützen und die anderen mit Gewalt diese ständig vernichten und man muss fürchten, dass es auf beiden Seiten kein Maß und Korrektiv mehr gibt. Jenes Maß, das Gott in seiner Menschwerdung schenkt, Leben statt Leid, Freude statt Furcht, Menschlichkeit einfach.

„Fürchtet euch nicht! - Heute ist euch der Retter geboren.“ – das ist kein Argument für politische Diskussionen, keine Erklärung oder Resolution der Vereinten Nationen, sondern eine Einladung zum Glauben und zum Vertrauen. Es sind Worte, die von weit her kommen, vom Himmel zur Erde. Auch deswegen die Furcht der Hirten, denn in der Bibel ist immer dann davon die Rede, wenn Gott auf den Plan tritt, wenn sein Erscheinen erkannt und seine Macht anerkannt wird. Die Botschaft der Engel kommt von weit her und das Herz weit machen. Ein Zeichen steht dafür: ein Kind in Windeln, in einer Krippe – hilflos, heimatlos. Eigenartig, wenig vertrauenswürdig oder ermutigend. Aber meiner Ohnmacht angesichts der Probleme, Nöte und Konflikte unserer Welt und auch des eigenen Lebens (sie bleiben ja auch, trotz der großen Not in der Welt), kommt Gott selbst ohnmächtig entgegen. Er will und muss sich nicht beweisen, sondern will mit uns sein, nahe, solidarisch und sagt: Es geht mir wie dir, Mensch. Ich kenne deine Not. Ich nehme sie ernst und werde sie tragen. Ich will dich retten.

In den Hirten erwacht dieses Vertrauen, so dass sie aufbrechen und nach Betlehem gehen, dass sie nach dem suchen, was aus der Angst zum Leben befreit, was bedrängtes Leben rettet. Angst lähmt oder macht aggressiv, Vertrauen bewegt und versöhnt.

Die Hoffnungszeichen dürfen nicht übersehen werden. Das Gute darf nicht verschwiegen werden. Das gilt zu allererst für die Weihnachtsbotschaft selbst. Ob sie nun in einer Schule in Istanbul in Form von Liedern und Bräuchen auf dem Lehrplan stehen soll, ist für mich nachrangig, wenn hier in Deutschland der Kern des Festes verloren geht. Und nicht einmal, damit wenigstens an Weihnachten die Kirchen wieder voller wären, sondern dass der Grund eines angstfreien und vertrauensvollen Zusammenlebens der Menschen, geprägt von Erbarmen und Verständnis füreinander, geachtet wird: Ehrfurcht vor Gott ist Ehrfurcht vor dem Menschen. Vertrauen in Gott, ist Vertrauen in den Menschen. Die Werte unserer Gesellschaft sind daraus erwachsen. Religion bzw. ihre Gläubigen, die keine Ehrfrucht vor dem Menschen haben, solche Gläubige beleidigen Gott, lästern ihn. Parteien, die die Würde des Menschen, eines jedes Menschen, nicht achten, sind für Christen nicht wählbar.

Weihnachten feiern, liebe Schwestern und Brüder, heißt darum aufbrechen aus Angst und Bequemlichkeit, heißt darum auch, nicht einfach oder irgendwo hin weitergehen, sondern den Weg zu Gott und damit zum Menschen zu gehen, ohne Furcht, aber in Ehrfurcht vor Gott und den Menschen. Die Art dieses weihnachtlichen Aufbrechens nennt der Apostel Paulus in seinem Brief an Titus: besonnen, gerecht, fromm. So kann in uns selbst und für diese Welt der Weg der Ehrfurcht Gott und den Menschen gegenüber gegangen werden.

Und so kann auch an diesem Weihnachtsfest 2016 die Freude unser Herz erfüllen.

Diese hat mir eine Erzählung des Schriftstellers und Journalisten Axel Hacke bereitet. Er trifft sich immer wieder mit Gott, am Flaschencontainer, im Café und spricht mit ihm über „Gott und die Welt“:

„Ob es ihn nicht jucke, fragte ich: mal dreinzuhauen, den Mordgestalten zu zeigen, wo der Hammer hänge, Stichwort Sintflut, Stichworte Sodom, Gomorra. Ja, aber wo fange man an, höre man auf? Tag für Tag sei das Übel in der Welt, überall, da hätte er viel zu tun. Er habe das Böse geschaffen, weil er gedacht habe: Wie soll man das Gute erkennen, wenn es das Böse nicht gebe? Wie könne man den Tag begrüßen, wenn man die Nacht nicht habe? Wie sei es möglich, das Leben zu schätzen, wenn es keinen Tod gebe? Nicht falsch, oder? Aber es quäle ihn, er sehe, was er angerichtet habe, bis zum Urknall zurück reue es ihn. Was solle er tun? Er sei Schöpfer, Rückbau sei seine Sache nicht, er wisse gar nicht, wie das gehe. Was er überhaupt hier mache, im Viertel, frage ich. Das sei eben die andere Seite, sagte er. Das großartige Leben, das wir hier geschaffen hätten, die Zivilisation, die Toleranz, die Kultur. Die kühlen Getränke. Er habe es nicht mehr ausgehalten draußen, er sei quasi hierher geflüchtet, rief er, nun lauter, und warf mit rudernden Armen beinahe seine Tasse um. Er sei Universumsflüchtling. Das Alleinsein. Die Ewigkeit. Die Weite. Dieses haltlose Herumschweben. Das könne sich kein Mensch vorstellen. Ob ich wisse, wie langweilig die Unendlichkeit sei? Und deshalb sei er hier, weil er endlich einmal etwas haben wolle von dem, was selbst geschöpft habe, ja, so drückte er sich aus, »geschöpft«, sagte er und fügte hinzu: Endlich sei er hier!

»Blöder Zeitpunkt«, sagte ich. »Kannst du laut sagen«, sagte er. (Immer duzt er mich und ich sieze ihn, so ist das.) »Macht mich fertig, ehrlich gesagt, nicht, weil es mich in meinem Lebensgenuss stört, versteh das nicht falsch. Aber erstens bin ich schuld an allem, letztlich, zweitens kann ich euch nicht helfen. Echt nicht. Ihr müsst euch selbst helfen. Könnt ihr auch. Werdet ihr.“

Liebe Schwestern und Brüder!

„Rückbau“ ist nicht seine Sache, sagt Gott, er sei Schöpfer. Wenn wir den feiern, der vor aller Schöpfung ist, Jesus Christus, werden wir mit ihm „Schöpfer“ des Lebens. Nicht Rückbau oder Rückzug ist darum angesagt, sondern unser Handeln. Eine alte Klosterschwester sagte zu uns Schülern im Studienseminar immer „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Getragen von der Botschaft dieser Heiligen Nacht können wir das – „Fürchtet euch nicht! Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren.“

Stadtpfarrer Thomas Vogl

 

Die Predigt zum Download: Predigt Stadtpfarrer Thomas Vogl - Heilige Nacht 2016

Die Weihnachtsgottesdienste in der Basilika Waldsassen - Eine kleine Nachlese in Wort und Bild

E7D15929Mit festlichen Gottesdiensten wurde das Hochfest der Geburt Christi gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei, sowie viele Gäste und Urlauber feierten in der weihnachtlich geschmückten Basilika mit und erfreuten sich vor allem auch an der festlichen Kirchenmusik mit den Pastoralmessen von Karl Kempter, Anton Diabelli und W. A. Mozart

Mit der Kinderchristmette am Heiligabend nahmen die die Feierlichkeiten ihren Anfang. Alljährlicher Höhepunkt ist die Christmette um Mitternacht mit dem Martyrologium, der Festankündigung und dem sog. „Königsamt“ am ersten Feiertag. Die feierliche Weihnachtsandacht mit Eucharistischem Segen und weihnachtlichen Chorsätzen half, das Geheimnis von Weihnachten noch einmal zu betrachten

Lesen Sie hier die Predigt von Stadtpfarrer Thomas Vogl in der Christmette - zur Predigt

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Zum Anschlag in Berlin

Wir gedenken der Toten und erbitten für die Hinterbliebenen und alle, die um sie trauern, Trost und Kraft. 
Wir beten für die vielen Verletzten und ihre Angehörigen, für alle, die für sie da waren und es auch weiterhin sind.
Wir wissen uns mit den Menschen in Berlin und überall verbunden, die wegen Gewalt in Angst und Sorge leben.
Wir beten um Frieden und um ein Ende sinnloser Gewalt.

Adventfeier der Ministranten

IMG 5232Die Adventfeier der Ministranten bildete wieder den Anlass um langjährige und engagierte Ministranten zu ehren. U.a. wurde Maximilian Schmeller für seinen zehnjährigen treuen Dienst geehrt und mit dem „Goldenen Rauchfass“ ausgezeichnet.

Christian Döllinger und Dominik Boll freuten sich viele Eltern und Geschwister sowie Omas und Opas begrüßen zu dürfen. Besondere Willkommensgrüße galten Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Marianus Kerketta und der pastoralen Ministrantenbeauftragten Gertrud Hankl. Christian Döllinger bedankte sich bei der Gruppe „Franziskus“ die unter Leitung ihres Gruppenchefs Dominik Boll für das leibliche Wohl der Gäste mit Kaffee, Glühwein und weihnachtlichem Gebäck an diesem Nachmittag verantwortlich zeichnete.
Wie Stadtpfarrer Thomas Vogl in seiner Begrüßung sagte, sei es eine schöne Tradition dass sich gleich zum Beginn des Advents die große Ministrantenschar zusammenfindet. Wenn man in großer Gemeinschaft zur Feier der Liturgie, wie zum Beispiel an Ostern auftrete, habe dies auch Wirkung nach außen. Die Menschen beeindrucke so etwas, sagte der Stadtpfarrer. Natürlich kommt auch vor, dass nicht alle Eingeteilten auch ihren Dienst wahrnehmen und dies sei weniger schön. Was immer auch die Gründe sein mögen, sollte man zumindest für Ersatz sorgen. Man sollte schon überlegen, ob man nein sage, wenn man trotzdem ja sagen könnte, wie zum Beispiel bei Beerdigungen, so der Stadtpfarrer weiter. Er bat die Eltern mit drauf zu achten, dass alles seine Ordnung hat. Trotz der etwas mahnenden Worte sagte der Stadtpfarrer allen die sich um einen reibungslosen Ablauf im Ministrantendienst sorgen, allen voran Gertrud Hankl, den beiden Ministrantensprechern Dominik Boll und Christian Döllinger, den Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, Planschreiber ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für ihre Bemühungen. Gertrud Hankl schloss sich den Dankesworten an und hob besonders das Engagement der Leiterrunde hervor, die fast alles im Alleingang erledige.
Anschließend überraschten dann die Ministrantinnen und Ministranten Gruppenweise ihre Gäste mit einem beeindruckenden Unterhaltungsprogramm. Den Anfang machte die Gruppe Matthias mit ihrem Vortrag „Der Bratwurstbrauch“ aus der Feder von Neugirg, gefolgt von der Gruppe Tobias mit ihrem „Weihnachtstraum“. Besonderen Applaus bekamen Isabella Haberkorn, Veronika Reith, Johanna Urbanek und Marika Rustler die als Sängerinnen, begleitet von Christian Döllinger am Akkordeon, nach der Melodie Maurer G`stanzl und Refra Holadiria …. das abgelaufene Jahresprogramm 2016 Revue passieren ließen. Weiter ging  es mit der Gruppe Maximus und ihrem „Aufgeregten Weihnachtsgedicht“ sowie  der Gruppe Thaddäus mit der „Weihnachtsfahrt“.
Danach freuten sich Dominik Boll und Christian Döllinger die Ministranten Max Siller, Fabian Forster, David Fischer, Maximilian Ernstberger und Ministrantin Anja Mittereder für fünfjährigen Ministrantendienst mit einer Urkunde sowie Maximilian Schmeller für zehn Jahre mit dem traditionellen „Goldenen Rauchfass“ ehren und auszeichnen zu können. Gertrud Hankl und Stadtpfarrer Thomas Vogl gratulierten den Jubilaren. Im Anschluss wurden mit dem Lied „Last uns froh und munter sein… „ der Nikolaus samt Knecht Ruprecht begrüßt. Im goldenen Buch standen dabei Lob und auch Tadel über so manchen der „Lausbuben Gottes“ darin geschrieben. Für alle gab es am Schluss wie jedes Jahr kleine Geschenke

Sternsinger-Aktion 2017

Motto: Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und Weltweit

Gemeindereferentin Gertrud Hankl wies bei der Adventfeier mit dem Plakat auf die Sternsinger- Aktion 2017 hin und lud Kinder Jugendliche und auch Erwachsene ein, hier wieder mitzumachen. Um möglichst viele Gruppen am 4. und 5. Januar zum Besuch in die Häuser aussenden zu können, wurden die Ministranten und Ministrantinnen aufgerufen, auch im Freundeskreis um Teilnehmer zu werben. Teilnehmen können Buben und Mädchen ab der 3. Klasse. Ohne Eure Hilfe kann die Botschaft von der Geburt Jesu nicht von Haus zu Haus getragen werden, sagte die Gemeindereferentin. Mit den gesammelten Spenden werde Not leidenden Kindern auf den Philippinen und in der ganzen Welt geholfen. Die Gewänderausgabe erfolgt am Samstag, 17. Dezember um 17 Uhr im Ministrantenheim. Daran schließt sich um 17.30 Uhr die Gruppeneinteilung an. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Lieder mit eingeübt. Anmeldungen sollten bis 11. Dezember im Pfarrbüro und Sakristei erfolgen.

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Bilder : M.Scharnagl

8.Ökumenischer Bibeltag 2016 - "BarmHERZigkeit - Pack dein Herz und komm

P1110674Rund 80 Kinder – Vorschulkinder und Schulkinder der 1.-6. Klasse – folgten der Einladung der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde zum ökumenischen Bibeltag und versammelten sich im großen Saale des katholischen Jugendheims.

Nach dem Anfangslied „Einfach spitze“ begrüßte die christliche Christine die vielen Kinder unter ihnen auch Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Romanus und Diakon Fritz Lieb, als die neugierige Reporterin Herta Herzig  alias Annette Spreitzer-Hochberger durch den Saal streifte und nach dem Grund der Versammlung fragte. Als sie hörte, dass es um eine spannende Geschichte mit Räubern und einen barmherzigen Mann geht, hatte sie Feuer gefangen.

Nach dem Rap „Barmherzigkeit“ leerte sich der Saal und die Kinder gingen mit ihren Betreuerinnen in die verschiedenen Räume des Jugendheims. Hier hörten sie die ganze spannende Geschichte und viele Möglichkeiten, um barmherzig zu sein und HERZ zu zeigen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen – Nudeln mit Bolognesesoße – wurden die Vorschulkinder verabschiedet. Die Schulkinder durften am Nachmittag verschiedene Stationen absolvieren.

Im kleinen Saal des Jugendheims erfuhren die Kinder von Mitgliedern des Roten Kreuzes, wie sie selbst Erste Hilfe leisten können.

Pater Romanus empfing die Kinder im Ministrantenheim und brachte ihnen die geistigen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit näher, bevor er ihnen die modernen Werke der Barmherzigkeit mit auf den Weg gab.

Im evangelischen Gemeindesaal malten die Kinder unter Anleitung von Brigitte Sommer Herzen auf Leinwände, um sich an diesen Tag und das Thema zu erinnern.

Beendet wurde der ereignisreiche Tag mit einer Andacht in der evangelischen Friedenskirche mit Diakon Fritz Lieb und Pater Romanus. Die Kinder der dritten Klasse gestalteten diese mit der klanglich untermalten  Bibelgeschichte vom barmherzigen Samariter und selbst verfassten Fürbitten. Mit dem Lied „Herr, wir bitten, komm und segne uns“ und dem Segen wurde dieser Tag beendet.

Martinszug des Kath. Kinderhauses St. Michael

E7D15419Am Festtag des Hl. Martin zogen am Abend die Kinder des Kinderhauses zusammen mit den Familien und den Mitarbeiterinnen mit ihren Laternen zur Basilika. Dem Kreuz folgend trugen sie stolz ihre Laternen und wurden von den Liedern der Münchenreuther Bauernkapelle und Gedanken zum Hl. Martin, vorgetragen von Herrn Markus Scharnagl, begleitet. Vor dem Portal der Basilika wurde zunächst ein gemeinsames Martinslied gesungen, bevor bei der Andacht die berühmte Szene des Mantelteilens mit dem Bettler von zwei Kindern des Kinderhauses gespielt wurde. In den Fürbitten gedachte man all der Menschen, die auch heute auf das Teilen angewiesen sind und erbat für sie Gottes Segen.
Mit einem gesegneten Martinshörnchen gingen dann die Kinder zusammen mit ihren Eltern auf den Basilikaplatz hinaus, wo der Elternbeirat noch für das leibliche Wohl sorgte.
 
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Neuer Pilsner Bischof erstmals zu Besuch in Waldsassen

DSC 0071Im Rahmen einer Dekanatskonferenz des Dekanates Tirschenreuth konnte Dekan Thomas Vogl den neuen Pilsner Bischof Tomas Holub in Waldsassen begrüßen. Vor seinem Besuch der Pfarrei Eger nutzte er die Gelegenheit zu einem ersten Freundschaftbesuch, um die guten Kontakte seit der Grenzöffnung weiter zu pflegen. Im Austausch erläuterte er seine ersten Eindrücke der Situation in der Diözese Pilsen und sah für sich selbst zunächst als vorrangige Aufgabe, im ersten Jahr gut hinzuschauen und hinzuhören, bevor dann Konzepte überlegt und Entscheidungen getroffen werden können. Seitens des Dekanates versicherte Dekan Thomas Vogl, dass die bestehenden Kontakte gepflegt und mögliche Projekte auch weiter unterstützt werden.
 
Bild: Paul Zrenner

Ehejubiläumsfeier in der Basilika

IMG 4844Mit einem Zitat von Alfred Hitchkock begrüßte der Sprecher des Sachausschuss Ehe und Familie im Pfarrgemeindrat Markus Scharnagl die Ehejubilare.
Bereits zur festen Tradition gehört die Feier der Ehejubiläen am Kirchweihsonntag in der Basilika.
In seiner Predigt während des Dankgottesdienst hat Pfarrer Thomas Vogl erläutert, was sich hinter dem Geheimniss eines langjährigen Ehelebens verbirgt.
Vogl zog den Vergleich mit einem Pfarrhaus. Er zitiert den Lyriker Reiner Kunze, in dessen Gedicht Pfarrhaus es heißt: "Wer bedrängt ist findet ein Dach und Mauern. Und muss nicht beten".
Ähnlich sei die Ehe, so Pfarrer Vogl. Sie gibt Geborgenheit und Sicherheit, man läßt sich gegenseitig Raum und stellt keine Bedingungen.
Nach der Segnung der Paare fand im Jugendheim ein Stehempfang statt.  Markus Scharnagl konnte dort 15 Ehepaare begrüßen.
Unter ihnen die Ehepaare Rudolf und Anna Ulrich, Adolf und Marianne Hart, Kurt und Marianne Heinzl sowie Josef und Irmgard Weber die allesamt ihr 60-jähriges Ehejubiläum feiern konnten.
Tiefster Respekt und höchste Anerkennung gebührt den Jubilaren. Jeder hat sicherlich ein anderes Erfolgsrezept für eine langanhaltende funktionierende Ehe für sich gefunden erklärte Scharnagl.
Die Worte von Alfred Hitchkock geben das etwas humorvoller wieder. Er sagte: "Richtig verheiratet ist ein Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."
Mit Blick in die Runde und einem Augenzwickern merkte Scharnagl an, das dieses Rezept vielleicht beim ein oder anderen Paar Anwendung findet.
Zum Abschluss konnten sich die Jubelpaare als Erinngerungsgeschenk noch eine Kerze aussuchen, die von den Damen des Sachausschuss Ehe und Familie gestaltet wurden.

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Beitrag & Bilder: M.Scharnagl

Eva Pöllinger für Freiwilligendienst in Tansania entsandt

E7D14642Beim Festgottesdienst am Erntedanksonntag hat Stadtpfarrer Thomas Vogl Eva Pöllinger mit einem Segensgebet für ihren beginnenden Freiwilligendienst in Tansania entsandt. Bis Juli 2017 wird sie im Rahmen dieses Dienstes der Diözese Hildesheim gemeinsam mit anderen jungen Menschen verschiedenste Tätigkeiten im sozialen und caritativen Bereich übernehmen. Pfarrer Vogl dankte Eva Pöllinger herzlich für ihr Beispiel und wünschte ihr viele gute Erfahrungen, aber auch viel Kraft für alle Aufgaben. Als langjährige und stets zuverlässige Ministrantin wird sie daher nicht nur ihrer Familie, sondern auch der Pfarrei in dieser Zeit sehr fehlen, aber ihre Entscheidung verdient höchsten Respekt. Mit einem kleinen Präsent und einer Erinnerung an die Basilika verabschiedete sich Pfarrer Vogl mit den besten Wünschen für ihren Dienst und eine gesunde Heimkehr nach Waldsassen.

Eröffnung des Rosenkranzmonats in der Pfarrei

E7D14634Mit einer feierlichen Rosenkranzandacht vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Basilika wurde am Samstag vor der Vorabendmesse der Rosenkranzmonat feierlich eröffnet.

Jeden Tag wird der Rosenkranz in der Basilika bzw. den weiteren Kirchen und Kapellen der Pfarrei gebetet. Eine Besonderheit ist auch die Rosenkranzprozession am zweiten Sonntag im Oktober, die entlang des Stationsweges, der alle Geheimnisse des freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes in Bildstöcken aus der Barockzeit zeigt, hinauf zur Kapplkirche gebetet.

Pater Romanos Werner OSB neuer Pfarrvikar in der Pfarrei Waldsassen

IMG 0219Pater Romanos Werner ist seit dem vergangenen Wochenende als weiterer Pfarrvikar in der Pfarrei St. Johannes in Waldsassen. Beim Sonntagsgottesdiensten stellte Stadtpfarrer Thomas Vogl ihn den Pfarrangehörigen vor. Pater Romanos wird vorerst für ein Jahr neben dem bisherigen Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta Stadtpfarrer Thomas Vogl in seiner Seelsorgearbeit unterstützen. Vogl wünschte dem Neuen einen guten Start und eine schöne Zeit in Waldsassen. Stadtpfarrer Thomas Vogl freut sich, dass nachdem Pater Romanos künftig im Altenheim St. Maria wohnt, die Heimbewohner wie gewohnt am Dienstag um 18 Uhr wieder Heilige Messe feiern können. Wie Pater Romanos sagte, freue er sich hier in der Pfarrei Waldsassen Stadtpfarrer Thomas Vogl mit unterstützen zu dürfen.

Pater Romanos Werner stammt aus Brand in der Oberpfalz und ist Mönch der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern und war dort 21 Jahre tätig. Nach seiner Ausbildung in Theologie an den Universitäten in Regensburg und Würzburg und in Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule Regensburg, war Pater Romanos Werner in Niederaltaich Lehrer am Gymnasium der Abtei. Er ist Mönch im Byzantinischen Ritus. Dies ist eine Besonderheit der Abtei, denn ein Teil der Mönche lebt nach den Traditionen des ostkirchlichen Mönchtums. In diesem Ritus hat Pater Romanos Werner 1999 die Mönchsweihe empfangen und wurde 2001 vom Bischof von Passau zum  Priester geweiht. Wie Pater Romanos Werner bereits vor seiner offiziellen Vorstellung im Pfarrbrief schon schreibt, freue er sich nach Jahren im Kloster auf die Arbeit in der Pfarrseelsorge.

Bild & Textbeitrag: Georg Koch

Mensch, Meier!“ – „Wir sind doch alle aus dem gleichen Holz geschnitzt.“

Abt Markus Eller, Abtei Scheyern, feiert den 10. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland

E7D14584Die katholischen Verbände der Pfarrei waren wieder von drei Stellen aus mit ihren Bannern und vielen Pfarrangehörigen in einer Sternwallfahrt zur Basilika gezogen, um dann mit den Schwestern der Abtei, Äbtissinnen und Äbten der Mehrerauer Kongregation und Abt Markus Eller OSB von der Abtei Scheyern als Hauptzelebranten und Prediger in die Basilika zum festlichen Gottesdienst anlässlich des 10. Wallfahrtstages in die Basilika einzuziehen. Mitgetragen wurde dabei das Gnadenbild des „Geschändeten Heilands“ wie in der Christuskorpus ohne Arme in Waldsassen genannt und verehrt wird.

Abt Markus betonte in seiner Predigt, wie sehr in die Geschichte und das Schicksal dieses Kreuzes berührt hat und ihm dieses gängige Wort auf der Zunge lag „Mensch, Meier! Was tut der Mensch alles, warum gibt es so viel Gewalt in der Welt, damals und auch heute noch?“ Abt Markus deutete dieses Wort „Mensch, Meier!“ auch als Appell, das Menschsein nicht zu vergessen, einander menschlich zu begegnen, und verwies auf den Christushymnus des Apostels Paulus, der als zweite Lesung im Gottesdienst verkündet wurde, und in dem der Apostel Christus als den bekennt, der Gott nicht gleich blieb, sondern Mensch wurde, in allem dem Menschen gleich, außer der Sünde. Aus diesem Grund schauen Christen beim Gekreuzigten nicht nur auf ein Stück Holz, sondern sehen in ihm den Menschen schlechthin und es stimmt das Wort auf ganz tiefe Weise, dass wir doch alles „aus dem gleichen Holz geschnitzt sind“ und so Jesus Christus in seinem Menschsein für die Menschen nachfolgen sollen. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab.“ verkündet das Johannesevangelium.

Mit dem Gebet der Vereinten Nationen, dass über alle Völker und Religionen hinweg ein verantwortungsbewusstes Menschsein für die Menschen und die ganze Schöpfung erbittet, beschloss Abt Markus seine beeindruckende und bewegende Predigt, die lange über diesen Wallfahrtstag hinaus in Erinnerung bleiben wird.

In den Anliegen für Kirche und Welt, das Nachbarland Tschechien und Europa, für die Kranken und Notleidenden wurden vor dem Gnadenbild die Fürbitten gesprochen und so das Vertrauen auf den, der für die Welt und zu ihrem Heil Mensch geworden ist, zum Ausdruck gebracht.

Nach dem festlichen Gottesdienst, der vom Basilikachor, den Solisten, Orchester und Organistin unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter mit der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wurde, segneten Abt Markus und Abt Johannes von der Abtei Himmerod die Gläubigen einzeln mit den Kreuzreliquiaren der Pfarrei und Abtei.

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Zeltlager der Ministranten

IMG 0922Gleich in der ersten Ferienwoche machten sich die Minis auf ins Zeltlager.  Diesmal gings zum Zeitlerweiher in der Nähe von Rothenbürg. Über 30 Kinder und Jugendliche verbrachten dort spannende und interessante Tage mit Spiel, Olympiade, Nachtwanderung und dem Besuch der Rettungshundestaffel Schwarzhofen. Natürlich wollten auch wieder andere Gruppen den Wimpel klauen und überfielen des Nachts das Lager. Aber er konnte erfolgreich verteidigt werden. Alle waren sich einig: nächstes Jahr fahren wir wieder.

Heilige-Leiber-Fest mit Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Regensburg

E7D 9170In der seit über 250 Jahren bestehenden Tradition feierte am ersten Sonntag im August die Pfarrgemeinde zusammen mit der Abtei das „Heilige-Leiber-Fest“ in der Basilika. Zum Festgottesdienst begrüßte Stadtpfarrer Thomas Vogl Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner aus Regensburg.

Dieser verwies in seiner Predigt auf das bekannte Heiligen-Lied „Ihr Freunde Gottes allzu gleich, verherrlicht hoch im Himmelreich“, das in bedrängter Zeit zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand. „In der Folge“ – so Dompropst Dr. Gegenfurtner weiter, - „wurden auch in der Kunst des Barock, in Kirchen wie der prächtigen Barockkirche Waldsassen, die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der Himmel unser Ziel und unsere Heimat ist. Die Heiligen, besonders auch die in der Basilika verehrten Heiligen Leiber, haben dieses Ziel erreicht und sind uns von dort her Fürsprecher und weiterhin Vorbilder im Glauben. Sie haben in ihrem Leben das erfüllt, wovon auch die Texte der Schrift sprechen: ‚Glaube ist: feststehen in dem, was man erhofft.’ – so der Hebräerbrief. In dieser Haltung ist der Auftrag Jesu zu erfüllen: ‚Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!’ Diese Wachsamkeit für Gott und die Mitmenschen hatten die Heiligen. Sie zu ehren, heißt diese Wachsamkeit auch im eigenen Leben als Christen zu erfüllen und damit der Kirche und der Welt zu dienen.“

Den Festgottesdienst gestaltete der Basilikachor mit der „Missa pro pace“ für Chor und Bläser, eine Komposition des Eichstätter Domkapellmeister Christian Matthias Heiß.

Zur Reliquienandacht am Nachmittag konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl neben den Gläubigen besonders den Neupriester Thomas Fischer aus Prackendorf/Dieterskircken begrüßen, der zum Abschluss den Primizsegen durch Handauflegung erteilte. 

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Kapiteljahrtag des Dekanates Tirschenreuth

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Der alljährliche Kapiteltag des Dekanates Tirschenreuth wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika begangen. Hauptzelebrant und Prediger war Dekan Thomas Vogl, der mit Regionaldekan Georg Flierl und Prodekan Martin Besold, sowie den Priestern des Dekanates und allen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gläubigen des Dekanates herzliche begrüßte und eingangs darauf hinwies, dass so das Dekanat nicht nur als Organisationsstruktur, sondern vor allem als Gemeinschaft der Glaubenden, als Kirche erfahrbar wird.

Ausgehend von den Texten des Tages, in denen vom Sehen, Hören und Verkündigen die Rede war, merkte Dekan Vogl an, wie wichtig es sei, die Sinne beisammen zu haben. „Um jedoch mit seinen

Sinnen achtsam zu sein für sich selbst, für Gott und für die Menschen, braucht es ein Herz, das nicht hart wird, wie es Jesus den Menschen seiner Zeit mit den Worten des Propheten Jesaja im Evangelium kritisch veranschaulicht. Maria Magdelena, deren Gedenktag vom Papst zum liturgischen Fest erhoben wurde, war eine Frau, die mit ihrem Herzen achtsam für Christus blieb und gerade deshalb auch erste Zeugin der Auferstehung sein konnte.“ Am Vorabend ihres Festes verwies deshalb Dekan Thomas Vogl  auf sie als Frau, die ihre Sinne für den Herrn beisammen hatte und ihn so erkennen und bezeugen konnte.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Dekan Vol im Namen aller Mitbrüder und Mitarbeitern den Priestern, die das Dekanat an einen anderen Wirkungsort verlassen, und ebenso allen Gläubigen, die sich in den einzelnen Gemeinden mit Herz und Wort und Tat für die Weitergabe des Glaubens einsetzen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand noch die Dekanatsversammlung aller Pfarrgemeindesprecherinnen und –sprecher statt, bei der die Orientierungspunkte zur Bildung von Pfarreiengemeinschaften besprochen wurden.

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Bilder: R.Ehrmann