Karfreitag in der Basilika

IMG 2774Mit dem Kreuzweg am Vormittag und der Feier der Karfreitagsliturgie zur Todesstunde des Herrn feierte die Pfarrgemeinde das Geheimnis des Karfreitags. Nach dem Einzug und Gebet in Stille stand zunächst das Hören auf das Wort Gottes, besonders der Johannespassion im Mittelpunkt.

In seiner Predigt lenkte Stadtpfarrer Thomas Vogl den Blick auf die „14 Stationen“ des Künstlers Nikodemus Löffler, der aus einem Eichenstamm 14 Tafeln geschnitten und sie unter diesem Titel als zeitgenössischen Kreuzweg gestaltet hat. Schon das Material verweist auf das, was gerade am Karfreitag besungen wird: „Ecce lignum crucis – Seht das Holz des Kreuzes.“ Das Kreuz als Baum des Lebens ersetzt den Baum des Paradieses, an dem Adam und Eva die Konsequenz menschlicher Freiheit erfahren mussten. Christus, als der neue Adam macht das Kreuz zum Baum des Lebens und zeigt das Modell wahrer Freiheit: im Annehmen der eigenen Grenzen, im Annehmen des Todes ermöglicht und verwandelt sich Leben.

Besonders verwies Stadtpfarrer Vogl auf die 12. Station, deren Tafel der Künstler bewusst wählte. Entgegen der anderen ist sie fast ganz geschlossen, ohne die Risse, Sprünge und Kerben. Hier ist Kon-zentration im wahrsten Sinne des Wortes. Im Sterben Jesu findet alles zur Mitte und vollendet sich. „Es ist vollbracht.“- ist das Wort Jesu am Kreuz. Ist das nicht auch Hoffnung und Sehnsucht für unser Sterben?

„Am kostbarsten aber“, so Pfarrer Vogl zum Schluss, „ist für mich das, was auf den ersten Blick nicht zu sehen ist und nur bei genauem Betrachten auffällt: Die Jahresringe des Baumes. Nein, nicht des Baumes, sondern der beiden Bäume, die es ursprünglich waren und dann ineinander gewachsen sind. Theologisch kann man es als Bild Jesus sehen, der wahrer Mensch und wahrer Gott war und so als Hoherpriester, der wirklich mit unserer Schwäche mitfühlen konnte – wie es im Hebräerbrief heißt, uns vom Tod retten und erlösen konnte. Man konnte es aber auch auf uns selbst hin sehen, dass wir eins werden sollen mit dem Gekreuzigten, im Leben, im Vertrauen auf Gott, mit den Kreuzen, die auch wir zu tragen haben. Die Kraft des Kreuzes und der Segen des Gekreuzigten erwachsen aus diesem eins werden. Darum verehren wir das Kreuz und schauen auf, der alle Stationen unseres Lebens trägt und in die Freiheit führt. Eine Freiheit, die auch uns dann sagen lässt: Es ist vollbracht. Es ist gut. Es ist Frieden.“

Nach den großen Karfreitagsfürbitten wurde das Kreuz feierlich in die Mitte der Gemeinde getragen und dreimal enthüllt und erhoben. Die Priester, die große Zahl der Ministranten und alle Mitfeiernden der Liturgie verehrten das Kreuz und legten dazu auch Blumen vor dem Kreuz nieder.

Traditionell klingt der Karfreitag in Waldsassen am Abend mit der sog. „Grabmusik“ des Basilikachores aus. Motetten zur Passion und Meditationen gesprochen von Stadtpfarrer Thomas Vogl betrachten noch einmal das Geschehen des Karfreitags und führten in die Stille der Grabesruhe des Herrn.

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Bilder: M.Demmer

Gründonnerstag – Beginn des österlichen Triduums

E7D 6059Das österliche Triduum von Gründonnerstag, Karfreitag und der Osternacht wurde in der Pfarrei Waldsassen mit der Feier des Letzten Abendmahles in der Basilika eröffnet.

Stadtpfarrer Thomas Vogl begrüßte alle Gläubigen, besonders die Erstkommunionkinder, und verwies auf diese Nacht, die ihr Dunkel auch über den kommenden Tag mit dem Leiden und Sterben des Herrn breitet. Und doch sind dieses Dunkel und damit die vielen dunklen Stunden menschlichen Leides vom Licht der Liebe und Hingabe Jesu in den Zeichen von Brot und Wein her erhellt.

Pfarrvikar P. Marianus wies in seiner Predigt auf die grenzenlose Liebe Jesu hin, die sich sowohl im Mahl als auch in der Fußwaschung zeigt. Diese Liebe, die der Herr erweist, verlangt nach Konsequenzen. Aus der tiefen, geradezu intimen Begegnung mit Jesus, können wir seine Liebe weiterschenken.

Der Ritus der Fußwaschung, der in diesem Jahr durch die offizielle Zulassung von Frauen durch Papst Franziskus auch in den Medien besondere Aufmerksamkeit gefunden hat, ist ein ganz wesentlicher Teil der Feier. Neben verdienten Pfarrangehörigen, die seit vielen Jahren schon an diesem Ritus teilnehmen, waren es heuer Vertreter der Jugend, Lena Friedl (KLJB Kondrau) und Dominik Boll (Ministranten), Vertreter von Einsatzkräften, Dr.  Wolfgang Fortelny (Notarzt) und Ehrenkommandant der FFW Waldsassen Hermann Müller, außerdem der Integrationsbeauftragte der Stadt Waldsassen, Markus Scharnagl, sowie Frau Kathrin Dietz von den beiden Altenheimen und Frau Ingrid Vogl aus dem Kreis der Kirchenputzerinnen. Sie allen standen stellvertretend für die vielen engagierten Menschen im Dienst an Menschen, in Kirche und Gesellschaft.

Nach der Kommunionfeier, bei der die Gläubigen zum Empfang von Leib und Blut Christi eingeladen waren, wurde das Allerheiligste in die Anbetungskapelle übertragen. Bei der Ölbergwache im Chorraum der Basilika stand die Figur des am Ölberg betenden Herrn aus der Ölbergkapelle an der Karolinenstraße zur Betrachtung im Mittelpunkt. Mit den Worten des Liedes „Hört das Lied der finstern Nacht, Nacht voll Sünde und voll Not.“ aus dem Gotteslob lud Stadtpfarrer Thomas Vogl die Gläubigen zu den von den Verbänden gestalteten Beststunden bis Mitternacht ein: „Damit wir zuversichtlich die Nacht voll Licht und Leben erwarten.“

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Bilder: R.Ehrmann

Firmlinge besuchen die Bewohner in den Altenheimen

Spielerunde im St. Maria mit Frau HenrichDie Firmung ist eines der sieben Sakramente der römisch-katholischen Kirche. Sie ist die Vollendung der Taufe und bildet zusammen mit dieser und der Eucharistie die „drei Sakramente der christlichen Initiation." Die Firmung wird als Gabe der Kraft des Heiligen Geistes an den Gläubigen verstanden.

Im Rahmen eines Projektes zur Vorbereitung auf die Firmung haben fünfzehn Firm-Kinder an zwei Samstagen die Bewohner der Altenheime in Waldsassen besucht. Der Zusammenkunft mit den Bewohnern des Hauses St. Martin im Saal ging ein Besuch der Altenheimkirche voraus. Bei einem Gedankenaustausch mit den Seniorinnen und Senioren über die Firmung zu deren Zeit konnten die Kinder erfahren, dass es damals durchaus üblich war, vom Firmpaten eine Uhr als Geschenk zu bekommen - wobei eine Frau erzählte, dass sie mit einer Tüte Äpfel genauso zufrieden war. Aufmerksam lauschten die Firmlinge den Erzählungen und brachten auch ihre Wünsche vor. Bei einem Puzzlespiel und "Stadt-Land-Fluss" mit Fragen rund um die Kirche verging die Zeit wie im Flüge. Mit einem gemeinsam gesungenen Lied endete der von Rita Heinrich vom Pfarrgemeinderat und Kathrin Dietz vom Seniorenheim geleitete Nachmittag.

Textbeitrag & Foto: D. Kannenberg

Feier des Palmsonntags - Eröffnung der Heiligen Woche

E7D 5978Mit feierlichen Prozessionen zum Pfarrgottesdienst und zum Familiengottesdienst wurde jeweils vom Klosterhof zur Basilika gezogen und somit an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert.

Besonders beim Familiengottesdienst waren viele Kinder mit ihren bunten Plambuschen beim Gottesdienst in der Basilika, mit gestaltet von den Kindern des Kath. Kinderhauses St. Michael sowie den Erstkommunionkinder und Firmlingen gemeinsam mit dem Familiengottesdienstteam.

Traditionell fertigten die Damen des Frauenbundes und der VITA-Gruppe wieder Palmbuschen und Osterschmuck, die vor der Basilika zum Kauf angeboten wurden.

Einen besonderen Abschluss fand der diesjährige Palmsonntag mit dem Passionskonzert in der Basilika. „Stabat mater“ von Giovanni Battista Pergolesi für Sopran, Alt und Orchester und Betrachtungen von P. Eberhard von Gemmingen SJ ließen den Palmsonntag nach- und den Karfreitag anklingen

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Bilder: R.Ehrmann

Firmlinge gestalten Kreuzweg

E7D 5805Unsere Firmlinge gestalteten erstmals einen Kreuzweg mit verschiedenen Glasbildern. Diese wurden bei einem Projekttag mit Acrylfarben gestaltet. Die Jugendlichen wurden dabei von Tanja Scharnagl und Sabine Ernstberger unterstützt, die gemeinsam das Projekt erarbeiteten.

Dieser Kreuzweg besteht nicht wie üblich aus 14 sondern aus 15 Stationen - Jesus ist auferstanden. Denn am Schluss steht für uns Christen nicht der Tod sondern das Leben. Der Kreuweg, der Weg des Leidens wird zum Weg des Heiles. Jesus hat den Tod überwunden. Er ist für uns gestorben, um für uns und mit uns zu leben.

Die Firmlinge hatte die Bilder mit Hingabe gemalt. Auch bei der Gestaltung der Andacht waren sie mit viel Eifer mit dabei. "Als Belohnung" gab es nach dem Ende der Andacht Applaus von den zahlreichen Kreuzweg-Besuchern.

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Fastenpredigt mit Diakon Weissmann

P1090747„Herzlose Kirche? – Barmherzigkeit mit Geschiedenen- Wiederverheirateten“ war das Thema der ersten Fastenpredigt, der weitere drei in den nächsten Wochen bei den Abendgottesdiensten in der Basilika am Donnerstag folgen werden. Als ersten Prediger konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl Diakon Michael Weißmann aus Regensburg, Leiter der Katholischen Beratungsstelle für Ehe-, Familie- und Lebensfragen begrüßen.
  Die Familiensynode im Herbst vergangenen Jahres war ein herausragendes Ereignis im bisherigen Pontifikat von Papst Franziskus: Es wurde diskutiert, geredet und teilweise auch hart miteinander gerungen. 270 Bischöfe haben sich schließlich auf 94 Aussagen zu Ehe und Familie geeinigt. Sie hatten dabei den Mut auf die Wirklichkeit zu sehen, dass es mittlerweile eine Vielzahl von Entwicklungen und Endwürfen des Lebens gibt an denen die Kirche nicht mehr vorbeigehen kann. Das Abschlussdokument lasse viel Raum für viel Nacharbeit, sagte Diakon Michael Weißmann einleiten seiner Predigt. 
  Viele erwachsene Menschen erfahren im Scheitern ihrer Paarbeziehung die erste und vielleicht einzig wirkliche Niederlage ihres Lebens, sagte Diakon Michael Weißmann, der von dieser Lebensqualität aus seinem Berufsalltag  weiß.  Trennung einer Ehe oder einer langjährigen Beziehung sei zu einem das Ende einer Liebesgeschichte und dies sei sich für sich schon allein sehr traurig. Zum anderen aber würden sich Ehen nicht im luftleeren Raum abspielen: es gibt Kinder, es gibt gemeinsamen Besitz, es gibt ein gemeinsames Zuhause oder andere Aufgaben für die man gemeinsam verantwortlich ist, sagte der Prediger.
Die Auflösung einer Paarbeziehung sei nicht immer dem bösen Willen oder Nachlässigkeit eines oder beider Partner zuzuschreiben. Es kann unverantwortlich sein, sich selbst, dem Partner und auch den Kindern gegenüber, Gemeinsamkeit äußerlich aufrechtzuerhalten, wenn sich innerlich nicht mehr mit Leben zu füllen ist, sagte der Diakon. 
  Mit seinem Anspruch von Barmherzigkeit hinterfrage Papst Franziskus auch das Handeln der Kirche selbst. Dies mache Mut, selbst denen, die von ihren Bischöfen bei dieser Synode eigentlich ein wenig mehr erwartet hätten, sagte der Prediger. Im Blick auf die eine solche Lebensqualität wäre ein erstes Handeln der Kirche, in deren Gemeinschaft man lebe, Menschen, die sich trennen und später eine neue Partnerschaft eingehen, nicht gleich moralisch zu bewerten, sondern wenigstens für möglich zu halten, dass sie eventuell etwas tun, was notwendig, vielleicht sogar sinnvoll war. Hier gehe es um Menschen, hier helfe nicht allein theologische Korrektheit, sondern um Zuwendung zu Menschen die sich gegenseitig das Leben rauben und aus dieser Falle gemeinsam nicht mehr rauskommen, betonte Diakon Michael Weißmann.

Bild & Textbeitrag: G.Koch

Beginn der österlichen Bußzeit

E7D 5631Im Zeichen des Aschenkreuzes haben die Gläubigen der Pfarrei die österliche Bußzeit begonnen. Nach der Segnung empfingen alle Gläubigen das Aschenkreuz und setzten so bewusst für ihren persönlichen Weg hin zum Osterfest dieses Zeichen. Daher lud er auch besonders zur Mitfeier der Gottesdienste während der Fastenzeit ein.

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Bilder: R.Ehrmann

 

Blutreliquie des Hl. Johannes Paul II in der Basilika

E7D 5630Bis zum kommenden Sonntag befindet sich eine Blutreliquie des Hl. Johannes Paul II. in unserer Basilika. Die Reliquie wird normalerweise in der Kollegiatskirche St. Johann in Regensburg aufbewahrt. Als Akzent zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wird im Dekanat die Reliquie während der Fastenzeit zur Verehrung gebracht. Dazu schrieb Stadtpfarrer Thomas Vogl im Pfarrbrief: "Papst Johannes Paul II. hatte den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern eingeführt. So soll die Verehrung der Reliquie auch schon eine Hinführung und Vorbereitung auf diesen Tag sein."

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Bilder: R.Ehrmann

Kinderhaus Tausendfüßler gestaltet Gottesdienst

E7D 5549"Freut euch, zu jeder Zeit. Noch einmal sage ich: freut euch!" war das Thema des Gottesdienstes am Faschingssonntag in der Basilika. Natürlich gab es, passend zum Thema, viele maskierte Kinder. Anhand eines Kippbildes konnten die Kinder erkennen, dass wir mit all unseren Gefühlen, den traurigen und den freudigen, in die Kirche kommen dürfen und Gott uns alle froh machen will. Die Botschaft von Jesus, das Evangelium, ist eine frohmachende Botschaft. Diese Freude dürfen und sollen wir an andere weitergeben.  Das Kinderhaus Tausendfüßler bereitete mit der Gemeindereferentin  den Gottesdienst vor.

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Textbeitrag: G. Hankl
Fotos: R.Ehrmann

11 neue Ministranten aufgenommen

E7D 5482Stadtpfarrer Thomas Vogl hat jetzt elf neue Ministranten aufgenommen und langjährige verabschiedet. Neu dabei sind Lisa Ernstberger, Anna Seitz, Johannes Stier, Sophia Gmeiner, Lukas Lang, Jonas Rosner, Sarah Richtmann, Marius Sommer, Constantin Blessenberger, Johanna Stark und Pia Werner. Ausgeschieden sind Selina Fuhrmann – sie war 8 Jahre dabei –, Rebecca Fuhrmann (11), Tobias Bauer (12), Melanie Dellner (13) sowie Elena Bögerl, Franziska Fitzner und Lily Rosner (jeweils 5 Jahre).  

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Textbeitrag: P. Zrenner
Bilder: R.Ehrmann

Vorstellung der Firmlinge 2016

E7D 5310Am Sonntag,den 24. Januar wurde die neuen Firmlinge der Pfarrgemeinde vorgestellt. 64 Mädchen und Jungen aus den 5. und 6.Klassen haben sich angemeldet zur Firmvorbereitung. Das Thema dieser Vorbereitungszeit lautet: "Ihr sollt Menschenfischer sein". In vielen verschiedenen Projekten, in Tischgruppen und beim Firmquiz wollen sich diese jungen Menschen  auf das Leben in der Pfarrgemeinde als aktive Christen vorbereiten. Die Firmung selber wird am  Freitag,den 15.Juli  2016 sein. Als Firmspender erwarten wir H.Herrn Domkapitular Thomas Pinzer.

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Textbeitrag: G. Hankl
Bilder. R.Ehrmann

Ökumenischer Gottesdienst in Basilika

P1090539Mit einem ökumenischen Abendgottesdienst in der Basilika wurde am Donnerstag die diesjährige Bibelwoche, die katholische und evangelische Gläubige zum wiederholten Mal gemeinsam veranstalteten, abgerundet. Das Motto lautete „Augen auf und durch“.
  Im Mittelpunkt der diesjährigen zwei Gesprächsrunden, im evangelischen Gemeindezentrum und Katholischen Jugendheim mit Diakon Fritz Lieb und Stadtpfarrer Thomas Vogl sowie dem abschließenden Gottesdienst in der Basilika stand „Sacharja – ein jüdischer Prophet mit christlicher Ausstrahlung“
Die Gottesdienstfeier wurde vom evangelischen Posaunenchor und von Kirchenmusiker Andreas Sagstetter an der Orgel musikalisch mit umrahmt.
  Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich zu Beginn des Abschlussgottesdienstes, dass wieder eine stattliche Runde evangelischer und katholischer Gläubiger sich unter dem Leitthema „Augen auf und durch“ mit dem Buch Sacharja aus dem Alten Testament währen der Bibelwoche, eingebunden in die „Woche der Einheit der Christen“ sich beschäftigt hat und im gemeinsamen Glauben an den einen Gott abgerundet wird. 
  Wie Diakon Fritz Lieb einleitend seiner Ansprache (Predigt) sagte haben viele schon mal über das neue Jahr 2016 geblickt und sich Zeit genommen – Zeit in die Zukunft zu schauen, zu träumen und der Sehnsucht einen Namen zu geben, Visionen zu spinnen von einer anderen Welt. Er selber, so Fritz Lieb träume jetzt in seiner Ansprache mit Sacharja, diesem alten geheimnisvollen Propheten, der vor 2500 Jahren gelebt habe. Lieb stellte sich vor, dass Sacharja noch im Exil in Babylon lebt, aber schon spürt, die Zeit ist reif endlich heimzukommen nach Jerusalem. Mit Sacharja schaute Diakon Fritz Lieb auf die Stadt, diese offene Stadt, in der alle Herachie ein Ende hat, alle Rivalität erstorben ist, alle Menschen demütigende Maßstäbe und Menschenschnüre vor den Mauern geblieben sind. Wir sind dieser Wahrheit nicht mächtig unsere Maßstäbe bleiben vor den Mauern und ich spüre mit Sacharja das Feuer dieser Stadt, sagte Diakon Fritz Lieb.
  Die am Schluss des Gottesdienstes durchgeführte Kollekte ist für die Bibelarbeit mit arabischen Christen im nagen Osten wie zum Beispiel Palästina, Jordanien, Syrien und Ägypten bestimmt. Die Menchen dort sind dankbar für die Stärkung durch das gemeinsame Lesen der Heiligen Schrift. Die Spende ermöglicht es Bibeln in arabischer Sprache herzustellen und zu verteilen. Außerdem werden mit der Spende Mitarbeiterinnen unterstützt, die für arabische Christen tätig sind und Bibelgruppen leiten.

Text & Bild: G.Koch

Männergesangverein übergibt Spende

P1090450Über die Spende in Höhe von 1.658,70 Euro des Männergesangvereins 1865 Waldsassen freut sich Stadtpfarrer Thomas Vogl. Vorsitzender Peter Kohl überreichte zusammen dem musikalischen Leiter des MGV Andreas Sagstetter den Erlös des Weihnachtskonzertes in der Basilika am 29. Dezember 2015 das zweckgebunden für die Basilika- Innenrenovierung veranstaltet. Wie berichtet, durfte man sich über vollbesetztes Gotteshaus und Schluss reichlich in die Sammelkörbchen eingelegten Spenden freuen. 

Text & Bild: G.Koch

Erfolgreiche Sternsingeraktion 2016

E7D 528952 Mädchen und Buben waren dieses Jahr als Sternsinger unterwegs in unserer Stradt. Am Montag, den 4 Januar und Dienstag den 5. Januar zogen sie von Haus zu Haus, um den Frieden und den Segen Gottes den Menschen zu bringen. Viele warten immer schon sehnsüchtig darauf, andere wurden leider nicht angetroffen. Die Sternsinger sammelten nicht für sich selber, sondern für Kinder in Not auf der ganzen Welt. Diese Aktion des Kindermissionswerks:  "Kinder für Kinder" ist die größte in ganz Deutschland. Durch die Spendenfreudigkeit  der Waldsassasener, konnten die Kinder mit ihren Begleitpersonen  die stolze Summe von 10 871.71 € sammeln. Der Dank gilt allen, die zum guten Gelingen dieser Aktion beigetragen haben: alle Kinder und ihre Begleitpersonen, den Frauen, die sich um die Kleidung kümmern und dem Mesner, der die Sterne und Weihrauchfässer immer wieder repariert und in Schuss hält.

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Textbeitrag: G.Hankl

Spende für Basilikarenovierung

P1090255Mit einer Spende von 300 Euro überrascht wurde am letzten Tag des Jahres 2015 Stadtpfarrer Thomas Vogl. Andreas Grillmeier und Karlheinz Hoyer hatten bei der vorweihnachtlichen Andacht bei der Josefs-Kapelle im Oicherlwold um eine Spende für die Basilikarenovierung gebeten, die die beiden Initiatoren jetzt übergaben. Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich über die Spende und bedankt sich zusammen mit Karlheinz Hoyer und Andreas Grillmeier bei den Helfern und den vielen Besuchern.

Text & Bild: G. Koch

Sternsinger aus Waldsassen und Tirschenreuth gemeinsam unterwegs zur grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2016 in Kladrau, Tschechien.

FB IMG 1451415424418Gemeinsam machten sich einige Sternsinger mit ihren Begleitern aus Tirschenreuth und Waldsassen mit einem Bus auf den Weg zur grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier nach Kladrau, Tschechien. Siebenhundert junge Christen in Königsgewänder zogen durch die Straßen von Kladrau zur prächtigen Klosterkirche Kladruby. Hier feierten deutsche und tschechische Sternsinger gemeinsam mit den Bischöfen  Dr. Rudolf Voderholzer und František Radkovský die offizielle Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2016.  Max Pecher und Jasmin Blei, zwei Sternsinger aus Tirschenreuth wurden ausgewählt, um den  Bischöfen zu assistieren. Beim Einzug in die Klosterkirche begrüßten beide Bischöfe jeden Einzelnen persönlich und dankten ihnen für ihren Einsatz.  

„Seid Segen für die Menschen!“

In ihrer gemeinsamen Predigt betonten die Bischöfe František und Rudolf die große Leistung, die die jungen Sternsinger in den nächsten Tagen erbringen werden und dankten auch allen helfenden Eltern und Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Gott hat ein Herz für alle Menschen, besonders für die Armen, Kleinen und Ausgestoßenen“, so die Bischöfe. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Christen hinaus auf die Straßen gehen, an die Ränder, so wie es auch Papst Franziskus immer wieder fordert. Für ihren Dienst wünschten die Bischöfe den Kindern „viel Freude. Bringt Segen und seid Segen für die Menschen!“, denn: „Weihnachten begründet eine Kultur der Liebe und des Lebens, das müssen wir immer neu verkünden.“

Es war eine rundherum gelungene und beeindruckende Veranstaltung, so Sabine Schiml, Gemeindereferentin. Begeistert von der Veranstaltung und der Gastfreundschaft als auch gestärkt für ihren Dienst als Botschafter der Liebe Gottes fuhren die Sternsinger der Pfarrgemeinden Waldsassen und Tirschenreuth wieder nach Hause, um in den nächsten Tagen von Haus zu Haus ziehen,  den Segen Gottes zu verkünden und um das Leid der Kinder in vielen Ländern dieser Erde zu lindern.

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Die Weihnachtsgottesdienste in der Basilika Waldsassen - Eine kleine Nachlese in Wort und Bild

E7D 4937Mit festlichen Gottesdiensten wurde das Hochfest der Geburt Christi gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei, sowie viele Gäste und Urlauber feierten in der weihnachtlich geschmückten Basilika mit und erfreuten sich vor allem auch an der festlichen Kirchenmusik mit den Pastoralmessen von Karl Kempter und Mozart und der Messe in B-Dur von Franz Schubert.

Mit der Kinderchristmette am Heiligabend nahmen die die Feierlichkeiten ihren Anfang. Alljährlicher Höhepunkt ist die Christmette um Mitternacht mit dem Martyrologium, der estankündigung und dem sog. „Königsamt“ am ersten Feiertag. Die feierliche Weihnachtsandacht mit Eucharistischem Segen und Chorsätzen aus dem Alpenländischen Weihnachtsoratorium des Basilikachores füllt die Basilika nochmals bis auf den letzten Platz.

Nach dem zweiten Weihnachtstag feiert die Pfarrei noch einen weihnachtlichen Festtag mit dem Patrozinium der Basilika zum Fest des Hl. Evangelisten Johannes. Mit der Segnung des Johannisweines und dem Umtrunk der Mitfeiernden des Gottesdienstes klangen schließlich diese festlichen Tage aus.

Lesen Sie hier die Predigten von Stadtpfarrer Thomas Vogl in der Christmette und zum Hochfest der Geburt Christi.

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Bilder: R.Ehrmann