Beginn der österlichen Bußzeit

E7D 5631Im Zeichen des Aschenkreuzes haben die Gläubigen der Pfarrei die österliche Bußzeit begonnen. Nach der Segnung empfingen alle Gläubigen das Aschenkreuz und setzten so bewusst für ihren persönlichen Weg hin zum Osterfest dieses Zeichen. Daher lud er auch besonders zur Mitfeier der Gottesdienste während der Fastenzeit ein.

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Bilder: R.Ehrmann

 

Blutreliquie des Hl. Johannes Paul II in der Basilika

E7D 5630Bis zum kommenden Sonntag befindet sich eine Blutreliquie des Hl. Johannes Paul II. in unserer Basilika. Die Reliquie wird normalerweise in der Kollegiatskirche St. Johann in Regensburg aufbewahrt. Als Akzent zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit wird im Dekanat die Reliquie während der Fastenzeit zur Verehrung gebracht. Dazu schrieb Stadtpfarrer Thomas Vogl im Pfarrbrief: "Papst Johannes Paul II. hatte den Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit am Sonntag nach Ostern eingeführt. So soll die Verehrung der Reliquie auch schon eine Hinführung und Vorbereitung auf diesen Tag sein."

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Bilder: R.Ehrmann

Kinderhaus Tausendfüßler gestaltet Gottesdienst

E7D 5549"Freut euch, zu jeder Zeit. Noch einmal sage ich: freut euch!" war das Thema des Gottesdienstes am Faschingssonntag in der Basilika. Natürlich gab es, passend zum Thema, viele maskierte Kinder. Anhand eines Kippbildes konnten die Kinder erkennen, dass wir mit all unseren Gefühlen, den traurigen und den freudigen, in die Kirche kommen dürfen und Gott uns alle froh machen will. Die Botschaft von Jesus, das Evangelium, ist eine frohmachende Botschaft. Diese Freude dürfen und sollen wir an andere weitergeben.  Das Kinderhaus Tausendfüßler bereitete mit der Gemeindereferentin  den Gottesdienst vor.

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Textbeitrag: G. Hankl
Fotos: R.Ehrmann

11 neue Ministranten aufgenommen

E7D 5482Stadtpfarrer Thomas Vogl hat jetzt elf neue Ministranten aufgenommen und langjährige verabschiedet. Neu dabei sind Lisa Ernstberger, Anna Seitz, Johannes Stier, Sophia Gmeiner, Lukas Lang, Jonas Rosner, Sarah Richtmann, Marius Sommer, Constantin Blessenberger, Johanna Stark und Pia Werner. Ausgeschieden sind Selina Fuhrmann – sie war 8 Jahre dabei –, Rebecca Fuhrmann (11), Tobias Bauer (12), Melanie Dellner (13) sowie Elena Bögerl, Franziska Fitzner und Lily Rosner (jeweils 5 Jahre).  

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Textbeitrag: P. Zrenner
Bilder: R.Ehrmann

Vorstellung der Firmlinge 2016

E7D 5310Am Sonntag,den 24. Januar wurde die neuen Firmlinge der Pfarrgemeinde vorgestellt. 64 Mädchen und Jungen aus den 5. und 6.Klassen haben sich angemeldet zur Firmvorbereitung. Das Thema dieser Vorbereitungszeit lautet: "Ihr sollt Menschenfischer sein". In vielen verschiedenen Projekten, in Tischgruppen und beim Firmquiz wollen sich diese jungen Menschen  auf das Leben in der Pfarrgemeinde als aktive Christen vorbereiten. Die Firmung selber wird am  Freitag,den 15.Juli  2016 sein. Als Firmspender erwarten wir H.Herrn Domkapitular Thomas Pinzer.

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Textbeitrag: G. Hankl
Bilder. R.Ehrmann

Ökumenischer Gottesdienst in Basilika

P1090539Mit einem ökumenischen Abendgottesdienst in der Basilika wurde am Donnerstag die diesjährige Bibelwoche, die katholische und evangelische Gläubige zum wiederholten Mal gemeinsam veranstalteten, abgerundet. Das Motto lautete „Augen auf und durch“.
  Im Mittelpunkt der diesjährigen zwei Gesprächsrunden, im evangelischen Gemeindezentrum und Katholischen Jugendheim mit Diakon Fritz Lieb und Stadtpfarrer Thomas Vogl sowie dem abschließenden Gottesdienst in der Basilika stand „Sacharja – ein jüdischer Prophet mit christlicher Ausstrahlung“
Die Gottesdienstfeier wurde vom evangelischen Posaunenchor und von Kirchenmusiker Andreas Sagstetter an der Orgel musikalisch mit umrahmt.
  Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich zu Beginn des Abschlussgottesdienstes, dass wieder eine stattliche Runde evangelischer und katholischer Gläubiger sich unter dem Leitthema „Augen auf und durch“ mit dem Buch Sacharja aus dem Alten Testament währen der Bibelwoche, eingebunden in die „Woche der Einheit der Christen“ sich beschäftigt hat und im gemeinsamen Glauben an den einen Gott abgerundet wird. 
  Wie Diakon Fritz Lieb einleitend seiner Ansprache (Predigt) sagte haben viele schon mal über das neue Jahr 2016 geblickt und sich Zeit genommen – Zeit in die Zukunft zu schauen, zu träumen und der Sehnsucht einen Namen zu geben, Visionen zu spinnen von einer anderen Welt. Er selber, so Fritz Lieb träume jetzt in seiner Ansprache mit Sacharja, diesem alten geheimnisvollen Propheten, der vor 2500 Jahren gelebt habe. Lieb stellte sich vor, dass Sacharja noch im Exil in Babylon lebt, aber schon spürt, die Zeit ist reif endlich heimzukommen nach Jerusalem. Mit Sacharja schaute Diakon Fritz Lieb auf die Stadt, diese offene Stadt, in der alle Herachie ein Ende hat, alle Rivalität erstorben ist, alle Menschen demütigende Maßstäbe und Menschenschnüre vor den Mauern geblieben sind. Wir sind dieser Wahrheit nicht mächtig unsere Maßstäbe bleiben vor den Mauern und ich spüre mit Sacharja das Feuer dieser Stadt, sagte Diakon Fritz Lieb.
  Die am Schluss des Gottesdienstes durchgeführte Kollekte ist für die Bibelarbeit mit arabischen Christen im nagen Osten wie zum Beispiel Palästina, Jordanien, Syrien und Ägypten bestimmt. Die Menchen dort sind dankbar für die Stärkung durch das gemeinsame Lesen der Heiligen Schrift. Die Spende ermöglicht es Bibeln in arabischer Sprache herzustellen und zu verteilen. Außerdem werden mit der Spende Mitarbeiterinnen unterstützt, die für arabische Christen tätig sind und Bibelgruppen leiten.

Text & Bild: G.Koch

Männergesangverein übergibt Spende

P1090450Über die Spende in Höhe von 1.658,70 Euro des Männergesangvereins 1865 Waldsassen freut sich Stadtpfarrer Thomas Vogl. Vorsitzender Peter Kohl überreichte zusammen dem musikalischen Leiter des MGV Andreas Sagstetter den Erlös des Weihnachtskonzertes in der Basilika am 29. Dezember 2015 das zweckgebunden für die Basilika- Innenrenovierung veranstaltet. Wie berichtet, durfte man sich über vollbesetztes Gotteshaus und Schluss reichlich in die Sammelkörbchen eingelegten Spenden freuen. 

Text & Bild: G.Koch

Erfolgreiche Sternsingeraktion 2016

E7D 528952 Mädchen und Buben waren dieses Jahr als Sternsinger unterwegs in unserer Stradt. Am Montag, den 4 Januar und Dienstag den 5. Januar zogen sie von Haus zu Haus, um den Frieden und den Segen Gottes den Menschen zu bringen. Viele warten immer schon sehnsüchtig darauf, andere wurden leider nicht angetroffen. Die Sternsinger sammelten nicht für sich selber, sondern für Kinder in Not auf der ganzen Welt. Diese Aktion des Kindermissionswerks:  "Kinder für Kinder" ist die größte in ganz Deutschland. Durch die Spendenfreudigkeit  der Waldsassasener, konnten die Kinder mit ihren Begleitpersonen  die stolze Summe von 10 871.71 € sammeln. Der Dank gilt allen, die zum guten Gelingen dieser Aktion beigetragen haben: alle Kinder und ihre Begleitpersonen, den Frauen, die sich um die Kleidung kümmern und dem Mesner, der die Sterne und Weihrauchfässer immer wieder repariert und in Schuss hält.

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Textbeitrag: G.Hankl

Spende für Basilikarenovierung

P1090255Mit einer Spende von 300 Euro überrascht wurde am letzten Tag des Jahres 2015 Stadtpfarrer Thomas Vogl. Andreas Grillmeier und Karlheinz Hoyer hatten bei der vorweihnachtlichen Andacht bei der Josefs-Kapelle im Oicherlwold um eine Spende für die Basilikarenovierung gebeten, die die beiden Initiatoren jetzt übergaben. Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich über die Spende und bedankt sich zusammen mit Karlheinz Hoyer und Andreas Grillmeier bei den Helfern und den vielen Besuchern.

Text & Bild: G. Koch

Sternsinger aus Waldsassen und Tirschenreuth gemeinsam unterwegs zur grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2016 in Kladrau, Tschechien.

FB IMG 1451415424418Gemeinsam machten sich einige Sternsinger mit ihren Begleitern aus Tirschenreuth und Waldsassen mit einem Bus auf den Weg zur grenzüberschreitenden Eröffnungsfeier nach Kladrau, Tschechien. Siebenhundert junge Christen in Königsgewänder zogen durch die Straßen von Kladrau zur prächtigen Klosterkirche Kladruby. Hier feierten deutsche und tschechische Sternsinger gemeinsam mit den Bischöfen  Dr. Rudolf Voderholzer und František Radkovský die offizielle Eröffnungsfeier der Sternsingeraktion 2016.  Max Pecher und Jasmin Blei, zwei Sternsinger aus Tirschenreuth wurden ausgewählt, um den  Bischöfen zu assistieren. Beim Einzug in die Klosterkirche begrüßten beide Bischöfe jeden Einzelnen persönlich und dankten ihnen für ihren Einsatz.  

„Seid Segen für die Menschen!“

In ihrer gemeinsamen Predigt betonten die Bischöfe František und Rudolf die große Leistung, die die jungen Sternsinger in den nächsten Tagen erbringen werden und dankten auch allen helfenden Eltern und Ehrenamtlichen für ihr Engagement. „Gott hat ein Herz für alle Menschen, besonders für die Armen, Kleinen und Ausgestoßenen“, so die Bischöfe. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Christen hinaus auf die Straßen gehen, an die Ränder, so wie es auch Papst Franziskus immer wieder fordert. Für ihren Dienst wünschten die Bischöfe den Kindern „viel Freude. Bringt Segen und seid Segen für die Menschen!“, denn: „Weihnachten begründet eine Kultur der Liebe und des Lebens, das müssen wir immer neu verkünden.“

Es war eine rundherum gelungene und beeindruckende Veranstaltung, so Sabine Schiml, Gemeindereferentin. Begeistert von der Veranstaltung und der Gastfreundschaft als auch gestärkt für ihren Dienst als Botschafter der Liebe Gottes fuhren die Sternsinger der Pfarrgemeinden Waldsassen und Tirschenreuth wieder nach Hause, um in den nächsten Tagen von Haus zu Haus ziehen,  den Segen Gottes zu verkünden und um das Leid der Kinder in vielen Ländern dieser Erde zu lindern.

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Die Weihnachtsgottesdienste in der Basilika Waldsassen - Eine kleine Nachlese in Wort und Bild

E7D 4937Mit festlichen Gottesdiensten wurde das Hochfest der Geburt Christi gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus der Pfarrei, sowie viele Gäste und Urlauber feierten in der weihnachtlich geschmückten Basilika mit und erfreuten sich vor allem auch an der festlichen Kirchenmusik mit den Pastoralmessen von Karl Kempter und Mozart und der Messe in B-Dur von Franz Schubert.

Mit der Kinderchristmette am Heiligabend nahmen die die Feierlichkeiten ihren Anfang. Alljährlicher Höhepunkt ist die Christmette um Mitternacht mit dem Martyrologium, der estankündigung und dem sog. „Königsamt“ am ersten Feiertag. Die feierliche Weihnachtsandacht mit Eucharistischem Segen und Chorsätzen aus dem Alpenländischen Weihnachtsoratorium des Basilikachores füllt die Basilika nochmals bis auf den letzten Platz.

Nach dem zweiten Weihnachtstag feiert die Pfarrei noch einen weihnachtlichen Festtag mit dem Patrozinium der Basilika zum Fest des Hl. Evangelisten Johannes. Mit der Segnung des Johannisweines und dem Umtrunk der Mitfeiernden des Gottesdienstes klangen schließlich diese festlichen Tage aus.

Lesen Sie hier die Predigten von Stadtpfarrer Thomas Vogl in der Christmette und zum Hochfest der Geburt Christi.

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Bilder: R.Ehrmann

Heiliger Besuch beim Familiengottesdienst

E7D 4415Vergangenem 2. Adventssonntag bekamen die Mädchen und Buben der Pfarrei beim Familiengottesdienst, der vom Kinderhaus St. Michael gestaltet wurde, heiligen Besuch.

Bischof Nikolaus zog feierlich in die Basilika ein, nachdem der von Stadtpfarrer Vogl mitgebrachte „Coca-Cola-Weihnachtsmann“ von den Kindern mit folgenden Worten als „Werbe-Hampelmann“ abgelehnt wurde.

Das soll der heilige Nikolaus sein???

            Nein, liebe Leut´- darauf fall ich nicht herein.

            Sankt Nikolaus war doch kein Hampelmann,

            den man ins Kaufhaus hängen kann!

            Ein Heiliger, der schaut anders aus!

            Der sagt nicht: Kauft, und gebt viel aus!

            Der sagt: helft anderen Menschen in der Not!

            Helft ihnen, wieder zu glauben an Gott!

            Dient eurem Nächsten und seid zu ihm gut,

            sucht Traurige auf und macht ihnen Mut!

Die Kinder des Kinderhauses begrüßten mit Liedern und Versen den heiligen Mann und unterstrichen hierbei, die Unterschiede zwischen dem Werbe-Weihnachtsmann und dem Heiligen Bischof, dessen Ziel es immer war, anderen Menschen in der Not zu helfen und Jesus nachzufolgen.

In der Predigt, erzählte Nikolaus den Kindern eindrucksvoll vom Kornwunder in der Stadt Myra und wie Gott hier am Werk war.

Stadtpfarrer Vogl ergänzte noch, dass Bischof Nikolaus deshalb zum Heiligen wurde, weil er sich für die Menschen eingesetzt hat. „Er hat ihre Not gesehen und nicht weggeschaut. Es ist wichtig, dass es Vorbilder wie den Heiligen Nikolaus gerade in unserer Zeit gibt!“

Zum Abschluss des Gottesdienstes gab Bischof Nikolaus den Kindern und den Erwachsenen noch folgende Worte mit auf den Weg, bevor er, wie es der Brauch ist, an alle Kinder Lebkuchen und Mandarinen, als Dank für die schönen Lieder, Gedichte und Gebete.

„Nun fragt ihr: Wie soll´s weitergehen?

– Versucht, das Gute mehr zu sehen!

Advent ist eine gute Zeit!

Macht euch für´s Weihnachtsfest bereit!

Am Abend euch zusammenfindet,

wenn der Adventskranz angezündet,

und singet Lieder froh und gern,

vom Kommen unseres Gott und Herrn.

Was ich gesagt, sollt ihr bedenken,

dann will zum Schluss ich euch beschenken!

So folget, wenn ihr geht nach Haus,

dem Beispiel von Sankt Nikolaus!

Doch nicht nur für die Kinder gab es eine kleine Überraschung zum Abschluss des Gottesdienstes, auch Stadtpfarrer Thomas Vogl wurde überrascht.

Gemeindereferentin Gertrud Hankl und die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Christian Mittereder und Andreas Grillmeier, gratulierten Stadtpfarrer Vogl im Namen des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung, für sein 10-jähriges Wirken in Waldsassen und überreichten einen kleinen Geschenkkorb mit Spezialitäten aus der Region. Zusätzlich wurde eine Karte, unterschrieben von vielen Pfarrangehörigen überreicht. Mittereder würdigte das segensreiche Tun des Stadtpfarrers und lobte sein Engagement, seine seelsorgerische Tätigkeit und sein stets offenes Ohr, für alle Belange der Pfarrei.

Auch die Kinder gratulierten mit einem Gedicht und Blumen und sprachen aus, was sich viele in der Pfarrei wünschen: „das ist doch klar, bleib in Waldsassen noch viele Jahr.“

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Text: M.Demmer

Bilder: R.Ehrmann

Goldenes Rauchfass für langjährigen Altardienst

P1080061Die traditionelle Adventfeier der Basilika- Ministranten am Nachmittag des 1. Adventsonntag im großen Saal des Katholischen Jugendheimes bildete wiederum den Rahmen für die die Ehrung und Auszeichnung engagierter und langjähriger Altardiener. Rebecca Fuhrmann, Florian Ernstberger und Michael Schnurrer für zehnjährigen treuen Dienst ausgezeichnet.
Ministrantensprecher Dominik Boll freute sich viele Eltern und Geschwister, Omas und Opas im wieder vollbesetzten Jugendheim-Festsaal begrüßen zu dürfen. Mit Applaus begrüßt wurden Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Marianus Kerketta und Pastorale Ministrantenbeauftragte Gertrud Hankl. Nach dem Auftritt der Gruppe Tobias mit „Wenn der Nikolaus im Himmel bleibt“ freute sich auch Stadtpfarrer Thomas Vogl über den guten Besuch der Adventfeier die für ihn immer ein besonderer Termin im Jahresablauf sei. Dies zeige auch welch guter Geist in der Gemeinschaft der Ministranten herrscht. Sein Dank gelte nicht allein den engagierten Ministrantinnen und Ministranten sonder gleichzeitig auch den Familien die hier mit dahinter stehe, sagte der Stadtpfarrer. Thomas Vogl gab das Kompliment weiter, dass er anlässlich der Fernsehübertragung Anfang des Jahres bekommen habe, wo beim Einzug und auch beim Gottesdienst die große Schar der Ministranten ein besonderes Augenmerk bekommen hätten. Ein Dankeschön galt auch allen die sich als Gruppenleiter und Gruppenleiterin, als Planschreiber und sonstige Aufgaben zusammen mit Gemeindereferentin Gertrud Hankl sorgen. Mit ein paar Gedanken zum Advent rundete Stadtpfarrer Thomas Vogl sein Grußwort ab.
Die Gemeindereferentin freute sich, dass es mit der neuen Leiterrunde um Dominik Boll alles so gut in der großen Ministrantenschar klappt und diese fast alles im Alleingang schon machen. Gertrud Hankl wies mit dem Plakat auf die Sternsinger- Aktion 2016 hin die unter dem Motto: „Segen bringen – Segen sein“ steht und der Erlös für Kinder in Bolivien bestimmt ist. Wir sammeln nur Geld für die Kinder in Bolivien, betonte Gertrud Hankl. Die Gemeindereferentin rief die Ministrantinnen und Ministranten sowie Eltern als Begeleitpersonen auf sich wieder recht zahlreich daran zu beteiligen. Mitmachen können auch daran interessierte Kinder ab der 3. Klasse. Ausgabe der Gewänder und gemeinsame Singprobe ist am 19. Dezember um 17 Uhr im Ministrantenheim.
Im Anschluss an zwei weitere Darbietungen mit „Verrückte Weihnachten“ und „Das Christkind beim Finanzamt“ freute sich Dominik Boll dann zusammen mit Stadtpfarrer und Gemeindereferentin eine Reihe der Altardienerinnen und Altardiener für deren Engagement als Panschreiber und Einteiler für Beerdigungen mit einem Geschenk ein Dankeschön zu sagen sowie für langjährigen Ministrantendienst mit Urkunde und Geschenk zu Ehren. Urkunde und einen Gutschein konnten für 5 Jahre entgegennehmen: Sebastian Boll, Corina Bönisch, Karl Heinrich, Jakobi Meyer, Jakob Rustler, Marika Rustler, Anja Schafleitner, Valentin Schmeller, Lea Sommer und Felix Sommer. Mit einem goldenen Mini-Rauchfass und Urkunde wurden für zehnjährigen treuen Dienst Rebecca Fuhrmann, Florian Ernstberger und Michael Schnurrer geehrt. Im Anschluss besuchten St. Nikolaus und Knecht Ruprecht die „Lausbuben Gottes“ und hatten neben Lob und Tadel, einige Kino-Gutscheine sowie Schokonikoläuse und den „Ministranten- Waldsassen-Bleistift“ für alle in seinem Sack dabei.

Bild & Text: G.Koch

Elfriede Rosner neue Kommunionhelferin

P1070425Elfriede Rosner hat die Bischöfliche Beauftragung als weitere Kommunionhelferin in der Pfarrei Waldsassen erhalten. Beim Sonntag-Vorabendgottesdienst überreichte Stadtpfarrer Thomas Vogl ihr die von Bischof Rudolf Voderholzer unterzeichnete Urkunde. Wie der Stadtpfarrer dabei sagte, wird Elfriede Rosner diesen Dienst vor allem in der Krankenhauskapelle und  auf den Stationen des Krankenhauses ausüben. Elfriede Rosner versieht seit vielen Jahren schon hier den Mesnerdienst und wird mit ihrer neuen Aufgabe für Ruhestandsgeistlichen Andreas Bock eine große Hilfe sein. Stadtpfarrer Thomas Vogl gratulierte namens der Pfarrei und sagte Elfriede Rosner ein Vergelts Gott für ihre Bereitschaft.

Bild & Text: G.Koch

Ökumenischer Kinderbibeltag

P1070422„Auserwählt – Weitererzählt“ unter diesem Leitgedanken stand der diesjährige Ökumenische
Kinderbibeltag am vergangenen Samstag im Katholischen Jugendheim, Basilika und evangelischen Kirche. Mit rund achtzig Kindern durfte sich das Team um Annette Spreitzer-Hochberger von der evangelischen und Monika Mittereder von der katholischen Seite her, unterstützt von vielen Helferinnen, über eine wieder gute Resonanz freuen. 

  In den dafür zur Verfügung stehenden sechs Stunden erfuhren die Kindergarten- und Grundschulkinder viel für sie Interessantes über die Aussendungsvollmacht  Jesu an seine Jünger auf der biblischen Grundlage des Matthäus-Evangeliums. Gestartet wurde im großen Jugendheimsaal wo alle Kinder von der Handpuppe „Christine“ mit Dagmar Selch und der rasenden Reporterin „Rosa“ Annette Spreitzer-Hochberger (bunt gekleidet und langen roten Haaren) mit dem Lied „Einfach spitze das du da bist“ begrüßt wurden. Anschließend starteten dann die Kindergartenkinder und Kinder im Grundschulalter in die getrennt laufende Gruppenphase wo alle Räume des Katholischen Jugendheimes in Beschlag genommen wurden. In beiden Altersschichten bildete ein kleines „Steck-Kreuz“ den Mittelpunkt der biblischen Erzählungen.
    Die Kindergarten-Kinder erfuhren beim bunt Bemalen ihrer beiden Kreuzbalken von ihren Betreuerinnen was mit dem Wort „Weitererzählen“ gemeint ist – die Jünger erhielten mit ihrer Aussendung von Jesus weiter zu erzählen. Anschließend machte man sich auf den Weg zur Basilika wo Maria Sagstetter bereits auf im Chorraum auf sie wartete. Hier erfuhren sie einiges über die auf dem Chorgestühl stehenden Apostel. Dabei kamen dann auch Stadtpfarrer Thomas Vogl und der evangelische Diakon Fritz Lieb hinzu und hielten mit ihnen eine kurze Andacht. Mit dem anschließenden gemeinsamen Mittagessen der kleinen und großen Kinder ging der Bibeltag für die Kindergartenkinder zu Ende. 
  Die grundschulaltrigen Mädchen und Buben gingen, aufgeteilt in mehreren Gruppen am Vormittag der Frage nach „Wie sieht meine Verbindung zu Gott aus ? und mit welchen Farben und Muster drücke ich meine Freude beim Bemalen des ersten Teilstückes meines Steckkreuzes dadurch aus? „. Zur Mittagszeit traf man zum gemeinsamen Essen mit den Kindergartenkindern zusammen. Am Nachmittag mussten dann noch drei Stationen besucht werden. Währen die einen in der Basilika zusammen mit Maria Sagstetter sich mit den Aposteln oberhalb des Chorgestühls sich befassten, ging eine andere Gruppe in die evangelische Kirche wo Annette Spreitzer-Hochberger die dort auf Bildern dargestellten vier Apostel erklärt bekamen.
In einem Klassenzimmer der Klosterschule befassten sich die Kinder zusammen mit Schwester Hanna-Maria mit dem „Weitererzählen“ über Jesus und Schwester Felicitas gestaltete mit den Kindern den zweiten Kreuzbalken. 
  Hernach trafen sich Kinder und Eltern zur abschließenden Andacht in der Basilika wo sie von Stadtpfarrer Thomas Vogl und dem evangelischen Diakon Fritz Lieb begrüßt wurden. Beide freuten sich, dass der Kinderbibeltag immer wieder großen Zuspruch findet und Bedankten sich bei den Organisatoren und Helfern. Jesus habe seine Jünger auserwählt damit sie weiter von ihm erzählen was sie selber erfahren haben. Diakon Fritz lieb erläuterten den Kindern mit einer Körpermeditation die Kreuzesform. Stadtpfarrer Thomas Vogl demonstrierte ihnen, was die beiden bunt angemalten kleinen Balken alles aussagen können und dann zusammengefügt als Kreuz von Jesus erzählen. Anschließend segnete der Stadtpfarrer die kleinen Kreuze die die Kinder an das gemeinsam Erlebte bei diesem ökumenischen Kinderbibeltag erinnern soll. 

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Text & Bilder: G.Koch

Pray for Paris - Zu den Terroranschlägen in Paris

candles-492171 1280Im stillen Gebet gedenken wir der Opfer der barbarischen Terroranschläge in Paris. Gott, der allein Herr ist über Leben und Tod, über diese Welt und ihre Menschen, schenke den Toten das ewige Leben.

In Trauer beten wir für die Angehörigen der Opfer, für die vielen Verletzten, für die Einsatzkräfte, die Regierenden und alle Menschen guten Willens, die sich um Frieden und Versöhnung mühen.

Für alle, die in blindem Haß und Fanatismus gefangen sind, erbitten wir Gottes Heiligen Geist, der zur Umkehr bewegt und erkennen lässt, was wahr und recht ist.

Bild: www.pixabay.com

Ergebnis des Künstlerwettbewerbes zur Neugestaltung des Altarraumes in der Basilika vorgestellt.

E7D 4365Bei der Jurysitzung am 23. Oktober war die Entscheidung bereits gefallen und nachdem diese in der Sitzung der Kommission für Kirchliche Kunst am 28. Oktober angenommen wurde, konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl nun den Siegerentwurf von Herrn Herbert Lankl aus Thannhausen/Bärnau der Öffentlichkeit vorstellen, ebenso auch die Modelle der weiteren Wettbewerbsteilnehmer.

Im Großen Saal des Kath. Jugendheimes wurde kurz das Verfahren bei der Jurysitzung geschildert und die Modelle im Einzelnen besprochen. Am Wettbewerb hatten teilgenommen: Erwin Otte (Reuth), Lutzenberger & Lutzenberger (Bad Wörishofen), Robert Weber (Grafing), Josef Sailsdorfer (Neufraunhofen), Atelier Arnold + Eichler, Heroldsberg.

Jury und Kunstkommission heben die gelungene Ausführung und Anordnung der liturgischen Ausstattung hervor. Altar, Ambo und Priestersitz befinden sich auf einer Ebene und bilden eine Diagonale, die den inneren Zusammenhang der liturgischen Orte und ihre Bedeutung herausstellen. Das gewählte Material (Auerkalk Klassik, in geschliffener Ausführung) fügt sich harmonisch in den Kirchenraum ein, besonders in der durch die Innenrenovierung gewählte Farbfassung aus der Erbauungszeit. In ihrer klaren Formsprache erhalten sie in der reich ausgestatteten Basilika Präsenz und Würde.

Der selbst anwesende Künstler Herbert Lankl erläuterte kurz sein Werk und die ihn dabei anregenden Gedanken. Er freut sich sehr, in dieser besonderen Kirche, die ihm ja von Kindheit auf vertraut ist, nun arbeiten zu dürfen.

Im Rahmen der Innenrenovierung von Langhaus und Vierung wird im Jahr 2017 zum Abschluss die Realisierung erfolgen und die Feier der Altarweihe stattfinden.

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Bilder: R.Ehrmann

"Wie Sankt Martin will ich werden ..."

E7D 4200Beim feierlichen Martinszug vom Kinderhaus – musikalisch begleitet von der Münchenreuther Bauernkapelle und mit Gedanken und Gebeten gesprochen von Markus Scharnagl – zogen die ganz Kleinen aus der Krippe bis hin zu den Schulkindern des Hortes, also die große „Familie“ des Kinderhauses St. Michael zur Basilika, um dort in der Andacht an das Leben und das große Beispiel des Hl. Martin zu erinnern.

Stadtpfarrer Thomas Vogl meinte in seiner Begrüßung: „Es ist schon viel, wenn die Erinnerung an den Heiligen Martin wach gehalten und das alte Brauchtum an seinem Festtag gepflegt wird. Es ist schon viel, wenn auch in unseren Tagen sein Beispiel nachgeahmt wird und den vielen Notleidenden hier in unserem Land und weltweit geholfen wird, weil wir bereit sind zu teilen. Es ist aber das Wichtigste, dass wir wie Martin erkennen für wen wir das letztlich tun und worin der Grund für unser Leben als Christen liegt, in Jesus Christus selbst, der uns in jedem Geringsten dieser Welt wirklich begegnet, aber auch herausfordert. Darum sind wir auch beim Martinszug hinter dem Kreuz her gegangen. Wie Martin folgen wir dem Herrn nach, wenn wir in Liebe füreinander da sind und teilen.

Die Kinder brachten dies im Spiel und ihren Liedern zum Ausdruck: „Viele Menschen gehen vorüber. Sie sehen den Bettler, doch seine Armut interessiert sie nicht. Martin hilft – er sieht nicht weg!  Er sieht die Not der Menschen. Sehen wir sie auch noch? Wie Sankt Martin will ich werden, wie Sankt Martin möchte’ ich sein. Andren Gutes tun auf Erden: Dafür bin ich nicht zu klein.“

Nach der Segnung und dem Verteilen der Martinshörnchen für die Kinder und einem kleinen Büchlein über das Leben des Heiligen und die Legenden um sein Wirken hatte der Elternbeirat noch zu Glühwein und Leberkässemmeln auf dem Basilikaplatz eingeladen.

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Bilder: R.Ehrmann

Neues Kunstwerk in unserer Basilika


E7D 4134 fusedDIESSEITS nennt sich das Werk von Raoul Kaufer, das seit einigen Tagen in unserer Basilika ausgestellt ist. Im Kern ist das Werk bloss ein weisses T-Shirt. Billigst hergestellt irgendwo im Armenhaus dieser Erde wurde es
zum alltäglichen Kleidungsstück nahezu auf der ganzen Welt, auch bei den Wohlhabenden. Ein schlichtes weisses Hemd: Symbol für die ganze Weltgemeinschaft der Menschen auf dem Globus, mit all ihren Problemen, aber dennoch in Gemeinschaft verbunden, hier sichtlich zusammengehalten in einer weiten Umarmung.

Raoul Kaufer wurde 1957 in Weidenau / Siegen geboren. 1983 Diplomabschluss des Studiums der Psycologie an der Universltät Regensburg. 1987 Staatlicher Förderpreis für junge Künstler des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Forschung. Seit 1990 analoge und digitale Kunst(medien)/Aufträge aus Wirtschaft und Verwaltung.

 

Text: entnommen aus der Begleitbroschüre "Raoul Kaufer Diesseits"

Bild: R.Ehrmann