Adventfeier der Ministranten

IMG 5232Die Adventfeier der Ministranten bildete wieder den Anlass um langjährige und engagierte Ministranten zu ehren. U.a. wurde Maximilian Schmeller für seinen zehnjährigen treuen Dienst geehrt und mit dem „Goldenen Rauchfass“ ausgezeichnet.

Christian Döllinger und Dominik Boll freuten sich viele Eltern und Geschwister sowie Omas und Opas begrüßen zu dürfen. Besondere Willkommensgrüße galten Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Marianus Kerketta und der pastoralen Ministrantenbeauftragten Gertrud Hankl. Christian Döllinger bedankte sich bei der Gruppe „Franziskus“ die unter Leitung ihres Gruppenchefs Dominik Boll für das leibliche Wohl der Gäste mit Kaffee, Glühwein und weihnachtlichem Gebäck an diesem Nachmittag verantwortlich zeichnete.
Wie Stadtpfarrer Thomas Vogl in seiner Begrüßung sagte, sei es eine schöne Tradition dass sich gleich zum Beginn des Advents die große Ministrantenschar zusammenfindet. Wenn man in großer Gemeinschaft zur Feier der Liturgie, wie zum Beispiel an Ostern auftrete, habe dies auch Wirkung nach außen. Die Menschen beeindrucke so etwas, sagte der Stadtpfarrer. Natürlich kommt auch vor, dass nicht alle Eingeteilten auch ihren Dienst wahrnehmen und dies sei weniger schön. Was immer auch die Gründe sein mögen, sollte man zumindest für Ersatz sorgen. Man sollte schon überlegen, ob man nein sage, wenn man trotzdem ja sagen könnte, wie zum Beispiel bei Beerdigungen, so der Stadtpfarrer weiter. Er bat die Eltern mit drauf zu achten, dass alles seine Ordnung hat. Trotz der etwas mahnenden Worte sagte der Stadtpfarrer allen die sich um einen reibungslosen Ablauf im Ministrantendienst sorgen, allen voran Gertrud Hankl, den beiden Ministrantensprechern Dominik Boll und Christian Döllinger, den Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, Planschreiber ein herzliches „Vergelt`s Gott“ für ihre Bemühungen. Gertrud Hankl schloss sich den Dankesworten an und hob besonders das Engagement der Leiterrunde hervor, die fast alles im Alleingang erledige.
Anschließend überraschten dann die Ministrantinnen und Ministranten Gruppenweise ihre Gäste mit einem beeindruckenden Unterhaltungsprogramm. Den Anfang machte die Gruppe Matthias mit ihrem Vortrag „Der Bratwurstbrauch“ aus der Feder von Neugirg, gefolgt von der Gruppe Tobias mit ihrem „Weihnachtstraum“. Besonderen Applaus bekamen Isabella Haberkorn, Veronika Reith, Johanna Urbanek und Marika Rustler die als Sängerinnen, begleitet von Christian Döllinger am Akkordeon, nach der Melodie Maurer G`stanzl und Refra Holadiria …. das abgelaufene Jahresprogramm 2016 Revue passieren ließen. Weiter ging  es mit der Gruppe Maximus und ihrem „Aufgeregten Weihnachtsgedicht“ sowie  der Gruppe Thaddäus mit der „Weihnachtsfahrt“.
Danach freuten sich Dominik Boll und Christian Döllinger die Ministranten Max Siller, Fabian Forster, David Fischer, Maximilian Ernstberger und Ministrantin Anja Mittereder für fünfjährigen Ministrantendienst mit einer Urkunde sowie Maximilian Schmeller für zehn Jahre mit dem traditionellen „Goldenen Rauchfass“ ehren und auszeichnen zu können. Gertrud Hankl und Stadtpfarrer Thomas Vogl gratulierten den Jubilaren. Im Anschluss wurden mit dem Lied „Last uns froh und munter sein… „ der Nikolaus samt Knecht Ruprecht begrüßt. Im goldenen Buch standen dabei Lob und auch Tadel über so manchen der „Lausbuben Gottes“ darin geschrieben. Für alle gab es am Schluss wie jedes Jahr kleine Geschenke

Sternsinger-Aktion 2017

Motto: Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und Weltweit

Gemeindereferentin Gertrud Hankl wies bei der Adventfeier mit dem Plakat auf die Sternsinger- Aktion 2017 hin und lud Kinder Jugendliche und auch Erwachsene ein, hier wieder mitzumachen. Um möglichst viele Gruppen am 4. und 5. Januar zum Besuch in die Häuser aussenden zu können, wurden die Ministranten und Ministrantinnen aufgerufen, auch im Freundeskreis um Teilnehmer zu werben. Teilnehmen können Buben und Mädchen ab der 3. Klasse. Ohne Eure Hilfe kann die Botschaft von der Geburt Jesu nicht von Haus zu Haus getragen werden, sagte die Gemeindereferentin. Mit den gesammelten Spenden werde Not leidenden Kindern auf den Philippinen und in der ganzen Welt geholfen. Die Gewänderausgabe erfolgt am Samstag, 17. Dezember um 17 Uhr im Ministrantenheim. Daran schließt sich um 17.30 Uhr die Gruppeneinteilung an. Bei dieser Gelegenheit werden auch die Lieder mit eingeübt. Anmeldungen sollten bis 11. Dezember im Pfarrbüro und Sakristei erfolgen.

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Bilder : M.Scharnagl

8.Ökumenischer Bibeltag 2016 - "BarmHERZigkeit - Pack dein Herz und komm

P1110674Rund 80 Kinder – Vorschulkinder und Schulkinder der 1.-6. Klasse – folgten der Einladung der katholischen Pfarrgemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde zum ökumenischen Bibeltag und versammelten sich im großen Saale des katholischen Jugendheims.

Nach dem Anfangslied „Einfach spitze“ begrüßte die christliche Christine die vielen Kinder unter ihnen auch Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pater Romanus und Diakon Fritz Lieb, als die neugierige Reporterin Herta Herzig  alias Annette Spreitzer-Hochberger durch den Saal streifte und nach dem Grund der Versammlung fragte. Als sie hörte, dass es um eine spannende Geschichte mit Räubern und einen barmherzigen Mann geht, hatte sie Feuer gefangen.

Nach dem Rap „Barmherzigkeit“ leerte sich der Saal und die Kinder gingen mit ihren Betreuerinnen in die verschiedenen Räume des Jugendheims. Hier hörten sie die ganze spannende Geschichte und viele Möglichkeiten, um barmherzig zu sein und HERZ zu zeigen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen – Nudeln mit Bolognesesoße – wurden die Vorschulkinder verabschiedet. Die Schulkinder durften am Nachmittag verschiedene Stationen absolvieren.

Im kleinen Saal des Jugendheims erfuhren die Kinder von Mitgliedern des Roten Kreuzes, wie sie selbst Erste Hilfe leisten können.

Pater Romanus empfing die Kinder im Ministrantenheim und brachte ihnen die geistigen und leiblichen Werke der Barmherzigkeit näher, bevor er ihnen die modernen Werke der Barmherzigkeit mit auf den Weg gab.

Im evangelischen Gemeindesaal malten die Kinder unter Anleitung von Brigitte Sommer Herzen auf Leinwände, um sich an diesen Tag und das Thema zu erinnern.

Beendet wurde der ereignisreiche Tag mit einer Andacht in der evangelischen Friedenskirche mit Diakon Fritz Lieb und Pater Romanus. Die Kinder der dritten Klasse gestalteten diese mit der klanglich untermalten  Bibelgeschichte vom barmherzigen Samariter und selbst verfassten Fürbitten. Mit dem Lied „Herr, wir bitten, komm und segne uns“ und dem Segen wurde dieser Tag beendet.

Martinszug des Kath. Kinderhauses St. Michael

E7D15419Am Festtag des Hl. Martin zogen am Abend die Kinder des Kinderhauses zusammen mit den Familien und den Mitarbeiterinnen mit ihren Laternen zur Basilika. Dem Kreuz folgend trugen sie stolz ihre Laternen und wurden von den Liedern der Münchenreuther Bauernkapelle und Gedanken zum Hl. Martin, vorgetragen von Herrn Markus Scharnagl, begleitet. Vor dem Portal der Basilika wurde zunächst ein gemeinsames Martinslied gesungen, bevor bei der Andacht die berühmte Szene des Mantelteilens mit dem Bettler von zwei Kindern des Kinderhauses gespielt wurde. In den Fürbitten gedachte man all der Menschen, die auch heute auf das Teilen angewiesen sind und erbat für sie Gottes Segen.
Mit einem gesegneten Martinshörnchen gingen dann die Kinder zusammen mit ihren Eltern auf den Basilikaplatz hinaus, wo der Elternbeirat noch für das leibliche Wohl sorgte.
 
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Neuer Pilsner Bischof erstmals zu Besuch in Waldsassen

DSC 0071Im Rahmen einer Dekanatskonferenz des Dekanates Tirschenreuth konnte Dekan Thomas Vogl den neuen Pilsner Bischof Tomas Holub in Waldsassen begrüßen. Vor seinem Besuch der Pfarrei Eger nutzte er die Gelegenheit zu einem ersten Freundschaftbesuch, um die guten Kontakte seit der Grenzöffnung weiter zu pflegen. Im Austausch erläuterte er seine ersten Eindrücke der Situation in der Diözese Pilsen und sah für sich selbst zunächst als vorrangige Aufgabe, im ersten Jahr gut hinzuschauen und hinzuhören, bevor dann Konzepte überlegt und Entscheidungen getroffen werden können. Seitens des Dekanates versicherte Dekan Thomas Vogl, dass die bestehenden Kontakte gepflegt und mögliche Projekte auch weiter unterstützt werden.
 
Bild: Paul Zrenner

Ehejubiläumsfeier in der Basilika

IMG 4844Mit einem Zitat von Alfred Hitchkock begrüßte der Sprecher des Sachausschuss Ehe und Familie im Pfarrgemeindrat Markus Scharnagl die Ehejubilare.
Bereits zur festen Tradition gehört die Feier der Ehejubiläen am Kirchweihsonntag in der Basilika.
In seiner Predigt während des Dankgottesdienst hat Pfarrer Thomas Vogl erläutert, was sich hinter dem Geheimniss eines langjährigen Ehelebens verbirgt.
Vogl zog den Vergleich mit einem Pfarrhaus. Er zitiert den Lyriker Reiner Kunze, in dessen Gedicht Pfarrhaus es heißt: "Wer bedrängt ist findet ein Dach und Mauern. Und muss nicht beten".
Ähnlich sei die Ehe, so Pfarrer Vogl. Sie gibt Geborgenheit und Sicherheit, man läßt sich gegenseitig Raum und stellt keine Bedingungen.
Nach der Segnung der Paare fand im Jugendheim ein Stehempfang statt.  Markus Scharnagl konnte dort 15 Ehepaare begrüßen.
Unter ihnen die Ehepaare Rudolf und Anna Ulrich, Adolf und Marianne Hart, Kurt und Marianne Heinzl sowie Josef und Irmgard Weber die allesamt ihr 60-jähriges Ehejubiläum feiern konnten.
Tiefster Respekt und höchste Anerkennung gebührt den Jubilaren. Jeder hat sicherlich ein anderes Erfolgsrezept für eine langanhaltende funktionierende Ehe für sich gefunden erklärte Scharnagl.
Die Worte von Alfred Hitchkock geben das etwas humorvoller wieder. Er sagte: "Richtig verheiratet ist ein Mann erst dann, wenn er jedes Wort versteht, das seine Frau nicht gesagt hat."
Mit Blick in die Runde und einem Augenzwickern merkte Scharnagl an, das dieses Rezept vielleicht beim ein oder anderen Paar Anwendung findet.
Zum Abschluss konnten sich die Jubelpaare als Erinngerungsgeschenk noch eine Kerze aussuchen, die von den Damen des Sachausschuss Ehe und Familie gestaltet wurden.

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Beitrag & Bilder: M.Scharnagl

Eva Pöllinger für Freiwilligendienst in Tansania entsandt

E7D14642Beim Festgottesdienst am Erntedanksonntag hat Stadtpfarrer Thomas Vogl Eva Pöllinger mit einem Segensgebet für ihren beginnenden Freiwilligendienst in Tansania entsandt. Bis Juli 2017 wird sie im Rahmen dieses Dienstes der Diözese Hildesheim gemeinsam mit anderen jungen Menschen verschiedenste Tätigkeiten im sozialen und caritativen Bereich übernehmen. Pfarrer Vogl dankte Eva Pöllinger herzlich für ihr Beispiel und wünschte ihr viele gute Erfahrungen, aber auch viel Kraft für alle Aufgaben. Als langjährige und stets zuverlässige Ministrantin wird sie daher nicht nur ihrer Familie, sondern auch der Pfarrei in dieser Zeit sehr fehlen, aber ihre Entscheidung verdient höchsten Respekt. Mit einem kleinen Präsent und einer Erinnerung an die Basilika verabschiedete sich Pfarrer Vogl mit den besten Wünschen für ihren Dienst und eine gesunde Heimkehr nach Waldsassen.

Eröffnung des Rosenkranzmonats in der Pfarrei

E7D14634Mit einer feierlichen Rosenkranzandacht vor dem ausgesetzten Allerheiligsten in der Basilika wurde am Samstag vor der Vorabendmesse der Rosenkranzmonat feierlich eröffnet.

Jeden Tag wird der Rosenkranz in der Basilika bzw. den weiteren Kirchen und Kapellen der Pfarrei gebetet. Eine Besonderheit ist auch die Rosenkranzprozession am zweiten Sonntag im Oktober, die entlang des Stationsweges, der alle Geheimnisse des freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranzes in Bildstöcken aus der Barockzeit zeigt, hinauf zur Kapplkirche gebetet.

Pater Romanos Werner OSB neuer Pfarrvikar in der Pfarrei Waldsassen

IMG 0219Pater Romanos Werner ist seit dem vergangenen Wochenende als weiterer Pfarrvikar in der Pfarrei St. Johannes in Waldsassen. Beim Sonntagsgottesdiensten stellte Stadtpfarrer Thomas Vogl ihn den Pfarrangehörigen vor. Pater Romanos wird vorerst für ein Jahr neben dem bisherigen Pfarrvikar Pater Marianus Kerketta Stadtpfarrer Thomas Vogl in seiner Seelsorgearbeit unterstützen. Vogl wünschte dem Neuen einen guten Start und eine schöne Zeit in Waldsassen. Stadtpfarrer Thomas Vogl freut sich, dass nachdem Pater Romanos künftig im Altenheim St. Maria wohnt, die Heimbewohner wie gewohnt am Dienstag um 18 Uhr wieder Heilige Messe feiern können. Wie Pater Romanos sagte, freue er sich hier in der Pfarrei Waldsassen Stadtpfarrer Thomas Vogl mit unterstützen zu dürfen.

Pater Romanos Werner stammt aus Brand in der Oberpfalz und ist Mönch der Benediktinerabtei Niederaltaich in Niederbayern und war dort 21 Jahre tätig. Nach seiner Ausbildung in Theologie an den Universitäten in Regensburg und Würzburg und in Kirchenmusik an der Kirchenmusikschule Regensburg, war Pater Romanos Werner in Niederaltaich Lehrer am Gymnasium der Abtei. Er ist Mönch im Byzantinischen Ritus. Dies ist eine Besonderheit der Abtei, denn ein Teil der Mönche lebt nach den Traditionen des ostkirchlichen Mönchtums. In diesem Ritus hat Pater Romanos Werner 1999 die Mönchsweihe empfangen und wurde 2001 vom Bischof von Passau zum  Priester geweiht. Wie Pater Romanos Werner bereits vor seiner offiziellen Vorstellung im Pfarrbrief schon schreibt, freue er sich nach Jahren im Kloster auf die Arbeit in der Pfarrseelsorge.

Bild & Textbeitrag: Georg Koch

Mensch, Meier!“ – „Wir sind doch alle aus dem gleichen Holz geschnitzt.“

Abt Markus Eller, Abtei Scheyern, feiert den 10. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland

E7D14584Die katholischen Verbände der Pfarrei waren wieder von drei Stellen aus mit ihren Bannern und vielen Pfarrangehörigen in einer Sternwallfahrt zur Basilika gezogen, um dann mit den Schwestern der Abtei, Äbtissinnen und Äbten der Mehrerauer Kongregation und Abt Markus Eller OSB von der Abtei Scheyern als Hauptzelebranten und Prediger in die Basilika zum festlichen Gottesdienst anlässlich des 10. Wallfahrtstages in die Basilika einzuziehen. Mitgetragen wurde dabei das Gnadenbild des „Geschändeten Heilands“ wie in der Christuskorpus ohne Arme in Waldsassen genannt und verehrt wird.

Abt Markus betonte in seiner Predigt, wie sehr in die Geschichte und das Schicksal dieses Kreuzes berührt hat und ihm dieses gängige Wort auf der Zunge lag „Mensch, Meier! Was tut der Mensch alles, warum gibt es so viel Gewalt in der Welt, damals und auch heute noch?“ Abt Markus deutete dieses Wort „Mensch, Meier!“ auch als Appell, das Menschsein nicht zu vergessen, einander menschlich zu begegnen, und verwies auf den Christushymnus des Apostels Paulus, der als zweite Lesung im Gottesdienst verkündet wurde, und in dem der Apostel Christus als den bekennt, der Gott nicht gleich blieb, sondern Mensch wurde, in allem dem Menschen gleich, außer der Sünde. Aus diesem Grund schauen Christen beim Gekreuzigten nicht nur auf ein Stück Holz, sondern sehen in ihm den Menschen schlechthin und es stimmt das Wort auf ganz tiefe Weise, dass wir doch alles „aus dem gleichen Holz geschnitzt sind“ und so Jesus Christus in seinem Menschsein für die Menschen nachfolgen sollen. „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hingab.“ verkündet das Johannesevangelium.

Mit dem Gebet der Vereinten Nationen, dass über alle Völker und Religionen hinweg ein verantwortungsbewusstes Menschsein für die Menschen und die ganze Schöpfung erbittet, beschloss Abt Markus seine beeindruckende und bewegende Predigt, die lange über diesen Wallfahrtstag hinaus in Erinnerung bleiben wird.

In den Anliegen für Kirche und Welt, das Nachbarland Tschechien und Europa, für die Kranken und Notleidenden wurden vor dem Gnadenbild die Fürbitten gesprochen und so das Vertrauen auf den, der für die Welt und zu ihrem Heil Mensch geworden ist, zum Ausdruck gebracht.

Nach dem festlichen Gottesdienst, der vom Basilikachor, den Solisten, Orchester und Organistin unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Andreas Sagstetter mit der Krönungsmesse von Wolfgang Amadeus Mozart gestaltet wurde, segneten Abt Markus und Abt Johannes von der Abtei Himmerod die Gläubigen einzeln mit den Kreuzreliquiaren der Pfarrei und Abtei.

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Zeltlager der Ministranten

IMG 0922Gleich in der ersten Ferienwoche machten sich die Minis auf ins Zeltlager.  Diesmal gings zum Zeitlerweiher in der Nähe von Rothenbürg. Über 30 Kinder und Jugendliche verbrachten dort spannende und interessante Tage mit Spiel, Olympiade, Nachtwanderung und dem Besuch der Rettungshundestaffel Schwarzhofen. Natürlich wollten auch wieder andere Gruppen den Wimpel klauen und überfielen des Nachts das Lager. Aber er konnte erfolgreich verteidigt werden. Alle waren sich einig: nächstes Jahr fahren wir wieder.

Heilige-Leiber-Fest mit Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Regensburg

E7D 9170In der seit über 250 Jahren bestehenden Tradition feierte am ersten Sonntag im August die Pfarrgemeinde zusammen mit der Abtei das „Heilige-Leiber-Fest“ in der Basilika. Zum Festgottesdienst begrüßte Stadtpfarrer Thomas Vogl Dompropst Dr. Wilhelm Gegenfurtner aus Regensburg.

Dieser verwies in seiner Predigt auf das bekannte Heiligen-Lied „Ihr Freunde Gottes allzu gleich, verherrlicht hoch im Himmelreich“, das in bedrängter Zeit zu Beginn des 17. Jahrhunderts entstand. „In der Folge“ – so Dompropst Dr. Gegenfurtner weiter, - „wurden auch in der Kunst des Barock, in Kirchen wie der prächtigen Barockkirche Waldsassen, die Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass der Himmel unser Ziel und unsere Heimat ist. Die Heiligen, besonders auch die in der Basilika verehrten Heiligen Leiber, haben dieses Ziel erreicht und sind uns von dort her Fürsprecher und weiterhin Vorbilder im Glauben. Sie haben in ihrem Leben das erfüllt, wovon auch die Texte der Schrift sprechen: ‚Glaube ist: feststehen in dem, was man erhofft.’ – so der Hebräerbrief. In dieser Haltung ist der Auftrag Jesu zu erfüllen: ‚Legt euren Gürtel nicht ab und lasst eure Lampen brennen!’ Diese Wachsamkeit für Gott und die Mitmenschen hatten die Heiligen. Sie zu ehren, heißt diese Wachsamkeit auch im eigenen Leben als Christen zu erfüllen und damit der Kirche und der Welt zu dienen.“

Den Festgottesdienst gestaltete der Basilikachor mit der „Missa pro pace“ für Chor und Bläser, eine Komposition des Eichstätter Domkapellmeister Christian Matthias Heiß.

Zur Reliquienandacht am Nachmittag konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl neben den Gläubigen besonders den Neupriester Thomas Fischer aus Prackendorf/Dieterskircken begrüßen, der zum Abschluss den Primizsegen durch Handauflegung erteilte. 

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Kapiteljahrtag des Dekanates Tirschenreuth

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Der alljährliche Kapiteltag des Dekanates Tirschenreuth wurde mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika begangen. Hauptzelebrant und Prediger war Dekan Thomas Vogl, der mit Regionaldekan Georg Flierl und Prodekan Martin Besold, sowie den Priestern des Dekanates und allen pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gläubigen des Dekanates herzliche begrüßte und eingangs darauf hinwies, dass so das Dekanat nicht nur als Organisationsstruktur, sondern vor allem als Gemeinschaft der Glaubenden, als Kirche erfahrbar wird.

Ausgehend von den Texten des Tages, in denen vom Sehen, Hören und Verkündigen die Rede war, merkte Dekan Vogl an, wie wichtig es sei, die Sinne beisammen zu haben. „Um jedoch mit seinen

Sinnen achtsam zu sein für sich selbst, für Gott und für die Menschen, braucht es ein Herz, das nicht hart wird, wie es Jesus den Menschen seiner Zeit mit den Worten des Propheten Jesaja im Evangelium kritisch veranschaulicht. Maria Magdelena, deren Gedenktag vom Papst zum liturgischen Fest erhoben wurde, war eine Frau, die mit ihrem Herzen achtsam für Christus blieb und gerade deshalb auch erste Zeugin der Auferstehung sein konnte.“ Am Vorabend ihres Festes verwies deshalb Dekan Thomas Vogl  auf sie als Frau, die ihre Sinne für den Herrn beisammen hatte und ihn so erkennen und bezeugen konnte.

Am Ende des Gottesdienstes dankte Dekan Vol im Namen aller Mitbrüder und Mitarbeitern den Priestern, die das Dekanat an einen anderen Wirkungsort verlassen, und ebenso allen Gläubigen, die sich in den einzelnen Gemeinden mit Herz und Wort und Tat für die Weitergabe des Glaubens einsetzen.

Im Anschluss an den Gottesdienst fand noch die Dekanatsversammlung aller Pfarrgemeindesprecherinnen und –sprecher statt, bei der die Orientierungspunkte zur Bildung von Pfarreiengemeinschaften besprochen wurden.

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Bilder: R.Ehrmann

Kirchenaustritte: Offene Leitung des Bistums

Das Bistum Regensburg richtet anlässlich der bekanntgegebenen Austrittszahlen einen Telefondienst für Verärgerte oder Ausgetretene ein. Unter den Telefonnummern 0151/57818237  und 01573/4878428 ist mindestens einer der beiden Priester des Bistums, Johann Ammer oder Manfred Strigl, im Juli und August zwischen 9:00 und 20:00 Uhr fast durchgängig zu erreichen. Dekan Johann Ammer ist Pfarrer in Pilsting und Sekretär des Priesterrats der Diözese: „Ich veröffentlichte bereits im vergangenen Jahr meine Mobilnummer, einfach, um die Gelegenheit für ein persönliches Gespräch zu öffnen. 120 Menschen meldeten sich mit ganz unterschiedlichen Themen. Manche wollten sich Luft machen, erzählen, was sie an der Kirche geärgert hat. Andere waren enttäuscht, andere waren nicht einverstanden mit der Kirchturmpolitik oder kircheninternen Vorgängen. Ich bin noch heute für jedes Gespräch dankbar.“

Manfred Strigl ist Regionaldekan von Weiden und leitet das Exerzitienhaus Johannisthal: „Die Kirchenaustritte sind eine bittere Wirklichkeit, die wir sehen und annehmen müssen. Um zuzuhören, um ein Gesicht zu zeigen, um Rede und Antwort zu stehen und um nicht einfach zur Tagesordnung zurückzukehren: Deshalb bitte ich um das Gespräch und deshalb veröffentliche ich hier meine Handynummer.

„Ich bin gehalten“ Firmung in der Basilika Waldsassen

E7D 8570Am Freitag, 15. Juli 2016, feierte Domkapitular Msgr. Thomas Pinzer zusammen mit Stadtpfarrer Thomas Vogl, Pfarrvikar P. Marianus und Gemeindereferentin Gertrud Hankl den Firmgottesdienst in der Basilika, bei dem 63 jungen Christen der Pfarrei Waldsassen das Sakrament der Firmung gespendet wurde.

Die Predigt leiteten zwei Firmlinge mit einem kleinen Anspiel ein und unterhielten sich zu den Dingen, die vor dem Altar lagen: Kletterseil, Karabinerhaken, Helm. Was denn das bedeuten solle, fragten sie dann Gemeindereferentin Gertrud Hankl, die ihnen auch auf die Sprünge half. Diese Dinge sind beim Klettern eine wichtige Hilfe, geben Sicherheit und Halt. Man kann sich damit schützen und wenn man in der Gruppe geht, kann einer dem anderen damit helfen. Dazu braucht es aber auch das gegenseitige Vertrauen und dass man sich auf den anderen verlassen kann.

Und was das alles mit der Firmung zu tun hat, das erläuterte dann Domkapitular Tom Pinzer in ganz anschaulicher und lockerer Weise mit einem kleinen Geschenk für jeden Firmling, einem kleine Karabinerhaken und der darauf angebrachten Aufschrift „Ich bin gehalten.“ Firmung bedeutet ja Stärkung, - meinte der Firmspender weiter,  Stärkung und Vergewisserung des Glaubens, dass ich von Gott gehalten bin, dass ich ihm ganz und gar vertrauen kann. Was auch immer ich als Mensch tue, ja selbst wenn ich Gott vergesse, so bleibt er mit seinem Versprechen immer da, dass er mich hält und für mich da ist. Daran soll euch dieser kleiner Haken weiter über den Tag der Firmung hinaus erinnern und so sollt ihr heute durch die Gabe des Heiligen Geistes euch gehalten und getragen wissen von Gott.

Nach Absage und Glaubensbekenntnis erbat Domkapitular Pinzer die Gaben des Heiligen Geistes für die Firmlinge, bevor er jedem einzeln durch Handauflegung und Salbung mit Chrisam das Sakrament der Firmung spendete und sie dadurch zu „Vollblutchristen“, wie er meinte, wurden.

Am Ende des Firmgottesdienstes dankten zwei Neugefirmte dem Firmspender für sein Kommen und überreichten eine Zoiglbrotzeit kleines Präsent. Stadtpfarrer Thomas Vogl schloss sich dem Dank an und sagte vor allem Gemeindereferentin Gertrud Hankl für die gesamte Firmvorbereitung und die Gestaltung des Gottesdienstes ein herzliches Vergelt’s Gott, ebenso allen Tischmüttern, Projektleiterinnen, Lektoren und Lektorinnen aus den Reihen der Firmlinge und Herrn KMD Andreas Sagstetter für die musikalische Gestaltung.

Nach dem Auszug stellten sich alle mit dem Firmspender zum gemeinsamen Gruppenbild vor dem Hochaltar und erhielten aus seiner Hand das Erinnerungsgeschenk sowie die Firmzeitung über die Vorbereitungszeit. Am Samstag gestalteten die Firmlinge den Vorabendgottesdienst als Dankmesse für die Firmung.

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Bilder: R.Ehrmann

"Menschenfischer-News" - Firmlinge gestalten Firmzeitung

firmzeitungZum Abschluss der Firmvorbereitung gestalteten 5 Firmkinder unter der Leitung von Robert Ehrmann eine Firmzeitung. Auf insgesamt 6 Seiten werden in kurzen Artikeln die einzelnen Firmprojekte vorgestellt. Ferner kommen der Firmspender Domkapitular Thomas Pinzer, Stadtpfarrer Thomas Vogl und Gemeindereferentin Gertrud Hankl zu Wort. Ein umfangreicher Bildteil wurde ebenfalls mit integriert.

Die "Menschenfischer-News" werden morgen während des Firmgottesdienstes an die Firmlinge und deren Paten kostenlos verteilt.

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Pfarrfest und Sommerfest des Kath. Kinderhauses im Pfarrgarten

E7D 8000Zum traditionellen Pfarrfest hatte am vergangenen Sonntag der Sachausschuss "Feste feiern" des Pfarrgemeinderates in den Pfarrgarten eingeladen. Bei idealem Sommerwetter sind dieser Einladung sehr viele Pfarrangehörige mit deren Familien sowie Gäste aus nah und fern gefolgt.

Zum Festauftakt gab es wie in den Jahren zuvor erneut ein leckeres Mittagessen, das von der Metzgerei Friedl zubereitet wurde. Ferner gab es Bratwürste und Grillfleisch vom Grill. In den Nachmittagstunden liesen sich die Gäste Kaffee und selbstgemachte Kuchen vom reichenhaltigen Kuchenbuffett schmecken.

Auch das Kath. Kinderhaus war wieder mit von der Partie. Unter dem Titel "Mit dem Hasen Felix die Welt entdecken" luden die Kinder zu einer bunten Weltreise ein. Die Zuschauer reisten mit ihnen und dem kleinen Hasen Felix in die verschiedensten Länder, lernten deren Kultur und Sehenswürdigkeiten kennen und freuten sich über viele lustige und rhythmische Auftritte. Am Ende der knapp einstündigen Aufführung ernteten die kleinen Darsteller sehr viel Applaus.

Ferner standen für die Kinder eine Hüpfburg bereit. Auch Zauberer Wobby kam auf einen Besuch vorbei und erfreute mit seinen lustigen Modellier-Luftballons die kleinen Besucher. Wer wollte, konnte sich bei den angebotenen Baustellenführungen über den Fortschritt der Innensanierung informieren und das Baugerüst besteigen. 

Ein großes und herzliches Dankeschön gilt dem Pfarrgemeiderat, den zahlreichen Helferinnen und Helfern sowie dem Elternbeirat, den Kindern und dem Team des Kinderhauses, die alle zu diesem gelungenen Festtag beigetragen haben.

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Motorradfahrergottesdienst in der Basilika mit P. Otto Grillmeier

20160605- DS78332 Kopie 1Am Sonntag, 5. Juni 2016, konnte Stadtpfarrer Thomas Vogl als Hauptzelebranten und Prediger zum Motorradfahrergottesdienst den aus Kondrau stammenden und nun in der Benediktiner-Abtei Muri-Gries in Bozen/Südtirol lebenden P. Otto Grillmeier begrüßen. „Er ist einer von euch und einer von uns aus der Pfarrei.“ – so verwies Pfarrer Vogl gleich zu Beginn des Gottesdienstes auf die Besonderheit, dass P. Otto selbst Biker ist und somit aus wirklicher Erfahrung sprechen kann. Weiter begrüßte Pfarrer Vogl die Mitglieder des Motorradclubs Waldsassen, die das Treffen wieder organisiert hatten, die Band „exit“ aus Neustadt an der Waldnaab, die mit rockiger Kirchenmusik den Gottesdienst gestalteten und die vielen Biker und Freunde dieses Gottesdienstes, so dass auch heuer wieder Basilika bis auf den letzten Platz gefüllt war und noch manche gleichsam als „Zaungäste“ auf dem Basilikaplatz draußen waren.  

In seiner Predigt erzählte P. Otto, dass er beim Eintritt ins Kloster das Motorrad einfach mal mitnahm – „für alle Fälle, man weiß ja nie, wann es Zeit ist aufzubrechen und loszuziehen. Jedenfalls war es wohl auch ein Festhalten an einer gewissen Freiheit: ich könnte ja, wenn ich wollte, einfach mal los, einfach auf und davon fahren.“ P. Otto schlug damit die Brücke zu einem Leitthema des Glaubens, denn wenn der Mensch sich auf Gott einlässt, dann kommt das Leben in Bewegung, kommt es in Fahrt. Im Evangelium des Sonntags mit der Auferweckung des Jünglings von Naïn kommt das ja auch zum Ausdruck, weniger in der Auferweckung des Toten, als in der Begegnung Jesu mit seiner Mutter, einer Witwe. Die Gegensätze dieser Begegnung, Leben und Tod, Trauer und Freude, fordern heraus, schaffen aber auch neues Leben. Auch in vielen alltäglichen Begegnungen ist das so und doch tragen sie immer die Chance zu Neuem in sich, erst recht wenn sie mit Jesus und seinem Wort verbunden werden, wenn wir Begegnung mit ihm im Gottesdienst feiern. „Bezaubernd kann das sein. Vielleicht heißt deshalb die Stadt, in der sich das Wunder des neu geschenkten Lebens zugetragen hat, Naïn. Denn „Naïn“ ist das arabische Wort für bezaubernd.“ – so P. Otto zum Abschluss seiner Predigt.

Nach dem Gottesdienst und der Segnung der Motorräder auf dem Basilikaplatz schloss sich traiditionell die Rundfahrt über Neualbenreuth an. Auf dem Neukauf-Parkplatz klang noch bei gutem Wetter das Treffen gemütlich aus

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Bilder: H. Setzer - MC Waldsassen

Die Feier des Fronleichnamsfestes in Waldsassen – Gott kommt entgegen!

047Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Basilika begann der Festtag, der mit der Prozession durch die Stadt und den vier Altären mit der Verkündigung des Evangeliums, Lobpreis, Bitte und Segen begangen wurde. Die Verbände gestalteten wieder die Altäre und Blumenteppiche, Kinder und Eltern des Kinderhauses St. Michael nahmen ebenso wie die Erstkommunionkinder und Firmlinge an der Prozession teil. Die ganze Vielfalt des kirchlichen und öffentlichen Lebens zeigte sich im Glauben an die Gegenwart Jesus im Sakrament des Altares verbunden.

In seiner Ansprache am 4. Altar vor der Basilika verwies Stadtpfarrer Thomas Vogl darauf, dass wegen der Fassadeneinrüstung manche Besucher nach dem Eingang in die Basilika fragen und danach suchen. „Empfinden das nicht auch manchmal Menschen im Kontakt mit der Kirche sowohl als Institution als auch als Gemeinschaft der Glaubenden. Bin ich da willkommen, passe ich dazu? – fragen manche. Das heutige Fronleichnamsfest antwortet darauf. Mit der Prozession will die Kirche ja nicht nur ihren Glauben an die Gegenwart Jesu im Sakrament des Altares zeigen und nach außen hin bekennen, sondern auch das Entgegenkommen Gottes zum Ausdruck bringen. Gott macht sie auf den Weg zu den Menschen. Er geht allen entgegen und geht mit. So zeigt und führt er auch den Weg zu ihm und der Gemeinschaft mit ihm im Gottesdienst.

In seinem Sohn hat er das auf besondere Weise gezeigt: er ist Mensch geworden und er ist für die Menschen da. Das heutige Evangelium erzählt davon. Leider lässt die Leseordnung für den Gottesdienst da etwas Wichtiges aus. Als die vielen Menschen zu ihm kommen, empfing er sie freundlich (Lk 9,11), heißt es da eigens. In dieser entgegenkommenden Haltung  redet er zu ihnen vom Reich Gottes und heilt alle, die seine Hilfe brauchen. Weil er immer den Menschen gesehen hat, wird das Wort des Pilatus bei der Verurteilung Jesu „Seht, da ist der Mensch!“ zutiefst wahr. Jeder Mensch ist im Menschgewordenen Sohn Gottes präsent und angenommen. Gottes Entgegenkommen ist darin am Größten.

Und das soll nicht verstellt oder klein gemacht werden. Als die Jünger so praktisch, aber auch bequem die Menschen wegschicken wollen – es ist auch heute noch so – nimmt Jesus sie in die Verantwortung: „Gebt ihr ihnen zu essen!“ Es ist gar nicht in erster Linie eine Aufgabe – so wichtig und notwendig sie ist -, ondern eine Haltung. Wie der Herr sollen auch wir den Menschen entgegenkommend begegnen und für sie da sein. Was wir heute rituell und feierlich begangen haben, muss existentiell und alltäglich weitergehen: menschenfreundlich und entgegenkommend wie der Herr selbst.

Das ist kein leichter Weg, er fordert, mehr als einem oft lieb ist. Doch wir brauchen ihn nicht alleine zu gehen und werden gestärkt durch ihn, dem Brot des Lebens und den Segen des Himmels.“

Nach der Bayernhymne auf dem Basilikaplatz wurde zum Te Deum und feierlichen Schlusssegen in die Basilika gezogen. Traditionell klang der festliche Vormittag mit dem Gartenfest der Stadtkapelle aus.

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Bilder: R.Ehrmann