Kumm unta

kumm untaHerzliche Einladung an alle Kinder und Jugendlichen zu der Aktion des Sachausschusses Kinder und Jugend im Advent.
Wir ziehen mit Kerzen in die Gruft nach "untan" um etwas "untazukumma". 
Treffpunkt ist um 19:15 Uhr beim Ministrantenheim im Pfarrgarten.

Neue Lektorinnen und neuer Lektor eingeführt

IMG 1864Am Christkönigssonntag wurden Frau Selina Fuhrmann, Frau Nicole Katsikis, Frau Doris Zabiegly und Herr Hermann Müller offiziell in ihren Dienst als Lektoren eingeführt.
Stadtpfarrer Thomas Vogl dankte Ihnen für ihre Bereitschaft, diesen wichtigen Dienst zu übernehmen. Nach dem Tagesgebet wurden sie mit einem Segensgebet zur Verkündigung des Wortes Gottes bestellt und das Lektionar überreicht.
Als Dankeschön und als Hilfe zur Vorbereitung für den Gottesdienst erhielten die neuen Lektoren die Regensburger Sonntagsbibel.

Ein spannender Tag mit der Bibel

Mit „Jona – ein Prophet geht baden“ ist der zehnte ökumenische Kinderbibeltag überschrieben. 60 Mädchen und Jungen im Vorschul- und Grundschulalter erleben einen informativen und spannenden Tag.

 

zum Bericht des Neuen Tag - Bericht

Informationen zur Kirchenverwaltungswahl 2018

Kirchenverwaltungswahl am 18. November 2018

Kandidatenliste:

Bäumler Wolfgang, 38, Bankkaufmann, Marcoussistr. 4

Döllinger Ernst, 58, Keramiktechniker, A. –Werner-Str. 50

Dr. Fortelny Wolfgang, Internist, Mitterteicher Str. 36a

Heinzl Cordula, 54, Kfm. Angestellte, Alte Str. 20

Hruby Florian, 29, Getränkebetriebsmeister, Binhackstr. 10

Kleber Stefan, 52, IT-Leiter Landratsamt, Am Wirtsberg 7

Liegl Ulrich, 58, Dipl.-Ing., Pencoed-Ring 23

Müller Judith, 42, Seminarrektorin, Stiftlandstr. 5

Oberndorfer Sabine, 48, Bankkauffrau, Steinweg 18

Rosner Martin, 51, Verwaltungsbeamter, Binhackstr. 9

Rosner Hubert, 56, Finanzbeamter, Raiffeisenstr. 12

Sommer Oskar, 52, Bankkaufmann, Bischof-Senestrey-Str. 12

Sperber Ferdinand, 58, Baukaufmann, Siedlungsstr. 34

Das Wahllokal befindet sich im Kreuzgang der Abtei (Zugang Klosterbibliothek) und ist geöffnet:

Samstag, 17.11.2018: 17.00 Uhr - 19.30 Uhr

Sonntag, 18.11.2018: 7.30 Uhr - 12.15 Uhr

Briefwahlunterlagen sind im Pfarrbüro erhältlich. Anträge auf Ausstellung eines Briefwahlscheines liegen in der Basilika und im Pfarrbüro auf. Briefwahlscheine müssen bis zum Wahltag, 18.11.2018 um 12.15 Uhr eingegangen sein.

Es können 6 Kandidaten gewählt werden.

Wahlberechtigt ist, wer

-       der römisch-katholischen Kirche angehört,

-       im Bereich der Pfarrei seinen Hauptwohnsitz hat

-       am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat.

Bitte beteiligen Sie sich zahlreich an der Kirchenverwaltungswahl! Es ist ein wichtiges Gremium, das für eine gewissenhafte und verantwortungsbewusste Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens zuständig ist. Es unterstützt und entlastet den Pfarrer für seinen pastoralen Dienst und ermöglicht ebenso eine gute Arbeit des Pfarrgemeinderates, der Einrichtungen und Gruppen. Die für Waldsassen so bedeutsame Basilika ist der Arbeit der Kirchenverwaltung anvertraut. Sie alle können mit Ihrer Wahlbeteiligung Ihren Beitrag dazu leisten! Zeigen Sie den Kandidatinnen und Kandidaten durch die Wahl Ihre Wertschätzung für die Bereitschaft zur Wahl und für deren Arbeit!

Erntedankfeier 2018

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Bilder: M.Demmer

Diözesanwallfahrt Christlicher Frauen- und Mütterverein

Annähernd 600 Wallfahrerinnen aus den vielen Zweigvereinen des Bistums waren der Einladung des Diözesanvorstandes „Christlicher Frauen –und Mütterverein“ Regensburg am Samstag zur Diözesanwallfahrt nach Waldsassen gefolgt. Stadtpfarrer Thomas Vogl freute sich so viele Frauen zusammen mit ihrem Geistlichen Beirat Prälat Alois Möstl an der Spitze, im „Herzen des Stiftlandes - in der Basilika Waldsassen“ begrüßen zu können. Wie er sagte, könne sich nicht erinnern, dass sich so viele Frauen auf den Weg zu einer Wallfahrt nach Waldsassen gemacht hätten. Er freute sich besonders darüber mit Geistlichem Beirat Alois Möstl den ehemaligen „Chef“ aus seiner ersten Kaplanzeit in Regensburg begrüßen zu dürfen. Im Anschluss an den Gottesdienst, der vom Basilikachor gestaltet wurde, bekamen die Wallfahrerinnen von Stadtpfarrer Thomas Vogl noch eine kurze Kirchenführung. Nach dem Mittagessen in den Waldsassener Gaststätten, traf sich der Großteil der Frauen mit ihrer Diözesanbeirat und der Diözesanvorsitzenden Gertrud Pledl am Nachmittag zur Abschlussandacht in der Dreifaltigkeitskirche Kappl.

    Text & Bilder: Georg Koch

Logo für die Kinder- und Jugendarbeit

180920 Pfarrei Logo 1Ende letzten Schuljahres hat der Sachausschuss Jugend aufgerufen, ein Logo zu entwerfen, das die Kinder- und Jugendarbeit der Pfarrei widerspiegelt. 5 Vorschläge gingen ein und die Mitglieder des Sachausschusses, mit Sven Schiml an der Spitze, hatte die schwierige Aufgabe, einen Gewinner/in zu küren. Alle eingereichten Vorschläge waren sehr gut. Letzten Endes musste man sich doch für ein Logo entscheiden. Der Gewinner ist   Justus Spuhler. Alle TeilnehmerInnen wurden auf ein Eis eingeladen und erhielten ein kleines Geschenk.

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12. Wallfahrtstag zum Geschändeten Heiland

IMG 2741Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, hat zusammen mit der Pfarrei und dem Kloster den 12. Wallfahrtstag geleitet.
Die Verbände zogen wieder in einer Sternwallfahrt zur Basilika, wo danngemeinsam der Festgottesdienst gefeiert wurde.
Nach dem Gottesdienst wurde den Gläubigen mit der Kreuzreliquie derEinzelsegen erteilt.
Ein Bericht und die Predigt des Apostol. Nuntius zum Nachlesen folgen.

 

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Zwei Neue im Seelsorgeteam

Stadtpfarrer Thomas Vogl begrüßt Pfarrvikar Pater John Gali und Pastoralpraktikant Frater Gregor Schuller in der Pfarrei.

zum Bericht des Neuen Tag: Zwei Neue

Nachruf H.H.Pfarrer i.R. Andreas Bock

Nachruf

Die Katholische Pfarrgemeinde Waldsassen trauert um

H. H. Pfarrer i.R.

Andreas Bock

Seit 1998 wirkte er als Ruhestandsgeistlicher in der Pfarrei. Er war eine stets zuverlässige Hilfe bei der Feier der Gottesdienste vor allem in den Altenheimen St. Maria/St.Martin, im Krankenhaus und in der Basilika. Für die Begleitung der Kranken und Sterbenden und die unkomplizierte Hilfsbereitschaft in seiner ruhigen und bescheidenen Art gilt ihm ein aufrichtiges Vergelt’s Gott!

Der barmherzige Gott lohne ihm seinen priesterlichen Dienst

und schenke ihm das ewige Leben.

Den Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme und Verbundenheit im Gebet.

Pfarrei St. Johannes Evangelist, Waldsassen

BGR Thomas Vogl

Stadtpfarrer

Für die Kirchenverwaltung                                        Für den Pfarrgemeinderat

Martin Rosner                                            Andreas Grillmeier und Sabine Ernstberger

Kirchenpfleger                                                 Sprecher/-in des Pfarrgemeinderates

Predigt - Fernseh-Gottesdienst an Mariä Himmelfahrt

Hier gehts zum Download: - Predigt Fernseh-Gottesdienst

Liebe Schwestern und Brüder!

„Welterschöpfungstag“ - Vielleicht haben Sie auch davon im Radio gehört oder in der Zeitung gelesen. Das ist der Tag, an dem rechnerisch die Ressourcen der Erde, die innerhalb eines Jahres auch wieder nachwachsen können, aufgebraucht sind. Ab diesem Tag leben wir auf „Öko-Pump“ sozusagen. Heuer war das am 1. August. So früh war das noch nie. 1970 fiel dieser Tag auf Ende Dezember, 30 Jahre später dann bereits auf September und heuer also auf den 1. August. Der derzeitige Lebensstil von uns Menschen überholt die Regenerationsfähigkeit der Erde immer schneller.

„Welterschöpfungstag“ – der Name allein lässt aufhorchen und es klingt innerlich ein Seufzer mit. Aber ob dieser Tag ein Bewusstsein für unseren Umgang mit der Schöpfung schafft und uns umdenken, ja anders handeln lässt? Ich würde es mir wünschen.

„Welterschöpfungstag“ – Was die Erde betrifft kennen auf andere Weise auch viele Menschen. Mehr und mehr fühlen sie sich erschöpft und ausgelaugt. Die Kraft reicht oft nicht mehr aus. Ein gesunder Rhythmus zwischen Arbeit und Freizeit geht verloren, Leib und Seele werden überfordert. Viele fühlen sich ständig gedrängt und gehetzt. Selbst in der Urlaubszeit wie jetzt, können sie nicht wirklich abschalten und sich erholen.

Gegen diese ‚Erschöpfung‘ der Welt und der Menschen ist für mich das heutige Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel wie ein »‘Schöpfungs‘tag«, der etwas neu und gut werden lässt. Er ist nicht berechnet, nicht festgemacht an einem tatsächlichen Datum, sondern ein Tag, der durch und über alle Zeiten hinweg seine Kraft entfaltet. Die ersten Christen hatten im Glauben ein feines Gespür, dass Maria in ihrer besonderen Beziehung zu Jesus Christus nicht nur auf diese Welt und Zeit beschränkt bleiben kann, sondern darüber hinaus für den Himmel bestimmt ist. Was sie selbst „in guter Hoffnung“ beim Besuch Elisabeths als Loblied auf Gott anstimmt, ist der Grund für diese Glaubenshoffnung: Gott rettet, er schaut auf die Niedrigen und erhöht sie, die Hungernden beschenkt er mit Gaben, er nimmt den Menschen an und hat Erbarmen mit ihm. Das hat Gott vor allem an Maria wahr gemacht. Mit Leib und Seele lässt er sie eine neue Schöpfung werden. Das ist eine tief im Glauben verwurzelte Hoffnung der Christen, einst und jetzt. Gottes schöpferisches Tun, das Maria preist, ist auch uns allen zugesagt. Er schaut auf mich, besonders dann, wenn es mir an Lebenskraft fehlt. Er stillt meine Sehnsucht nach Leben. Er nimmt mich an, wo ich es selber nicht vermag. Und das alles in letzter Konsequenz bis in den Tod, ja gegen ihn. Der letzte Feind, der Tod, ist entmachtet. Wir müssen zwar sterben, werden aber in Christus alle lebendig gemacht werden (vgl. 1 Kor 15, 21b), bekennt der Apostel Paulus.

Wenn an diesem Festtag nach altem Brauch Heilkräuter und Blumen gesammelt und zum Gottesdienst mitgebracht werden, dann ist das ein ganz sinnlicher Ausdruck dafür, wie wir Gottes Verheißung und sein schöpferisches Tun für unser Leben teilen und weiterführen können. Wie mit den Kräutern könnten wir es auch für unser Leben machen: das sammeln und bündeln, was Lebenskraft hat, heilend wirkt und schön ist. Und das dankbar vor Gott bringen und von ihm segnen lassen.

Dieser »Schöpfungstag« Mariä Himmelfahrt lädt ein, meine Lebenskräfte und Lebensfreude zu bündeln gegen das, was überfordert und niederdrückt. Auf meinem Lebensweg und meinen Wegen ins Leben hinein gilt es daher aufmerksam zu sein für das, was mir guttut und Kraft gibt. Wo finde ich für mich selbst Orte und Zeiten, die mich neu lebendig werden lassen, wenn ich erschöpft bin? Wo sind Freunde, die für mich da sind, wenn ich sie brauche? Pflege ich diese Freundschaften? Wem kann ich Hilfe und Stütze sein und wie kann ich das Leben mit anderen teilen und es neu werden lassen? Maria ist besonders heute an ihrem großen Festtag und in den vielen ihr geweihten Kirchen für viele Menschen eine Anlaufstelle für ihre Sorgen und Anliegen. „Schwester im Glauben“ wird sie auch manchmal genannt. Das können auch wir füreinander sein: Schwestern und Brüder für unseren Glauben, wenn wir nicht nur in einer menschlichen, sondern auch in einer geistlichen Sorge einander begleiten und erfahren lassen, dass wir in Christus lebendig werden.

Die Mönche, die einst diese herrliche Kirche vor über 300 Jahren erbauten und sie unter den Schutz Mariens stellten, wussten damals schon um etwas, das auch heute noch in den Klöstern gepflegt wird: die „Rekreation“ am Abend eines jeden Tages – eine Zeit der Er-holung, die täglich kleine „Neu-schöpfung“ in der Gemeinschaft für sich selbst und für die anderen.

Liebe Schwestern und Brüder, der „Welterschöpfungstag“ mahnt einen anderen Lebensstil an, damit die Schöpfung bewahrt bleibt. Das heutige Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel erinnert uns an den »Lebenstil« Gottes, der uns nicht nur in dieser Zeit und Welt bewahrt, sondern darüber hinaus einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde bereithält. „Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein.“ – so hat Martin Gutl in einem Psalmgedicht formuliert. Und weiter heißt es: „Wenn Gott uns heimbringt aus den schlaflosen Nächten, aus dem fruchtlosen Reden, aus den verlorenen Stunden, … aus der Angst vor dem Tod, wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein! … Denn Gott, unser Gott, ist ein Gott der ewigen Schöpfung, ein Gott, der mit uns die neue Erde, den neuen Himmel gestaltet. Er lässt uns kommen und gehen, lässt uns sterben und auferstehen.“[1]

Amen.

 


[1] Martin Gutl, Der tanzende Hiob, Graz, S. 63